"Über 131 Millionen Menschen brauchen weltweit humanitäre Hilfe", fuhr Kneissl fort. Humanitäre Maßnahmen könnten mit diesen Situationen allein nicht fertig werden. "Humanitäre Krisen dauern länger und sind demnach finanziell anspruchsvoller", so die Außenministerin. Sie forderte außerdem, die Probleme beim Namen zu nennen: "Kriege sind Kriege, und die müssen beendet werden."
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Kneissl: Humanitäre Hilfe kein Ersatz für Entwicklungshilfe
Außenministerin Karin Kneissl (FPÖ) fordert mehr politischen Einsatz in humanitären Krisen. "Humanitäre Hilfe darf nicht als Ersatz für Entwicklungshilfe gesehen werden, die politischen Lösungen sind das Wichtigste", sagte sie am Freitag im Zuge der Eröffnung des fünften Wiener Humanitären Kongresses.
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