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Doskozil hätte "mehr erwartet"Vier-Tage-Woche und Kritik an Kurz: (Fast) die ganze SPÖ ist auf Linie

Zwei Monate vor dem Parteitag zeigt sich am 1. Mai, wen SPÖ-Parteichefin Rendi-Wagner hinter sich hat - und wen nicht.

Wiens Bürgermeister Michael Ludwig auf dem Wiener Rathausplatz. © (c) APA/HANS PUNZ (HANS PUNZ)
 

Ein bisschen Maiaufmarsch gab es dann doch: Obwohl im ganzen Land die Maifeiern der Sozialdemokratischen Parteien wegen der Infektionsgefahr abgesagt waren, wurden an zwei Orten rote Fahnen geschwungen. Am Wiener Rathausplatz und vor dem MAN Werk im oberösterreichischen Steyr. Um Arbeit ging es hier wie dort - doch der 1. Mai zeigt auch beim Kernthema der Sozialdemokratie Bruchlinien innerhalb der Partei auf.

Kommentare (61)
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Peterkarl Moscher
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Wahrheit tut weh !

4 Tage Woche bei vollem Lohnausgleich, welcher Idiot wünschts sich das,
ja die Gewerkschaft die jeden Bezug zum Volk verloren hat. Dieser Wunsch
wäre für alle Unternehmer der Gang zum Konkursrichter. Und solche Parteien sollen die Bürger wählen ????

mahue
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Manfred Hütter: Realitätsfremd

Wenn die SPÖ glaubt eine Wochenarbeitszeitverkürzung bringt mehr Jobs, dann irrt sie gewaltig, weil fern jeder Realität. So ein System funktioniert nur, wenn (sag es jetzt konkret), alle Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung und steuerlich DB, DZ wegfallen und der Arbeitnehmer seine SV-Beiträge und Lohnsteuer zu 100% im Veranlagungswege (ohne betriebliche Lohnverrechnung) zahlen muss. Wie ein Landwirt, Gewerbetreibender oder Selbständiger. Gibt es in manchen Ländern auch für Arbeitnehmer, egal ob er einen, zwei oder drei Jobs hat. Wir sind ja mündige kluge Bürger, für was brauchen wir Lohnverrechnungen "aus Bequemlichkeit".

fwf
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Mehrleistung durch Arbeitszeitverkürzung ?

Wenn die Nachkriegsbevölkerung 40 Wochenstunden gearbeitet hätte, hätte sie den Wiederaufbau nicht in kurzer Zeit geschaft. Wie will die SPÖ den Aufbau nach der Coronakrise mit kürzerer Arbeitszeit schaffen ? Oder vertraut man den Chinesen, die ja eh nach und nach alle unsere Leitbetriebe übernehmen ?

Lepus52
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Haben Sie die Entwicklung der letzten 75 Jahre

mitbekommen? Nach dem Krieg haben Schauflerkolonnen händisch Kabel verlegt, sind zu Fuß zur Arbeit gekommen und haben 60 Stunden arbeiten müssen, um das zu leisten, was heute ein Baggerfahrer kürzester Zeit schafft. In der Fertigung, in der Verwaltung gab es Entwicklungen, die mehr Leistung in kürzerer Zeit bringen. So ein Vergleich ist ein Unsinn.

Civium
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Wenn unser Land in den

Niedergang steuerte waren in Österreich immer schwarze Bundeskanzler an der Macht, so bezeugt es die Geschichte.
Für Aufbruch und Aufbau waren rote Kanzler erfolgreich und auch die Sozialdemokratie.
Ihr führenden Sozialdemokraten gegenwärtig besinnt euch wieder auf die Werte die die Sozialdemokratie groß gemacht hat und erzählt keine Märchen von einer Vier-Tage-Woche!

Patriot
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@Civium: Genau so ist es!

Dass es dem "keinen Mann" heute relativ gut geht, ist ausschließlich Verdienst der Sozialdemokratie!

rochuskobler
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Keiner kapiert es,

..dass der Fisch am Kopf stinkt. Eine uralte Weisheit, die in der SPÖ derzeit niemand akzeptieren will. Wie viele Wahlen müssen noch verloren gehen, bis sie, wer immer das ist, aufwachen?

ReinholdSchurz
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So ein Blödsinn 👣🎪

Die SPÖ auf welcher Linie? Die werden immer verrückter die Corona Krise ist noch nicht überwunden, zig Tausende in Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit kein Thema, aber was soll man von denen erwarten, nichts😏

eko
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OK

4 Tage a 12 Stunden wie derzeit im Handel

Balrog206
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Die

Wollen 4 Tage arbeiten ?? Seit wann ist die Spö die Partei der workaholc !

Stony8762
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---

Was wollen wir überhaupt? 30 Std., in ein paar Jahren 20, bei vollem Lohnausgleich? Und irgendwann sind uns dann 10 Std. auch noch zuviel! Samma nicht mehr ganz dicht?

X22
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Die Frage müssen sie sich selbst stellen, nur ein wenig anders formuliert

Wi dicht (im Sinne von Ausblenden der Veränderungen am Arbeitsmarkt, die passiert sind und weiter passieren werden) muss man sein, um nicht zu erkennen, wie sich die Arbeitswelt verändert?
Automatisierung in Industrie, Gewerbe, Verwaltung, Landwirtschaft verändern die Verhältnisse, im Grund gehen einige Prozent der Jobs verloren, was sich wiederum am Arbeitsmarkt niederschlägt hingegen steigt der Output (Gesamtheit der von Unternehmen produzierten Güter), der weniger an den Gesamtsozialbeiträgen leistet. Dieses Ungleichgewicht sollen die stemmen, die noch Teil der Erwerbstätigen sind, sozusagen die Belastung der "Arbeit".
Welche Wege gibt es?
Mehr Jobs? Wie? Die Gesamtarbeitszeit (Summe aller Beschäftigten) anders verteilen, wäre im Grunde eine kürzere Arbeitszeit, die Gesamtarbeitszeit erhöhen, woher kriegt man schnell 100.000 Jobs, Abgaben auf die Wertschöpfung ausrichten, soziale Leistungen kürzen, von Rente über soziale Leistungen im Bereich Gesundheit, Arbeitslosigkeit, "welchen Einfluss hätte dies auf viele Österreicher, wäre es im Gesamten vom Staate machbar, wie würde es mit dem sozialen Frieden aussehen?
Wo sehen sie eine Lösung, das Verhältnis ins Gleichgewicht zu bringen und wer würde dazu ja sagen?

Balrog206
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Xx

Vielleicht vom wissenschaftlichen Standpunkt zurückkehren bei deiner Bewertung !
Such doch bitte einmal Facharbeiter ( gelernte Handwerker ) !! Würde mich interessieren was du dann bzgl Reduktion der Arbeitszeit sagst !
Es ist amtlich das es viel zu wenig Handwerker und Lehrlinge gibt, jeder bis 3 zählen kann macht Matura was ja ok ist , geht aber dann nicht mehr od sehr selten ein Handwerk erlernen !

X22
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Das ist aber ein anderes paar Schuhe - Kenne ich sehr gut, Annoncen in Medien und beim AMS bringen wenig, weil der Markt leer ist, dies hat aber nichts mit dem oberen zu tun.

Warum ist der Markt leer, warum gibt es keinen politischen Willen, in diesem Bereich zu investieren, da hatte man ein Potential bzw. hat es noch immer, Migranten auch Flüchtlinge auf Grund ihres jungen Alters eine Chance zu geben, dazu müsste der Staat erstmals kräftig investieren, lt. dem Artikel "Kurz Intview vor 10 Jahren", sagt sogar dieser, dass zuerst das erlernen der Sprache wichtig ist, ohne dem gehts nicht, nur was hat er selbst getan, warum hält er sich nicht an diesen, seinen, guten Vorschlag. Die Zivilgesellschaft machts, nicht der Staat und hinzukommt dann diese depperte "Zurückschickenpolitik", und die noch größere dumme Gruppe an Nationalisten mach es den Türkisen auch nicht leichter, anders zu agieren. Was glaubst du, ist dem Kurz wichtiger, Wählerstimmen oder die Probleme der Gewerke und anderer Betriebe, die zwar ausbilden wollen, jedoch aus wirtschaftlichen Gründen es nicht leisten können, für Menschen die da sind, die Kosten der Sprachausbildung zu übernehmen, mit der Unsicherheit , das die Person überhaupt für diesen Beruf geeignet ist.
Hätte zwar noch andere Vorteile in Pkto Integration, aber das ist wieder ein anderes Thema.
Das ganz löst aber nicht das im anderen Kommentar gesagte, würde aber sicher einen positiven Effekt auf den durchschnittliche Prozentsatz der Erwerbstätigkeit von Migranten haben, eine Kostensenkung an soz. Leistungen und eine Steigerung der Sozialabgaben.
Was meinst mit zurückkehren

Balrog206
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Xx

Zurückehren meinte ich nur nicht immer diese Veränderung der Arbeitswelt zu sehen und dann die Prognosen zu erstellen bzgl Arbeitszeit usw , ist vielleicht jetzt etwas kompliziert zu schreiben wie ich das meine.
Auf alle Fälle fehlen überall gelernte Facharbeiter !
Ich hab das jetzt auch überhaupt nicht bzgl Migranten verbunden, wobei kennst du einen Installateur od Elektriker mit arab Wurzeln ? Mit ist noch keiner untergekommen , und es sind doch schon einige Generationen hier ! Usw

helmutmayr
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Wenn menschliche Arbeit

nicht mehr die Wertschöpfung bringt dann brauch es 2 Dinge:

1) Besteuerung der Produktionsfaktoren die diese schaffen (Stichwort: Maschinensteuer besser gesagt der KI und die Maschinen)

2) Ein neues Verteilungssystem der erreichten Wertschöpfung.

Oder einfacher gesagt: Das Kapital und die Wertschöpfung muss die Bemessungsgrundlage für die Steuer und die Verteilung sein, nicht mehr die Arbeit. Das wird uns eh gerade vor Augen geführt. Die High Tech Giganten ersticken am Geld die einfachen Menschen an Corona.

mtttt
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Wirtschaftspolitische Bankrotterklärung der SPÖ

noch immer von Maschinensteuer ala Dallinger zu träumen, von Kern auch nochmals aufgewärmt. Damit Konzerne wie MAN oder viele mehr noch schneller das Weite suchen, und woanders produzieren. Was für eine rueckstaendige Ansicht der Roten. Keine Antworten auf die Fragen der Neuzeit, nur altsozialistische Gewerkschaftstraeume. Verbrauch von Ressourcen wird in Zukunft einen größeren Beitrag leisten müssen, Schluss mit der steuerlich absurd hohen Bestrafung von Leistung and Arbeit.

zill1
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SPÖ

Ich bin 55 und könnte in 5 Jahren in Pension gehen nach 45 durchgehender Arbeit! Aber der Kurz nimmt mir den Traum das sich ehrliche Arbeit in diesen Land auszahlt und ich sollte Abzüge in Kauf nehmen! Aber wer ist die Alternative? Die blauen sind Aluhutträger ! Die Grünen leben nur vom Kogler und haben keinen Nachwuchs ! Und die Roten haben Keine Führungspersöhnlichkeiten a la KREISKY ! UND DER DOSKOZIL hat wie ein Feigling gegen die rendi Wagner das Weite gesucht! Also BITTE wo ist die Alternative ,?

Balrog206
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Bedank

Dich bei den tsden frühpensionisten

wjs13
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Ich bin wegen langer Versicherungsdauer mit 63,5 Jahren in Pension gegangen

Kann nur empfehlen, dass Sie sich mit 60 pensionieren lassen, denn es ist damit zu rechnen dass die Spielregeln sowieso geändert (verschlechtert) werden müssen und dann bekommen sie mit 65 weniger als mit 60.
Nur Träumer können glauben, dass das, von den Linken geförderte, massenhafte Eindringen von Migranten in unser Sozialsystem (fast 14.000 alleine 2020) ohne je auch nur einen Groschen eingezahlt zu haben, ohne Reduktion der Sozialleistungen möglich ist.

X22
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Eine Frage an den Pensionisten wjs13

Wieviel tragen die 23,7% aller Erwerbstätigen, sprich über eine Million Menschen, die nicht österreichische Staatsbürger bzw. Migranten der 1 und 2 Generation (mit und ohne österrichscher Staatsbürgerschaft) sind, an ihrer wohlverdienten Pensionsbezügen und an Sozialleistungen, die sie ja auch in der Pension beanspruchen, bei?
Und ja das Verhältnis klafft noch ein wenig auseinander, im Schnitt sind 75% aller Österreicher ohne Migrationhindergrund und nur "67%" aller mit Migrationh. in einem Beschäftigungsverhältnis.
Also was hat die Politik zu tun, die Gruppen gegeneinander ausspielen, sprich FPÖ Politik, zum Teil von den Türkisen mitgeprägt oder Initiativen zu setzen um ein ausgewogenes Verhältnis zu schaffen.

voit60
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Interessant und lustig

also auch 2020 sind die Linken schuld, dass fast 14.000 wieder gekommen sind.

Hausverstand100
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Na wer denn sonst?

Wer schreit den gegen jede Massnahme, die den Zuzug bremsen könnte?
Wer versucht den, Abschiebungen zu verhindern?

blendent
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Na wer denn sonst?

na ganz klar zu 100% die derzeit Regierenden, na wer denn sonst, merkts euch das endlich einmal..

mtttt
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Generationenvertrag

ist nur mit Zuzug aufrechtzuerhalten. Die Pensionshoehen sind in Bezug auf die Lebenserwartung nicht mehr zu finanzieren. Augen auf...

Meeresrauschen
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und du meinst mtt

die neuen die zu uns kommen werden deine pension sichern ???

 
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