In jenen Ländern, die besonders von russischem Gas abhängig sind, rauchen derzeit die Köpfe, wie man, sollte Putin komplett das Gas abdrehen, einigermaßen erträglich durch den Winter kommt. Im deutschen Verkehrsministerium werden laut "Frankfurter Allgemeine" Überlegungen angestellt, den täglichen Schulbeginn nach hinten zu verschieben bzw. die Arbeitnehmer komplett ins Homeoffice zu schicken. "Länger schlafen für ein besseres Klima", titelt die FAZ den Artikel.

Verkehrsminister Volker Wissing hat die Kommunen beauftragt, Überlegungen über eine Verschiebung bzw. Entzerrung des Schulalltags anzustellen. Ebenso könnte der Schulbeginn gestaffelt werden, damit sich in den Morgenstunden nicht alle gleichzeitig in Busse, Straßenbahnen oder Züge quetschen. Die Angst vor einer neuerlichen, herbstlichen Corona-Superwelle spielt bei den Überlegungen ebenso eine Rolle.

Ganz oben auf der Prioritätenliste steht – wieder einmal – das Homeoffice. Wissing erhofft sich eine Einsparung von drei Millionen CO₂. Der FDP-Politiker, der den Autofahrern nicht auf die Zehen steigen will und Tempolimits ablehnt, setzt allerdings auch auf einen radikalen Ausbau der Radnetze wie auch der in Deutschland ebenso unterentwickelten Ladeinfrastuktur für Autos.