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"Orest" an der Staatsoper: In der Seele des Muttermörders
Ein fokussierter Blick in die geschundene Seele eines Mörders - dies wird Manfred Trojahns "Orest" in der Interpretation von Staatsopern-Veteran Marco Arturo Marelli. Für die Premiere der Antikenmetapher wählte der Theatermacher am Sonntagabend die radikal reduzierte Perspektive eines Kammerspiels in der Herzkammer des Wahnsinns - was vom Publikum im Haus am Ring letztlich umjubelt wurde.
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