Impf-Quote steigt mit AlterCorona: Zwischen 22 und 60 Prozent der Schüler sind geimpft

Die Impfquote steigt mit dem Alter, mittlerweile sind 84 Prozent der Lehrer vollimmunisiert. Minister Faßmann betont: "Die Schule bleibt offen".

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Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP)
Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) © APA/Herbert Neubauer
 

Zwischen 22 Prozent (Zwölfjährige) und 60 Prozent (18-Jährige und älter) der Schüler sind vollimmunisiert, also doppelt geimpft bzw. genesen und einmal geimpft. Die Impfquote steigt mit dem Alter an, so Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) bei einer Pressekonferenz am Donnerstag. Die Impfquote der Lehrer beträgt nach 82 Prozent Ende August mittlerweile 84 Prozent. Sowohl bei Lehrern als auch Schülern ist die Impfquote im Osten am höchsten, in Salzburg und OÖ am geringsten.

Unterschiede gibt es laut Statistik Austria nach dem jeweiligen Schultyp. Am höchsten ist die Impfquote bei den Schülern an den AHS-Oberstufen mit 61 Prozent, gefolgt von den berufsbildenden höheren Schulen (BHS) mit 54 Prozent, Berufsschulen (49 Prozent) und berufsbildenden mittleren Schulen (BMS) mit 38 Prozent. Erwartungsgemäß darunter liegen AHS-Unterstufen (37 Prozent), Sonderschulen (29 Prozent) und Mittelschulen (20 Prozent): In diese drei Schulformen gehen auch Kinder unter zwölf Jahren, für die noch keine Impfung zugelassen ist.

"Die Schulen bleiben offen"

Bei den Lehrern liegt die Impfquote je nach Schulform zwischen 80 Prozent (Volksschule) und 89 Prozent (AHS). Nach Bundesländern ist sie im Burgenland (89 Prozent) und Wien (87 Prozent) am höchsten und in Salzburg (79 Prozent) und Oberösterreich (80 Prozent) am niedrigsten. Ab November können sich Pädagogen ab sechs Monaten nach der Zweitimpfung einen dritten Stich holen. Das habe man mit dem Gesundheitsministerium vereinbart, betonte der Minister.

Vor Beginn der Herbstferien zeigte sich Faßmann insgesamt zufrieden mit den ersten sieben Schulwochen. "Die Aufgeregtheit hat sich gelegt", meinte der Minister. "Die Schule bleibt offen." Dafür werde man sorgen.

Insgesamt wurden in den ersten sieben Schulwochen 4,8 Mio. PCR-Tests über das "Alles spült"-Programm des Bildungsministerium durchgeführt, dabei wurden 4.100 Infektionen festgestellt. Dazu kommen rund eine Mio. PCR-Tests über das "Alles gurgelt"- Programm an Wiener Schulen sowie zehn Mio. Antigentest.

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eratum
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Also für kleine Kinder

gibts eine klare Nutzen/Risiko-Abwägung --> da mittleweile klar ist, dass man wenige Monate nach der Impfung genauso ansteckend ist wie ohne Impfung, und Covid für Kinder keine gefährliche Krankheit ist, brauchts das zumindest für meine Kinder nicht. Falls jemand anderer Meinung ist - wird auch kein Kind sterben dran, genauso wenig wie ohne die Impfung (sofern nicht schwer vorerkrankt)...

Lepus52
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Es geht vor allem um Jugendliche und Kinder

über 12 Jahre.

wischi_waschi
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Verbrechen

Das ist ein Verbrechen der Menschheit!

Lepus52
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Es ist eher Dummheit mancher Erwachsener!

Eltern sollten froh sein, dass es die Impfmöglichkeit gibt. Die Langzeitfolgen auch einer harmlos erscheinenden Erkrankung können sie gar nicht abschätzen. Es sollten auch Lehrkräfte, die nicht geimpft sind, vom Dienst suspendiert werden. Die Italiener machen das, unter Entfall der Bezüge. Wenn Sie vom Verbrechen an die Menschheit sprechen, dann ist das die Unwissenheit und die verborte Verblendung mancher Erwachsener.

Kulak
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Gut, dass sie wenigstens die Langzeitfolgen der Impfung abschätzen können.

Mit genetischen Impfstoffen gibt es bekanntlich jahrzehntelange Erfahrungswerte.

Oder?

owlet123
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@kulak

"Langzeitschäden" bei Impfungen beziehen sich darauf, wenn nach der Impfung, in Regel innerhalb von drei Wochen, Schäden auftreten, die "lange", also quasi für immer bleiben. Langzeitschäden heißt nicht, dass Jahre nach der Impfung plötzlich Krankheit oder Beeinträchtigungen auftreten, ausgelöst durch den Impfstoff, der Jahre zuvor verabreicht wurde.

Kulak
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"In der Regel" gilt bei den Gen-Präparaten nicht

Es gibt da etwa den Verdacht, dass die Gen-Präparate Krebs fördern. So etwas kommt erst Jahre später zum Vorschein, trotzdem ist die Impfung ursächlich.