21 regimetreue Kämpfer in Syrien bei IS-Hinterhalt getötet

Bei einem Hinterhalt der Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) im Süden Syriens sind nach Angaben von Aktivisten mindestens 21 Kämpfer der Regierungstruppen getötet worden. Der Angriff habe sich am Montagabend in der Wüste bei Tulul al-Safa in der Provinz Sweida ereignet, erklärte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (OSDH) am Dienstag.

 

Bei anschließenden Kämpfen seien auch acht Jihadisten getötet worden. Die Angaben der oppositionsnahen Organisation mit Sitz in Großbritannien, die sich auf ein Netzwerk von Aktivisten in Syrien stützt, können von unabhängiger Seite kaum überprüft werden. Die amtliche syrische Nachrichtenagentur SANA berichtete von "intensiven Kämpfen gegen die Terroristen" der IS-Miliz in Sweida und gezielten Luft- und Artillerieangriffen auf Stellungen der Gruppe in einer felsigen Gegend in der Wüste im Osten der Provinz.

In der Region gibt es heftige Gefechte, seit die IS-Miliz am 25. Juli bei koordinierten Angriffen auf die Provinzhauptstadt Sweida und umliegende Dörfer mehr als 250 Menschen tötete und 30 Zivilisten entführte. Die meisten Opfer gehörten zur religiösen Minderheit der Drusen. Verhandlungen unter Vermittlung Russlands führten bisher nicht zur Freilassung der Geiseln, und ihre Angehörige erhielten zuletzt keine Nachrichten mehr von den Entführten.

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