Heinz FaßmannCorona-Matura? "Wir müssen zu leistungsbewussterer Schule zurück"

Bildungsminister Heinz Faßmann will in Sachen Regierungskrise die Justiz in Ruhe arbeiten lassen und fordert ein Ende der "Eskalationswelle". Fürs Kontaktpersonen-Management wünscht er sich einheitlichere Regeln. Eine neue Corona-Matura mit Erleichterungen lehnt er ab: Die Schule müsse zur Leistungsorientierung zurückkehren.

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Bildungsminister Heinz Faßmann Graz HTL-Bulme Gösting
Bildungsminister Heinz Faßmann im Interview am Rande der Eröffnung der neuen Werkstättenräume an der HTL-Bulme Graz-Gösting © Christof Hütter
 

Wie haben Sie eigentlich die letzten Tage wahrgenommen, die Regierungskrise, den Kanzlerwechsel?
HEINZ FAßMANN: Vor allem durch die Medien vermittelt, die eine wichtige Funktion bei der Klärung der Situation ausfüllen und durch Gespräche mit den anderen Regierungsmitgliedern. Die Dinge liegen jetzt so weit auf dem Tisch. Man sollte die Justiz arbeiten lassen, um zu schauen, ob die Vorwürfe gesetzlich relevant sind. Und wir müssen auch wieder wegkommen von dieser Eskalationswelle und in den Arbeitsmodus zurückfinden.

Kommentare (11)
Stemocell
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Eins nach dem Anderen.

Wie wäre es zunächst wieder mit normalen Schulen? Wenn die Schüler erstmal nicht mehr mit Masken und Tests gequält werden, wird auch das mit der Leistung wieder.
Danach könnte man sich darauf konzentrieren, den sinnlosen und antiquierten Religionsunterricht abzuschaffen und durch ein Fach zu ersetzen, wo die Schüler auch wirklich was lernen. Medienkompetenz zum Beispiel, oder: Wie zahle ich meine Steuern richtig?
Aber natürlich, ein älterer Herr, der vor wahrscheinlich 40 Jahren das letzte mal eine Grundschule besucht hat, weiß natürlich am besten, was den jungen Menschen fehlt.

Patriot
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@Stemocell: Sie haben sowas von recht!

Der Religionsunterricht gehört abgeschafft! Ist nichts anderes als G'schichtldruckn und Volksverblödung!
Warum wird nach wie vor etwas "unterrichtet", das tausende Jahre lang Tod, Not und Elend über die Menschen gebracht hat?

neuernickname
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Stemo - Ich hab, ist lange her - im Religionsunterricht viel gelernt

Zum Beispiel, dass Egoismus nicht gut ist, dass man auf andere Menschen achten soll und Vorurteile ein großes Problem darstellen.

Offenbar haben Sie das im Religionsunterricht nicht vermittelt bekommen, dann liegt es aber an den Lehrern die sie gehabt haben.

Wir hatten z.B. Gespräche mit einem Befreiungstheologen aus Südamerika auf dem Programm und auch recht heftige Diskussionen.

Mir hat das viel gebracht. Aber ich könnte mir auch einen Ethikunterricht vorstellen - für alle, wenn man die "Religion" raushalten will aus der Schule. Ist eine Option.

Ich denke aber, dass ich durch den Religionsunterricht bis heute besser in der Lage bin mit Dingen, wo meine menschliche Solidarität gefragt ist (z.B. Masken aufzusetzen um Covid-Ansteckungen zu mindern - und mich nicht maßlos darüber aufzuregen) klar zu kommen.
Solidarität und Mitgefühl mögen für manche antiquiert sein, für mich sind sie das nicht.

Stemocell
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Wenn es irgendetwas gibt,

das auf dieser Welt NICHT mit Solidarität und Mitgefühl in Einklang zu bringen ist, dann ist das Religion und Kirche, in jeglicher Form.
Die von Ihnen erwähnten Tugenden sollte man eigentlich aus einem guten Elternhaus mitbekommen, dafür brauche ich keinen unsichtbaren Zauberer.
Religion hat nichts im Klassenzimmer verloren, egal in welcher Form. Wenn schon müsste das Fach ‚Theologie‘ heißen, dort lernt man dann von Kind auf, welch unbeschreibliches Leid Religionen in all Ihren absurden Formen über diese Welt gebracht haben. Dagegen sind Ihre ‚Maskenverweigerer‘ ein Lärcherlschas.

neuernickname
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Stemocell - Ich glaube bei Ihnen ist Hass auf "Religionen" das eigentliche Problem

Ich kann Ihnen sagen, weder meine Eltern noch meine Religionslehrer haben mich zum Hassen erzogen.

So gesehen, hätte Ihnen vielleicht das aufmerksame Zuhören im Religionsunterricht gutgetan.
Denn aus Ihrem Posting lese ich Hass und Vorurteile, eine große Portion Aggressivität, eine diffuse Wut, die Sie offenbar dazu zwingt sich irgendwie benachteiligt zu fühlen und Angst vor Masken.

Stemocell
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Angst vor Masken?

Fehlanzeige. Dass ich diese weder gerne noch freiwillig trage, ist aber kein Geheimnis. Damit bin ich auch nicht alleine, oder wie viele Menschen tragen freiwillig dort Maske, wo diese nicht Pflicht ist? 5%, wenns hochkommt.
Angst vor Religionen? Definitiv, begründet sich aus ca. 2000 Jahren Geschichte. Kann doch kein Zufall sein, dass der Wikipedia-Artikel über Missbrauchsfälle in der kath. Kirche der zweitlängste im deutschsprachigen Raum ist.
Oder, dass sich im 21Jh. religiöse Fanatiker im Namen ihres Gottes in die Luft sprengen bzw. in den Krieg ziehen.
Sorry, da gibts nix zum Schönreden. Aggressivität und Wut gegen Religionen? Ja, Sie haben zu 100% recht, genau das empfinde ich, wenn ich Bücher über Kreuzzüge, Gotteskrieger, Missbrauchsfälle, Hexenverbrennungen, Conquistadoren, Scientology, etc, etc…lese.

neuernickname
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Stemocell - Ich trag diese Mistdinger auch nicht gerne, es ist für mich ein notwendiges Übel

Ich trag Sie freiwillig - aber das hat einen bestimmten Grund. Ich hab eine Impfgegnerin im gemeinsamen Haushalt. Da versuche ich halt das Risiko einer Infektion durch mich zu minimieren - ich bin geimpft, aber wir wissen, das reicht nicht zur sterilen Immunität.
Außerdem hab ich ein höheres Eigenrisiko auf einen Impfdurchbruch.

Aber ich kann jeden verstehen, der die Maske nicht mag. Aber es sollte kein Politikum werden.

Ihre Angst vor Religionen erinnert mich ein bisserl an die Diskussionen um die KPÖ. Der Kommunismus hat Verbrechen begangen, das ist klar. Die einen sagen, das war nicht kommunistisch - ich sage - doch - wer einen gewaltsamen Umsturz fordert, fordert Gewalt (und Marx hat das getan und Kommunisten haben sich daran gehalten.)
Nur - die KPÖ-Graz z.B. ist sicher nicht gewalttätig - ABER es gibt einen Herrn Murgg, der einen aktiven Diktator toll findet. Sehen Sie - es gibt kein Schwarz - Weiß - die Wahrheit liegt dazwischen.

Und da sind wir bei den Vorurteilen und Verallgemeinerungen. Papst Franziskus macht Ihnen Angst? Mir nicht, mir gibt er eher Hoffnung auf eine friedlichere Welt.
Es gibt Fanatiker - überall - es gibt auch Autofanatiker, die in illegalen Straßenrennen Menschen umbringen. Was jetzt. Autos verbieten?

Sie haben recht, Stemocell - Religionen haben furchtbare Verbrechen auf dem GEwissen, aber eben auch gute Seiten. Johannes XXIII z.B. hat die Welt ein Stückchen besser gemacht.
Man sollte also nicht alles und alle über einen Kamm scheren.

OE39
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Wie wäre es mal

mit leistungsbewusstem Parlament??

Lamax2
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...zu Leistungsbewußtsein zurück...

... sollte schon lange so sein, nicht erst seit Corona, sondern seit dem Fiasko der sozialistischen Bildungsministerinnen.

Lepus52
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Warum schreiben Sie so einen Unsinn?

12 Jahre Gehrer, war jedes Jahr ein Schritt in die Vergangenheit. aber in die Vergangenheit eines Piffl-Percevic. Gehrer hat die Unterrichtsstunden gekürzt, um Grasser seinen "guten Tag" zu ermöglichen. Sie haben keine Ahnung von der Schule, sonst würden Sie nicht so einen Blödsinn schreiben.

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Leistungsbewusst? Das Kette ist so stark

wie ihr schwächstes Glied (Ministerium und Bildungsdirketion)