FaktencheckFlüchtlingshilfe vor Ort stößt auf viele Hürden

Die Flüchtlingshilfe in Griechenland war schon schwierig, bei der Afghanistan-Hilfe steht man erst am Beginn.

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Der Brand von Moria durchkreuzte die Hilfe vor Ort, die Kinder waren die Leidtragenden.
Der Brand von Moria durchkreuzte die Hilfe vor Ort, die Kinder waren die Leidtragenden. © AFP
 

Österreich könne keine weiteren Flüchtlinge aus Afghanistan mehr aufnehmen, so die ÖVP mit Bundeskanzler Sebastian Kurz. Mit Mitteln aus dem Auslandskatastrophenfonds soll vor Ort geholfen werden.

Wie schwierig das ist, zeigte sich am Beispiel der Hilfe für Griechenland. Der ORF ging der Frage nach, wo die Mittel für die Kinderbetreuung auf Lesbos und die Zelte für die griechische Regierung gelandet sind.

Beispiel Kinderbetreuung

Im Dezember vergangenen Jahres habe Außenminister Alexander Schallenberg versprochen, die Mittel für die Kinderbetreuung von 250 auf 500 Kinderbetreuungsplätze aufzustocken, doch heute seien es nur 120. Der Grund: Das ursprüngliche Containercamp wurde aufgelöst, die Familien mussten in das umstrittene Zeltlager Kara Tepe umziehen. Nun gebe es ein angemietetes Haus in der Hauptstadt, mit Platz für 120 Kinder, die täglich in stundenlangen Busfahrten dorthin gekarrt und betreut werden. Sonst nichts.

Das Außenministerium relativiert: Es würden von SOS Kinderdorf verschiedene Kinder betreut, insgesamt 350, und es sollen noch mehr werden. Die Finanzierung für 500 Kinder über drei Jahre sei gesichert. Aber, ja, die Lage vor Ort sei schwierig.

Beispiel Heizstrahler & Zelte

Zweites Beispiel: Zelte und Heizstrahlen für Griechenland, nach dem Brand des Lagers Moria. Die Heizstrahler seien noch nicht in Betrieb genommen, der Verbleib der Zelte ungewiss. Das Außenministerium sagt: Ja, die Stromanbindung für die Heizstrahlen sei erst im Werden, und über den Einsatz der Zelte entscheide die griechische Regierung selbst. Die Güter wurden von den EU-Staaten erbeten. Die Verwendung liege dann in griechischer Hand.

Hilfe für Afghanistan

Bei der Hilfe für Afghanistan und die Nachbarländer liegt die Abwicklung beim UNHCR. 18 Millionen stellt Österreich zur Verfügung. Drei Millionen werden als Soforthilfe über die ADA (Austria Development Agency) an das UNHCR übergeben. Über die Verwendung der weiteren 15 Millionen wird noch entschieden - sie sollen über UNHCR, UN-Women, etc. vor allem Mädchen und Frauen zu Gute kommen.

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Danke für Ihr Verständnis.

jaenner61
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ich frage michele die hilfe aussehen soll?

presseberichten zu folge benötigen die neue regierung in afghanistan dringend geld. glaubt wirklich irgendjemand, dass hilfsgelder aus dem verhassten westen wirklich dort ankommen wo sie gebraucht werden? der taliban wird mit sicherheit nicht zulassen, das hilfe dort ankommt, wo sie wirklich gebraucht wird.

Zuckerpuppe2000
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Sollen wir ernsthaft

die ganze Welt retten!!?? Die USA und Russland sollen endlich ihrer Pflicht nachkommen. Wieso sollen immer wir Europäer die Suppe auslöffeln?!

iMissionar
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China? Russland?

Beide wollen globale Supermächte sein, Afghanistan liegt direkt in ihrer Nachbarschaft. Wird Zeit, dass den beiden Staaten die Verantwortung übertragen wird. Was haben wir dort noch zu suchen?

scionescio
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Der Herr Kurz sondert einfach seine einstudierten Worthülsen ab …

… die nur als Feigenblatt dazu dienen, das Gewissen seiner Wählerschaft (falls in Ansätzen noch vorhanden zu beruhigen) - ob das auch wirklich umgesetzt wird oder wie effektiv das ist, interessiert in Wahrheit niemandem.

Wenn die Österreicher nach dem Krieg auch nur ein paar nichtfunktionierende Heizstrahler und eine Handvoll Zelte bekommen hätte, wären wir heute auch noch auf dem Standard von Albanien…

sugarless
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Kurz

Warum ist für manche hier für alles der Bundeskanzler verantwortlich? Nur mehr zum Gähnen 🥱

Zuckerpuppe2000
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Echt!?

So ein Blödsinn!!