Nach Lobau-ProtestJugend gegen Wiener SPÖ: "Die Millionen-Drohung ist ein Skandal"

Eine breite Phalanx von Klimaschützern, Menschenrechtsaktivisten und Jugendvertretern wehrt sich dagegen, diejenigen, die sich für den Schutz der Umwelt einsetzen, mit der Androhung von Millionen-Klagen zum Schweigen zu bringen. Sie fordern eine Entschuldigung, und einen "Dialog auf Augenhöhe".

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++ HANDOUT ++ WIEN: SPOe-ZENTRALE MIT AUTOREIFEN BLOCKIERT
Schon im November wurde mit einer Reifen-Barrikade vor der SPÖ eine Partei ins Visier genommen, mit den Drohbriefen ist die SPÖ endgültig zum Feindbild für die Klimaschützer geworden © SYSTEM CHANGE NOT CLIMATE CHANGE
 

Die schriftliche Androhung von Millionenklagen gegen Einzelpersonen und Organisationen, darunter auch viele Kinder und Jugendliche, bringt die Klimaschützer gegen die Stadt Wien, vor allem gegen die SPÖ, auf die Barrikaden: Die, die sich gegen den Bau von Lobau-Autobahn und Stadtstraße zur Seestadt stark machen, sollten offenbar mit allen Mitteln zum Schweigen gebracht werden.

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Danke für Ihr Verständnis.

scionescio
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"Ludwig müsse endlich einen "Dialog auf Augenhöhe" in Gang setzen, mit dem Ziel, alternative Lösungen zur derzeit geplanten Stadtautobahn zu erarbeiten"

Es gibt eben keine Augenhöhe mit jedem selbsternannten Aktivisten mit offensichtlichem Aufmerksamkeitsdefizit in Kombination mit naivem Fanatismus, wenn diese Aktivisten weder Fach- noch Hintergrundwissen haben und auch keine offizielle Parteienstellung haben.

Wenn mein Nachbar sein Haus violett färbeln will und dabei gegen keine Auflagen verstößt, kann ich auch mit einem Sitzstreik in seinem Garten die Arbeiten nicht verhindern, nur weil mir die Farbe nicht gefällt.

Genau, damit nicht jeder selbsternannte Wichtigmacher etwas blockieren kann, gibt es Gesetze und Verfahren - sonst findet sich immer ein Querulant, der dagegen ist.

X22
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Sie sollten das miteinbeziehen in ihren Vergleich,

das Haus ihres Nachbarn gehört ihren Nachbarn, bei öffentlichen Vermögen wird es nur verwaltet

scionescio
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@x22: das ist richtig ...

... aber es gehört auch nicht den Aktivisten - ich darf mir auch nicht aus den Bundesforsten meinen Christbaum holen, nur weil ich Steuerzahler bin!