Vor allem durch Luftschadstoffe kam es ab den 1980er-Jahren zu einer massiven Schädigung des Waldes in Mittel- und Osteuropa, wobei die Verbrennung von schwefelhaltigen fossilen Brennstoffen wie Kohle oder Erdölprodukte als Hauptursache ausgemacht wurde. Als Konsequenz dieses sogenannten "Waldsterbens" kam es zu einer starken Reduktion von Luftschadstoffen, speziell von Schwefelverbindungen, und in Folge zu einer deutlichen Entlastung der Wälder.
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Nach dem Waldsterben kommt das Baumsterben
Seit einiger Zeit häufen sich Meldungen über tote Bäume in den Wäldern Mitteleuropas. Tatsächlich hat sich die Waldfläche mit toten Bäumen in den vergangenen 30 Jahren verdoppelt, berichten Wiener und Berliner Forscher im Fachjournal "Nature Communications". Aktuell sterben demnach jährlich 3.000 Quadratkilometer Wald in Mitteleuropa. Das Paradoxe daran: Die Zahl sterbender Bäume ändert sich kaum.
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