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Kritik an "Islam-Landkarte"Universität Wien untersagt Verwendung des Logos

Die Kritik am Projekt der Regierung reißt nicht ab. Der Rektor der Universität Wien distanziert sich klar vom Impressum der Website und untersagt die Verwendung des Uni-Logos.

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Die am Donnerstag präsentierte Islam-Landkarte sorgt für heftige Kritik. © APA/GEORG HOCHMUTH (GEORG HOCHMUTH)
 

Die Kritik an der schon nach ihrer Vorstellung heftig kritisierten "Islam-Landkarte" der regierungsnahen Dokumentationsstelle politischer Islam reißt nicht ab.

Nun distanzierte sich auch die Universität Wien von dem Projekt, indem sie die Verwendung ihres Logos auf der Website untersagte, wie ORF.at am Freitag berichtete. Der Leiter des Projekts, Ednan Aslan, konnte gegenüber der APA das Vorgehen nicht nachvollziehen und verwies auf den Kooperationsvertrag mit der Uni.

Ziel der online abrufbaren Landkarte ist laut Dokumentationsstelle, einen Überblick über muslimische Einrichtungen zu geben und jene zu identifizieren, die dem politischen Islam zuzurechnen sind. Scharfe Kritik kam vor allem von der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ). Das Projekt befeuere Rassismus. Selbst die in der Regierung vertretenen Grünen distanzierten sich von dem Projekt.

Auch der Rektor der Universität Wien, Heinz Engel, hat Probleme mit der Islamlandkarte. Er distanzierte sich "insbesondere vom 'Impressum', in dem zur Meldung von 'Informationen zu einzelnen Vereinen oder Moscheen' aufgefordert wird". Und weiter: "Da dort auch darauf hingewiesen wird, dass die Berichte und Informationen nicht für inhaltliche Positionen der Universität Wien stehen, habe ich die Verwendung des Logos der Universität Wien untersagt."

Projektleiter Aslan verwies im Gespräch mit der APA auf einen bestehenden Vertrag mit der Universität. Das Projekt sei mit dem Rektorat koordiniert worden. Die Verwendung des Logos der Uni sei in dem unterzeichneten Vertrag aber nicht explizit geregelt. Laut Aslan ist die Verwendung des Logos aber ohnehin nicht entscheidend. Freitagvormittag befand sich dieses noch auf der Website der Islamlandkarte.

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dieRealität2019
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Aha, zuerst erstellt man diese Karte

und dann wenn es kritisiert wird, verlangen wir sofort die Entfernung des Impressum und das Logo. Lächerlicher gehts halt nicht mehr.

Irgendeiner
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Ja,Murks in der Pandemie,lenkma auf Muslime ab,

Kopftuchlügen reichen da nicht mehr hin.Ich will auch eine Landkarte,ich will eine Landkarte der message-controller von Bastis Gnaden,Muslime waren zu mir noch nie frech oder haben mich belogen,I want my map.

Irgendeiner
1
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Schon drei wollen nicht gefunden werden,

oder ist es nur dreifache Angst davor.naja,wie auch immer, the old man is down the road,man lacht.

KarlZoech
10
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Warum alle Moscheen? Viel klüger wäre es, nur jene aufzulisten, wo radikale Prediger auftreten,

welche zu Gewalt und Intoleranz aufrufen. Wobei: Genau diese sollte man gleich sperren.
Und natürlich erhebt sich die Frage, warum nur der Islam? Ich denke, dass in manchen christlichen Kirchen, vor allem den sogenannte Freikirchen, fallweise auch fragwürdiges Gedankengut gepredigt wird.
Und natürlich darf man Religionen an sich in Frage stellen.

nasowasaberauch
8
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Im Moment hat das ein wenig den Beigeschmack, ...

als ob man bald allen Moslems einen Halbmond auf die Brust nähen muss.

Einerseits haben wir Religionsfreiheit. Verfassungsrechtlich garantiert.

Aber Muslimische Einrichtungen werden auf einer Öffentlichen Karte markiert, blossgestellt. Mit dem Hinweis: Es sind radikale dabei.

Das ist wirklich so, als würde man ein willkürliches Klassenfoto online stellen, mit dem Text: Da sind vielleicht Schwerverbrecher dabei.

Natürlich nur vielleicht einer. Aber wer weiß denn Welcher? Lieber mal gleich alle vorverurteilen.
Hat echt mehr als nur einen faden Beigeschmack.

selbstdenker70
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..

War nur eine Frage von Stunden bis die ersten Reklamation und auch Drohungen kommen....

Irgendeiner
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Drohungen,wo siehst du das und aus gegebenem Anlaß,

in Wien hat eine Studentin der Judaistik ein Buch gelesen,ich weiß nicht was,und ein paar Herren der Schöpfung haben die mißhandelt und die Polizei hat festgestellt das Lesen sei eine Provokation von ihr gewesen,Nehammers Truppe..Mir gehts gar nicht um den Antisemitismus,mir gehts darum daß ich still ertrage wenn ihr Konsalik oder einer Gabalierbiographie lest und niemanden an den Haaren reiße, weil ich schon wei´ß daß da nicht viel drunter ist und vor allem weil es mich überhaupt nichts angeht,aber die Vorstellung ich steig mit Marxens Kapital in eine U-Bahn und die Rechten wollen mich verprügeln oder ich steig mit Schmitts Politischer Theologie ein und die Linken wollen es tun oder ich hab den Koran mit und der Wagon geht kollektiv auf mich los unter Basti-Rufen weil der schon wieder frech Stimmung macht,nötigt mir auf vorab zu sagen,mein Pazifismus kann blitzartig abreißen und Bücher sind oft schwer,das war keine Drohung sondern eine Feststellung, wie immer bei mir.Und ein Volk von Narren sollte über andere nicht urteilen.