Mobbing ist kein neues Phänomen, aber durch KI-generierte Inhalte und die Aktivitäten in Social Media Gruppen haben sich Darstellungen und Auswirkungen stark verändert. Kinder schreiben in „Codes“, wie Barbara Buchegger von der Plattform „Safer Internet“ berichtet und diese Codes „sind von Eltern so gut wie nicht durchschaubar, weil Sprache eben auch ein Abgrenzungsmerkmal ist.“ Ein Beispiel für Fehlinterpretation: „Wenn Sie computerspielende Kinder haben, dann lesen Sie vielleicht in Chats derart brutale Dinge, die Sie alarmieren und in Wahrheit sind die Jungs aber ganz lieb zueinander.“ Daher, so Buchegger weiter, müsse ein Mobbing-Verdacht immer gemeinsam mit dem Kind angesprochen werden. Dabei sei der erste Schritt, dem Kind in jedem Fall ein Gesprächsangebot zu machen, „selbst wenn die Tochter oder der Sohn erst einmal alles abstreitet.“