Wie die geplante Impfpflicht im Detail ausgestaltet werden soll, berieten Verfassungsministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) am Dienstag in großer Runde. Geladen waren Verfassungs- und Gesundheitsexperten, Juristinnen, Medizinerinnen, Sozialpsychologen. Auch die SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner, Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger und deren Verfassungssprecher waren dabei. Die zweieinhalbstündige Besprechung wurde von den Teilnehmern als konstruktiv empfunden. „Es gibt nicht die eine Lösung“, sagt die ehemalige Höchstrichterin Irmgard Griss, die per Video zugeschaltet war: „Aber es muss eine Lösung zustande kommen, mit der möglichst viele mitkommen.“
Neue Details zur Impfpflicht
Vor der Strafe kommt der Impf-Brief
Nach einer ersten Beratungsrunde mit Experten nimmt die Impfpflicht langsam Form an. Im Dezember sollen alle, die bisher noch nicht geimpft sind, einen Impftermin zugeschickt bekommen. Kinder bis 14 dürften ausgenommen sein, viele Fragen sind noch offen. Ein Überblick, was man weiß - und was nicht.
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