SteuerreformWie teuer wird CO2 und wer wird zur Kasse gebeten?

Ab Jänner soll das klimaschädliche CO2 in Österreich einen Preis bekommen. Wie viel soll die Tonne Treibhausgas künftig kosten und wer soll das bezahlen? Die Parteien haben unterschiedliche Vorstellungen.

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Die Preise an der Tankstelle werden durch einen CO2-Preis merklich steigen. © studio v-zwoelf - stock.adobe.com
 

Die Verhandlungen befinden sich auf der Zielgeraden: Das umweltschädliche Treibhausgas CO2 soll in Österreich ab Jänner einen Preis bekommen. Noch streiten die Koalitionsparteien über die Höhe. Wie stark soll der Lenkungseffekt sein, wie viel will und kann man der Bevölkerung zumuten?

Ist der Preis zu niedrig, gibt es wenig Anreiz, auf sauberere Technologie umzusteigen. Ist er zu hoch, könnten gerade ärmere Haushalte unter der Teuerung des täglichen Lebens leiden.

Wer verbraucht, zahlt

Generell trifft ein CO2-Preis die Bevölkerung unterschiedlich stark. Wer weder autofährt, noch mit Öl, Gas oder Kohle heizt, bekommt die Erhöhung nur indirekt zu spüren. Das ist in Österreich fast ein Viertel der Haushalte. Doch auch sie werden die Preiserhöhungen spüren, immerhin müssen zum Beispiel auch Lebensmittel in den Supermarkt transportiert werden - meist auf der Straße. Daher dürften die allgemeinen Preise durch eine CO2-Besteuerung steigen.

Wer etwa das Auto braucht, wird stärker zur Kasse gebeten. Der Ökonom Joel Tölgyes hat für das sozialliberale Momentum Institut Richtwerte berechnet: Eine CO2-Steuer von 100 Euro pro Tonne bedeutet rund 26 Cent mehr für den Liter Benzin an der Tankstelle – das entspricht in etwa der Benzinpreisentwicklung im letzten Jahr. Ein durchschnittlicher Haushalt würde demnach rund 470 Euro mehr pro Jahr für Benzin, Diesel, Heizöl, Kohle und Gas ausgeben - zusätzlich zu bereits bestehenden Umweltsteuern wie der Mineralölsteuer (MÖSt).

Einstieg bei 50 Euro pro Tonne?

CO2-Preise müssten eine angemessene Höhe haben, um zu wirken, erklärt Tölgyes und empfiehlt, mit einem Preis zwischen 50 und 60 Euro pro Tonne CO2 einzusteigen. Dann sollte ein klarer Pfad nach oben festgelegt werden, um schließlich bei "deutlich über 100 Euro pro Tonne" zu landen.

Für den kleinen Koalitionspartner scheint das realistisch zu sein. So hat sich der Vorarlberger Landesrat Johannes Rauch, der für die Grünen am Verhandlungstisch sitzt, für einen Startpreis zwischen 50 und 120 Euro pro Tonne ausgesprochen. Dass CO2 einen Preis bekommen solle, betont auch die Volkspartei. Gleichzeitig müsse es aber auch Entlastungen geben. Die Begebenheiten des ländlichen Raums sollten aus Sicht der ÖVP berücksichtigt werden, die Steuerreform selbst ökologisch und sozial sein. Details will man keine bekannt geben, um den Verhandlungen nicht vorzugreifen. Es ist aber bekannt, dass die Volkspartei einen deutlich niedrigeren Preis bevorzugen würde. Zuletzt kursierte der türkise Wunsch nach 25 Euro pro Tonne CO2.

Eine CO2-Bepreisung könne einen Beitrag zur Ökologisierung leisten, müsse aber sozial gerecht sein, betont Julia Herr, Umweltsprecherin der SPÖ gegenüber der Kleinen Zeitung. Sie appelliert, alle Haushalte mit einem Öko-Bonus zu unterstützen, der vor allem Familien mit niedrigem Einkommen am meisten bringen würde. Denn diese wären besonders stark von steigenden Preisen betroffen. Auch beim Umstieg von Ölheizungen und der thermischen Sanierung sollte der Staat ärmeren Schichten stark unter die Arme greifen. Wichtiger als der CO2-Preis sei ein Ausbau der Infrastruktur, um etwa einen Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel überhaupt zu ermöglichen, so Herr.

Die Freiheitlichen lehnen eine CO2-Steuer ab. Bereits jetzt würde das Treibhausgas durch die Normverbrauchsabgabe (NoVA), die Mineralölsteuer (MÖSt) und der motorbezogenen Versicherungssteuer ausreichend besteuert. Die acht bis zehn Milliarden Euro aus diesen Einnahmen ließen sich aus Sicht der FPÖ für Umweltmaßnahmen zweckbinden.

Eine Maßnahme von vielen

Die Neos haben bereits 2018 einen konkreten CO2-Preis von 350 Euro pro Tonne benannt. Die pinke CO2-Steuer würde zwar bestehende Energieabgaben ersetzen, dennoch wäre Österreich im europäischen Spitzenfeld. Die Lenkungseffekte würden nur bei einem hohen Preis entsprechend einsetzen, erklärt der Ökonom Kurt Kratena, der die Auswirkung der Steuer für die Neos durchgerechnet hat. Demnach könnten die österreichischen Klimaziele bis 2030 durch den pinken CO2-Preis fast erreicht werden – ohne zusätzliche Maßnahmen. Um bis 2040 klimaneutral zu werden, bräuchte es aber weitere Schritte, so Kratena.

Auch Joel Tölgyes betont, dass die Bepreisung des Treibhausgases nur eine Maßnahme von vielen sein könne, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Wichtig sei außerdem, Haushalte mit niedrigem Einkommen und solche, die schwer umsteigen können, zu unterstützen. So sollte speziell jenen geholfen werden, deren Region etwa schlecht öffentlich angebunden ist oder die in Miete wohnen und keinen Einfluss auf ihre Heizform haben, empfiehlt der Ökonom.

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DergeerdeteSteirer
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Das sollte jedem, der nur a bisserl Grips und Interesse in allgemeinen Belangen hat, bewusst sein ..................

Das einseitig angewendete ist ja das Gift für die Gesellschaft, da gibt es genügend Beispiele, wo eine generell gleich hohe Bepreisung nicht stattfindet.

Ich nenne da jetzt meines Erachtens nur massive Verursacher wie ................ Flugverkehr (Kerosinbesteuerung),................ Schiffsverkehr (Schweröl, betrieben), ..................Industrie (viel zu wenig energieautark), .............. Transportwesen (LKW ohne Ende durch zu viel globalübergreifend gestalteten Warentransporte), .................. uvm.

Wenn es für denn normalen Bürger Geltung haben soll muss es überall gleich angewandt und eingehoben werden, dass dadurch dieses oder jenes Produkt dann teurer werden muss liegt hernieder wie der Ball bei einem Elfmeter.

Nebenbei gesagt sind die Spritpreise in der Relation gegen andere Produkte ja im unteren Preisniveau rein von der Anpassung zum Lohnniveau könnte der Sprit um die 2.00 € liegen, natürlich trifft es Berufspendler härter, jedoch es wird ohne es verniedlichen zu wollen, viel zu viel umsonst herumgekurvt, da sollte jeder schon mal realistisch nachdenken und mehr Effizienz wie auch bessere Koordinationsfähigkeit lernen.
Da sollte schon auch realistisch gesehen die Kirche im Dorf gelassen werden, ich bin niemanden etwas zu neidig oder sonst etwas, jedoch mit durchdachterem Bewegungsprofilen ließen sich viele Kosten reduzieren, jedoch kommt da leider Gottes der Wohlstands und Gewohnheitsfaktor ins Spiel welcher von vielen gründlich überarbeitet gehört!

Horstreinhard
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CO2-Steuern treffen IMMER den Endverbraucher

Alle Kosten werden im Inland auf das Produkt umgelegt - auch der Transport, egal ob per LKW oder Schiff.
Einzig bei Exporten geht das nicht so einfach - da muss man mit Einbrüchen rechnen…

Zwuck
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GCP2emeingefährder

Eine Frage an die Regierung: Und wenn jetzt die CO2 Steuer kommt, ist wieder alkes gut, das CO2 wird weniger.?! Die Damen und Herren PolitikerInnen fliegen weiterhin mit Privatjets überall hin, denn erstaunlicher Weise waren nur während der " Pandemie" Videokonferenzen möglich. Grünflächen werden weiterhin zu betoniert. Pflanzen sind ja überbewertet, braucht eh keiner. Glyphosat und sonstige div. giftige Düngemittel sind ok weil ja nicht Umweltschädlich. und die Chemielobvy muss ja auch leben. Gratuliere: super tolle Umweltpolitik...😎😎😎😎

fedorov
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Weniger Autos, weniger Ausgaben

für Infrastruktur. Man könnte dafür die Mineralölsteuer senken, Motorsteuer für PS starke Autos heben und damit der Kohlendioxid Steuer ein wenig entgegenwirken.

markus144
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Die die meinen man solle als Pendler umziehen...

Nix für ungut aber sonst geht's euch noch gut!?

Es wird seit Jahren über die "Landflucht" gejammert und euer Vorschlag ist, dass alle in die Großstadt ziehen?
Mal abgesehen davon, dass ich dort wo ich wohne gerne wohne und nicht pendle, weil ich es so gern tue, sondern weil man in manchen Bezirken immer schwerer eine Vollzeitbeschäftigung findet.

Ihr könnt ja weiter in eurer elitären, versnobten Blase leben- schön ist nur, dass ihr dann die künftigen Arbeitslosen mitfinanzieren könnt...

schadstoffarm
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Kannst eh weiterhin tun

Es wird nur teurer.

markus144
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Wird man sehen....

Ist halt immer eine Kosten-Nutzen Rechnung, und wenn es sich irgendwann nicht mehr "rentiert" jeden Tag in die Arbeit zu pendeln, dann werde ich wohl viele viele Monate stempeln (nur zur Info ich bin 15 Jahre berufstätig mit genau einem Monat Arbeitslosigkeit- sprich ich war bis jetzt nie ein Fan der "Hängematte") und dann suche ich mir in Ruhe einen Job im Bezirk- ich lasse mich sicher nicht dafür bestrafen, dass ich arbeite und nebenbei durch das Pendeln noch einen Haufen Zeit herschenke.

X22
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und dann suche ich mir in Ruhe einen Job im Bezirk- ich lasse mich sicher nicht dafür bestrafen, dass ich arbeite und nebenbei durch das Pendeln noch einen Haufen Zeit herschenke.

Warum erst dann? Es klingt komisch, wenn man sich über einen Zustand beschwert, den man 15 Jahre vollzieht

Horstreinhard
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Es gibt noch Menschen, die gerne arbeiten

und die keine Sozialschmarotzer sind. Sie werden aber zunehmend dahin gedrängt. Ich bin neugierig, wer dann die Jahrestickets subventionieren soll…

SoundofThunder
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Nicht alle Österreicher haben ein Auto!

Bekommen die dafür eine Gutschrift?

Sam125
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Eines MUSS uns allen klar sein,solange gnadenlos und weltweit die Regenwälder

abgeholzt werden und sich daher der"Golfstrom"gravierend verändert,werden sich die Meeresströmungen und damit auch das Weltklima nachhaltig zum Nachteil der gesamten Welt und für immer verändern!Die Klimakatastrophe wird daher leider auch nicht zum aufhalten sein!Es ist schön,wenn wir fossile Brennstoffe durch Elektrizität ersetzen wollen,was natürlich nur in Ländern möglich ist,wo keine AUTOBATTERIEEN,wie in China,hergestellt werden,denn in China wird wegen der florierenden Wirtschaft(E- Mobilität!)fast täglich ein neues Kohlekraftwerk hochgefahren und die sogenannten westlichen und fortschrittlichen Länder wollen alles verbieten was mit fossilen Brennstoffen fährt und heizt und die gute Luft vom "Westen"wird durch die schlechte Luft vom "Osten",gesehen für's WELTKLIMA,wieder aufgehoben! Schöne Aussichten für uns alle! Und Deutschland verbraucht ALLEIN 40 % vom weltweit angebauten Palmöl und ist daher auch am allermeisten für die Abholzung der Regenwälder verantwortlich!

Sam125
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Ja liebe Leute,jetzt bekommen wir alle die Rechnung präsentiert und nicht die

großen Handelsketten und nicht die großen Firmen und NICHT die Wirtschaft muss zahlen,nein wir alle,doch für diejenigen die sagen,dass das sein muss,habe ich nur ein ungläubiges Kopfschütteln über!!Jetzt kommen die "Grünen"immer mehr an die Macht und ihr habt sie gewählt!!Doch fragt einmal eine Alleinverdienerin mit Kindern,eine/en Pensionistin/en mut einer kleinem Rente,fragt eure NICHT Begüterten Nachbarn und Verwandten was sie dazu zu sagen haben!Ja,es muss die große Masse bezahlen und die Begüteten lachen sich ins "Fäustchen"!Warum seit ihr nur so blind wie die Maulwürfe und so ferngesteuert wie die Lemminge? Ich kann es einfach nicht mehr glauben,denn ihr hattet es mit eurerm Kreuzerl ja selbst in der Hand wohin eure Reise geht! Doch blinde Lemminge kann man noch leichter in den Abgrund führen! Danke!

X22
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Hinterfragen sie das warum, warum sind wir in der Situtation?

Wer, politisch gesehen, hat die Zeichen nicht erkannt und hat "Jahrzehnte" verschlafen?
Der Markt reguliert alles, so ist die Devise der Wirtschaftsparteien, so wurde gelebt und gehandelt, Jetzt weil der Hut zum Brennen beginnt, schiebens wir den Grünen unter, wir selber und all die Generationen davor können nichts dafür.
Da wo ich ihnen Recht gebe ist das Klientel das ein Vermögen daran verdient und verdient hat, nur wer hält auch jetzt noch die schützende Hand darüber.
Denkens darüber auch nach, es sind nicht die Grünen, das kann ich ihnen schon jetzt sagen und es waren die Grünen und die frühen Umweltorganisationen, die schon in den 70er 80er jahren darauf aufmerksam gemacht haben, dass da etwas im Busch ist, das uns viel Geld Kosten wird.
Jahrzehntelang selbst denen die Stimme gegeben zu haben, mitgelaufen mit dem Wohlstand ohne an die Zukunft zu denken und jetzt jammern und die Schuld bei anderen suchen und nochmal der Förderern dieses Klientels die Stimmen zu geben, das ist Österreich.
Den sauren Apfel müssen wir alle genießen, weil es eben um die Zukunft unserer Nachfahren geht

DergeerdeteSteirer
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@X22, .............Deine Worte sind für Ignoranten, Gewohnheitsmuffel und Besserwisser wie ein Scorpionstich, .......................

sie sind voll und ganz im Inhalt richtig, sie können nicht richtiger sein !!

Dr.B.Sonnenfreund
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@Sam, Wirtschaft

Genau das ist es, aber die "Großen" werden auch die Finger schauen in Wahrheit, denn das Geld für den Sprit und den Arbeitsweg wird zum Ausgeben im täglichen Leben fehlen, und somit am Ende auch der Wirtschaft. So meine Ergänzung dazu.

Sam125
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Dr.B Sonbenfreund, ja das haben sie richtig gesehen,aber man muss die Menschen

erseinmal aus ihrer Stockstarre aufrütteln,denn die Folgen dieser Preierhöhungen werden nuneinmal weniger begütete Menschen und natürlich vorallem auch die jungen Leute die erst am Anfang ihres Berufsleben stehen zu tragen haben! Doch dann wird es zu spät sein! Ich kann es einfach nicht fassen wie die Menschen mit Freude Preiserhöungen hinnehmen,die unter dem Deckmantel KLIMASCHUTZ stehen!! Dr,Sonbenfreund, ich bin froh,dass ich auf dieser Welt zum Vergleich zu jungen Menschen nicht mehr so lange bin und drotzdem ist es mir ein großes Anliegen,dass auch unsere Kinder und Enkelkinder noch so leben können wie wie es tun! Aber leider sind sie wie Lemminge verblendet und laufen hinter den falschen Parteien her! Es ist ihnen einfach nicht mehr zu helfen,denn sie wollen es anscheinend so haben!

markus144
10
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Naja...

Benzinpreis anheben schön und gut- irgendwo muss man ja mal anfangen. Aber ich hoffe doch stark, dass dann schon berücksichtigt wird, ob jemand beruflich auf das Auto angewiesen ist.
Wenn man als Pendler keine (vernünftige) Öffi Anbindung hat, sollte man nicht auch noch extra zur Kasse gebeten werden, ansonsten wäre es sicher eine Überlegung wert eine Zeit lang stempeln zu gehen...

Dr.B.Sonnenfreund
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Stempeln gehen

Genau das ist der Punkt. Wenn die Arbeit keinen realen Vorteil mehr finanziell bringt, geht man nicht arbeiten. Mocht jo eh kahm a Freid..! (Zitat Seiler und Speer ). Diese Entscheidung mancher Pendler könnte ich also nachvollziehen, der Schuss mit der Spritpreiserhöhung wird in der Kalkulation nach hinten losgehen, das kann ich versprechen.

X22
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Geht man nach der Tabelle im Artikel so liegt die finazielle Belastung bei einem durchschnittlichen Haushalt mit einem hohem Wert von 100t pro Jahr bei 470 €

sprich ca. 40€ im Monat.
Jetzt sollte man halt wissen, wie groß sein Anteil wirklich ist und wenn er hoch ist, wie kann man ihn selbst senken und wieviel bekommt man aus gewissen Gründen erstattet.
Lt. div. Zahlen die so kursieren liegt der Durchschnitt pro Person bei 9t im Jahr, würde man annehmen eine Person erzeugt das 10-fache pro Jahr sind wir wieder bei ca. 40€ im Monat, mit der Begründung nicht arbeiten zu wollen ist schon ein wenig krass

DergeerdeteSteirer
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@X22, ..............Sehr sehr gutes und richtiges Beispiel der einigen den Spiegel vor's Gesicht hält, ................


von der Begründung deswegen nicht arbeiten wollen ist jeder Kommentar zwecklos .

DergeerdeteSteirer
2
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Zusatz:

Das in Relationen rechnen scheint vielen nicht zu liegen, darum ganz einfach mal in Ruhe hinsetzen und nachdenken ....................... ;-)

stadtkater
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Ziehen Sie um

In die Nähe Ihres Arbeitsplatzes. Gehen Sie dann zu Fuß oder fahren Sie mit dem Rad oder den Öffis zur Arbeit.

Oder bleiben Sie wohnen und zahlen Sie die höheren Benzinpreise aus den ersparten geringeren Wohnkosten am Land.

Dr.B.Sonnenfreund
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@stadtkater

Mein Cousin in der Südoststeiermark fährt jeden Tag aus der Gegend von Deutsch Goritz nach Graz zur Arbeit seit 30 Jahren. Warum soll er auf ein mal so viel mehr für seinen Arbeitsweg bezahlen ? Er hat nix davon außer Kosten, und das Klima wird sich dadurch nicht verbessern. Das ist die Wahrheit, denn die "Großen" wie China, Brasilien, mit hohem Wirtschaftswachstum lachen über uns,...

DergeerdeteSteirer
9
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Wo liegt das massive Problem @Sonnenfreund, er bekommt ja auch Pendlerpauschale, ..................

Nur eine Beispielrechnung:

Die Benützung des Massenbeförderungsmittels (öffentliches Verkehrsmittel) ist aufgrund der Fahrzeit mit dem Massenbeförderungsmittel zumutbar. Es steht daher ein kleines Pendlerpauschale für eine Wegstrecke von mehr als 60 km zu.

Das heißt in seinem Fall z.B. laut Pendlerpauschalrechner, .............Pendlerpauschale: 2016 Euro jährlich/168 Euro monatlich .......... der Pendlereuro beträgt: 132,00 Euro jährlich/11,00 Euro monatlich.

Da soll die Pendlerpauschale dann halt auch zweckgebunden verwendet werden !

stadtkater
9
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Wenn jeder die CO2-Preiserhöhungen

ersetzt bekommen würde, wäre deren gewünschter Lenkungseffekt nicht erzielbar.

Weniger CO2-Verbrauch funktioniert nur dann, wenn sich das viele nicht mehr leisten können.

Besserer Klimaschutz geht nur mit einem solchen Verzicht.

Dr.B.Sonnenfreund
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Ökosozial ist ein Hohn !

Das Wort "sozial" ist dabei der reine Hohn ! 26cent pro Liter Sprit mehr ? Geht es Euch noch gut meine lieben Freunde ?? Das sind 5 ÖS, in echtem Geld , pro Liter !!!!
Naja, das Budgetloch gilt es halt zu stopfen, unter dem Deckmantel des Klimawandels. Das Klima wird sich nicht ändern dadurch, wir werden alle ärmer werden, das ist das Einzige. scheinbar wollen das die meisten, kann ich nicht mehr nachvollziehen, liebe Wähler...sorry.

 
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