Beihilfe zur SelbsttötungTürkis-grüne Koalition öffnet Weg zur Sterbehilfe für Schwerkranke ab 2022

ÖVP und Grüne sind einig über eine Nachfolgeregelung zum Verbot der Beihilfe zum Suizid, das der Verfassungsgerichtshof aufgehoben hatte.

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HINTERGRUNDGESPRAeCH ZUM THEMA STERBEHILFE: EDTSTADLER (OeVP) / MUeCKSTEIN (GRUeNE) / ZADIC (GRUeNE)
© APA/MICHAEL GRUBER
 

Nur wenige Wochen bevor die Beihilfe zum Suizid durch einen Spruch des Verfassungsgerichtshofes völlig außer Strafe gestellt würde, hat sich die türkis-grüne Koalition auf eine Nachfolgeregelung geeinigt.

Kommentare (53)
deCamps
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Welch ein Nonsens & Kokolores. Was sollte das mit der Kirche (Religion) zu tun haben?

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Der Lebensvorgang von Menschen von der Zeugung bis zum Tod ist nun einmal eine unverrückbare menschliche Tatsache und hat nicht das geringste mit den von Menschenhand geschaffenen 'Religionen (Sekten) zu tun. Eine natürliche menschliche, der menschlichen Logik entsprechende Abfolge vom Leben.
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Es besteht keine Zwangsverpflichtung einen dementsprechenden Sterbevertrag über eine Sterbehilfe abzuschließen. Niemand verbietet einer Personen u.a. einen Suizid zu begehen. Wer keine Sterbehilfe möchte, muss sie auch nicht nutzen. So einfach kann Leben und Sterben sein.

ebner333
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Wenn noch in der Lage...

Und was tuen sie,wenn sie selbst nicht mehr un der Lage sind Selbstmord zu begehen?
Jeder der ihnen dabei hilft,macht sich strafbar...

Vielgut1000
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Für Christen ist diese Möglichkeit nicht annehmbar.

Gott hat den Menschen das Leben geschenkt, nur Gott kann den Menschen das Leben auch nehmen. Jesus Christus hat sein Leben für alle Menschen am Kreuz von Golgatha hingegeben, Jesus hat all diese Qualen hingenommen. Jesus sagt: Folgt mir nach.
Die Alternative für mich wäre: Das Abschalten aller medizinischen Geräte - doch keinesfalls eine Pille die zum Suizid führt.

cockpit
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Viel

Bitte verschonen Sie uns mit Ihren Weisheiten. Wenn Sie sie auch noch so oft posten, werden Sie deshalb nicht wahrer!

deCamps
2
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Da hat sich wer die Mühe gemacht einiges aus dem belgischen Ethikvertrag fein säuberlich (größtenteils nahezu Wort für Wort) abzuschreiben.

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Ist zur Sache selbst bedeutungslos. Wichtig ist, dass sich jetzt auch in Österreich was "natürliches menschliches der menschlichen Logik entsprechend" bewegt. Hochachtung und Respekt.
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Der Lebensvorgang von Menschen von der Zeugung bis zum Tod ist nun einmal eine unverrückbare menschliche Tatsache und hat nicht das geringste mit den von Menschenhand geschaffenen 'Religionen (Sekten) zu tun. Eine natürliche menschliche, der menschlichen Logik entsprechende Abfolge vom Leben.
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Wenn man die Zahlen und Handlungsweisen in der Palliativmedizin ansieht, dann kann man erkennen, dass es sich hier genaugenommen um legalisierte Sterbehilfe handelt. Womit Spitäler und Sterbeinstitutionen Jahr für Jahr ein Millionen (Milliarden) Geschäft machen.
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Summerrain777
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Dignitas

Jetzt werden die Sterbekompetenzzentren aus dem Boden schießen, Altersheime gibt es eh schon genug. Und die Todespille kriegst beim Apotheker neben an. Ach wie konfortabel.

Ich sehe da einen lukrativen Geschäftszweig wachsen. Weiter do

GordonKelz
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Die Zeit wird zeigen, was diese

Bürokratie vor der Sterbehilfe bringt! Warte darauf bis der erste Tiroler Apotheker dieses letale Mittel herausgeben sollte...es ist nicht verpflichtend ,auch wenn alle Kriterien im Vorfeld erfüllt wurden.....??!!
Gordon

seinerwe
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Selbstbestimmtes Leben

Jeder Mensch hat das Recht auf ein selbst bestimmtes Leben.
Aber das ist äußerst sensibel und dieser Gesetzentwurf trägt dem Rechnung.

SoundofThunder
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🤔

Hut ab vor dieser irrsinnig schweren Entscheidung. Ich für meinen Teil könnte darüber nicht entscheiden. Ob es richtig oder falsch ist wird die Geschichte schreiben. Hoffentlich ist deren Entscheidung der richtige Weg.

lapinkultaIII
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Schämt euch für die Schlagzeile "Todespille"!

Das ist einer seriösen Zeitung nicht würdig!

Summerrain777
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Tod

Warum, es ist die Wahrheit.

lieschenmueller
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Wäre wirklich interessant, was den Artikelverfasser geritten hat,

gerade diese Wortwahl zu verwenden.

Unabsichtlich war es wohl nicht.

pennitz1
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Diese Schlagzeile ist skandalös

und hetzerisch angesichts des vorausgegangenen Urteils des Verfassungsgerichtshofes, das eine derartige Regelung bis Jahresende unumgänglich machte.

Josef Georg
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Respekt

Bei so einem sensiblen Thema erwarte ich von der Redaktion einer seriösen Zeitung auch eine respektvolle Wortwahl bei der Gestaltung des Artikels. Humanitäre Bericherstattung wird offensichtlich am Tisch des Boulevards geopfert.

Stemocell
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Finde eigentlich schon,

dass man über dieses Thema diskutieren kann und soll. Was ist falsch daran, über das Sterben zu sprechen?
Interessant wirds dann, wenn einige hier die Frechheit besitzen, die kath. Kirche ins Spiel zu bringen. Da kommt mir das K*****. Im falschen Jahrtausend geboren, oder was? Dieses wirklich sensible Thema bedarf einer konstruktiven Diskussion mit Medizinern, Soziologen, Ethikern, Angehörigen…aber sicher nicht mit religiösen Spinnern.

dude
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Liebe Redaktion!

Es gibt wesentlich belanglosere Themen, bei denen Sie das Forum sperren!
Bei einem derart spaltenden, höchst privaten Thema, bei dem es im wahrsten Sinne des Wortes um Tod oder Leben geht, würde ich darum bitten, keine Kommentare mehr zuzulassen. Insb. deshalb weil viele davon geschmacklos sind und vor allem, weil niemand die volle gesellschaftliche Tragweite dieser Entscheidung bemessen und beurteilen kann!

Baldur1981
5
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privat

Sie sagen es selbst, es ist privat. Und geht daher Kirche und Kleine Zeitung nichts an, die ja lieber zusehen, wie Menschen leiden.

UHBP
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@du..

"..würde ich darum bitten, keine Kommentare mehr zuzulassen. "
Keiner wird gezwungen die Kommentare zu lesen.
".. weil niemand die volle gesellschaftliche Tragweite dieser Entscheidung bemessen und beurteilen kann!"
Dann lass uns doch darüber reden, oder?

Mein Graz
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@dude

M. E. sollte auch so ein Forum nicht geschlossen werden.

Es demaskiert manche User, und so kann man sich über diejenigen eine Meinung bilden.

GordonKelz
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Genau so umständlich habe ich mir die

" VERFÜGUNG " durch den österr. Staat vorgestellt....Ein Bürokratenwahnsinn....
Zuerst muss der Todkranke eine STERBEVERFÜGUNG bei ANWALT oder NOTAR machen, das der auch etwas verdient
Dann eine " AUFKLÄRUNG " ????? durch 2 Ärzte über sich ergehen lassen...natürlich bedarf es einer Bestätigung der Krankheit ...
Dann braucht es eine Bestätigung der Entscheidungsfähigkeit des Antragstellers...
Ist nur einer der Ärzte des AUFKLÄRUNGS-
GESPRÄCHES UNSICHER ist ein Psychiater zu Rate zu ziehen....hat der Todkranke das alles noch überlebt...dauert es bis zu 12 !!! Wochen, bevor die Verfügung eingetragen wird....dann erst gibt es das Rezept mit dem das Mittel in der Apotheke ausgefolgt werden kann....falls vorhanden!!! Das ganze überlebt ohnehin kaum einer der schon dem Tod nahe ist...aber genau so, habe ich es mir in Österreich vorgestellt, vielleicht nicht ganz so heftig.....
Gordon

lieschenmueller
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Herr Kelz,

ein gewisses Prozedere soll es schon durchlaufen.

Eine Ho-Ruck-Entscheidung wäre fatal. Sie würde unter Umständen einer momentanen schlechten Phase entspringen können oder sogar einer Beeinflussung.

Wenn diese Abfolge von Arzt, Notar etc. zur Meinung kommt, das sei nicht gegeben und der Kranke ist wirklich Willens, seinen für ihn unerträglichen Zustand von sich aus zu beenden wollen, passt das für mich im Grunde.

Ich kenne Fälle, wo welche mit schlechter, kürzlich erhaltener Krebsdiagnose sich vor einen Zug warfen. Die wollten nicht sofort sterben und hätten wahrscheinlich noch gekämpft fürs Leben, hätten sie nicht vor Augen gehabt, in einer absehbaren Zeit nicht mehr selbst für ein "Gehen" in der Lage zu sein, sondern einem Dahinsiechen ausgeliefert.

Allein die Möglichkeiten, was im Jahr 2022 sein darf, hätte ihnen noch Monate oder länger bringen können und nicht eine Torschlusspanik. Und dem Zugsführer ein lebenslanges Trauma erspart.

GordonKelz
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Versetzen Sie sich, obwohl nicht einfach,in

einen dieser Bedauernswerten...Sie haben diese Entscheidung nicht Ad Hock getroffen, sondern dem ist ein längerer innerlicher
Kampf voraus gegangen und dann dies noch einmal durchlaufen, am Ende ihrer Kräfte, statt Hilfe Papierkram!
Gordon

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Die Energie kommt mit oder

ohne Zutun zur Gleichverteilung. Da helfen keine Gesetze.

Liezen
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Schämt euch für diese Überschrift!!!

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UHBP
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Darüber hinaus gilt ein ... ein Verbot, sich durch irgendeinen Schritt in diesem Prozess zu bereichern.

Das wird die Notare aber nicht freuen.

GordonKelz
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Na, da gefällt sich die KLEINE ZEITUNG...

..in einer solchen Schlagzeile...jede Regierung hätte das nach dem OGH einrichten müssen, egal wie die Regierung zusammen gestzt ist! Man scheint zu vergessen, das es sich um die Entscheidung eines Menschen sein Leben aus trifftigen Gründen zu beenden gilt !
Gordon

 
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