Fast sieben Jahre ist es her, als im Herbst 2015 hunderttausende Flüchtlinge – vorrangig aus Syrien und Afghanistan – in der EU ankamen. Quasi über Nacht standen die Asylsysteme der besonders betroffenen Länder vor dem Kollaps. Nach anfänglichem Schock schwor man sich in Brüssel, nie wieder so unvorbereitet zu sein. Nach zähen Verhandlungen präsentierte die EU-Kommission fünf Jahre später ihren ehrgeizigen Plan für eine Reform des Asyl- und Migrationssystems. Seither konnte man sich auf nur wenige Randpunkte einigen, große Brocken bleiben weiter ungeklärt. Ein Blick auf die größten Baustellen.