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Weitere Lockerungen ab 1. JuliBesucherlimit in Heimen und Spitälern fällt

Am Montag soll die Verordnung zu den weiteren Lockerungen der Corona-Maßnahmen erlassen werden. Änderungen gibt es etwa für Besucher in Heimen und Spitäler sowie bei der Maskenpflicht.

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© dapd
 

Am Montag soll die Verordnung zu den weiteren Lockerungen der Corona-Maßnahmen erlassen werden. Die neuen Regeln sollen dann ab dem 1. Juli gelten, hieß es auf APA-Anfrage aus dem Gesundheitsministerium. Unter anderem sollen auch die Vorgaben zu den Besucherlimits in Heimen und Spitälern fallen, bestätigte man Medienberichte. Außerdem wird dort dann nicht mehr eine FFP2-Maske getragen werden müssen, ein Mund-Nasen-Schutz (MNS) reicht.

Die neuen Regelungen umfassen vor allem jene Maßnahmen, die die Regierung am 17. Juni angekündigt hat. So soll etwa die Sperrstunde fallen, unter Berücksichtigung der 3-G-Regel (Geimpft, Getestet, Genesen) ist auch Tanzen im Club und Trinken an der Bar wieder möglich. Wegfallen werden - auch im Handel - die Quadratmeter-Regeln.

Erleichterung bei Maskenpflicht

Weitreichende Erleichterungen kommen bei der Maskenpflicht: Ab 1. Juli kann man auch indoor überall dort ganz auf Masken verzichten, wo "3G" gilt - also in Gastronomie, Tourismus, Kultur- und Freizeitbetrieben (z.B. Fitnessstudios), Sportstätten und bei Veranstaltungen (mit mehr als 100 Personen). In Öffis, Geschäften und Museen (wo "3G" nicht gilt) reicht dann ein herkömmlicher Mund-Nasen-Schutz. Ursprünglich war einzig in Pflegeheimen und Spitälern noch eine FFP2-Pflicht geplant, diese wird nun aber durch eine MNS-Pflicht ersetzt.

Ab 1. Juli können alle Veranstaltungen mit Sitz- oder Stehplätzen ohne Publikumsobergrenzen und Kapazitätsbeschränkungen stattfinden. Das betrifft Kunst und Kultur, aber auch den Sportbereich, inklusive des Gastronomieangebots. Für Veranstaltungen gilt eine Anzeigenpflicht ab 100 Personen und ab 500 Personen eine Bewilligungspflicht. Im privaten Bereich sollen mit 1. Juli alle Kontakt- und Abstandsregeln fallen.

Weitere Erleichterungen sollen dann am 22. Juli in Kraft treten. Dann sind etwa der Wegfall der Registrierungspflicht in der Gastronomie und bei Veranstaltungen geplant sowie eine weitere Lockerung der MNS-Pflicht.

Kommentare (3)
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Ogolius
0
2
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In Hinblick auf…

…. den rasanten Fortschritt der Deltavariante ist eine Freigabe dieser Art doch sehr riskant. Zudem sind viele der Heimbewohner zwar zweimal geimpft, aber es gibt bereits viele, die aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters keine Antikörper mehr besitzen! Wenn darauf nicht Bedacht genommen wird und entsprechende Nachimpfungen unterbleiben, könnte …… Wollen wir das?!

Hausverstand100
9
7
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Weg mit den Masken!

Ja, es gibt die Delta Variante, Ja, Corona ist nicht vorbei,
ändert aber rein gar nichts daran, dass die Maskenpflicht im Supermarkt, Baumarkt usw massiv überzogen ist!
Vor allem in Anbetracht der Geimpften/Genesenen und der aktuellen Zahl an Infizierten!
Während der gesamten Pandemie hat sich niemand getraut, die tatsächlichen Haupt-Herde der Infektionen anzutasten, die wahren Super-Spreader zu nennen und entsprechend dagegen vorzugehen, wichtig war und ist nur, jene, die sich an die wichtigsten Massnahmen halten, mit der Maske zu gängeln!

MG1977
7
22
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Wichtig wäre es, das Pflegepersonal zu entlasten!

Dazu muss so schnell wie möglich der Mund Nasenschutz weg. Es ist eine Zumutung, im Sommer in einem Pflegeheim zu arbeiten und dazu noch diese unsinnigen Masken tragen zu müssen.