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CoronavirusIntensivstationen in Wien: "Haben zu viele kranke Patienten gleichzeitig"

Noch nie lagen in Wien so viele Menschen mit Corona auf einer Intensivstation wie jetzt. Jeder dritte Intensivpatient liegt in Wien. Einblicke in eine Covid-Station, wo heute drei Mal so viele Menschen behandelt werden, wie im vergangenen Herbst.

Covid KH Nord Intensivstation Interview by Akos Burg
Covid-Intensivstation in der Wiener Klinik Floridsdorf. © (c) AKOS BURG
 

„Die Lage ist angespannt“, sagt Arschang Valipour. Der Lungenfacharzt leitet die Abteilung für Innere Medizin und Pneumologie in der „Klinik Floridsdorf“. Das Wiener Großspital ist laut Pandemieplan eines der ersten Krankenhäuser, die Covid-Patienten behandeln. Valipour und sein Team betreuen seit einem Jahr Covid-Patienten. Doch so viele wie jetzt, waren es noch nie.

Kommentare (31)
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GordonKelz
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Dann hat man eben am falschen Ende....

...gespart, auslöffeln müssen es immer die
Steuerzahler, so oder so!
Gordon

gb355
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na ja..

Richtig TERRENA35:
Meine Rede schon seit Beginn des Chaos!
Ich, als Penionist, krieg mein Geld pünktlich, MUSS nicht täglich unter Leute.
Hätte meine Versorgung auch ohne selbst einkaufen zu gehen!

Das Leben für die Familien, Arbeitenden MUSS gemeistert werden.
Deshalb bin ich für die Impfung der Nichtpensionierten U65 !!!🌞

Terrena35
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Impfen der Jungen wäre jetzt angesagt!

Das große Problem ist, dass man nicht erkennt, dass man sich an das Virus anpassen muss, wenn jetzt Jüngere betroffen sind (warum wohl - weil sie Systemerhalter sind und arbeiten müssen um die Wirtschaft am Laufen zu halten), dann müssen jetzt vorrangig alle von 30 -. 65 jährigen geimpft werden und zwar was das Zeug hält, Jeder Geimpfte in dieser Altersgruppe ist einer weniger der ein Bett benötigt.

Wieso werden nach wie vor Ü65-jährige geimpft? Die müssen nicht raus um arbeiten zu gehen, um die Kinder in die Schulen zu bringen, die sind jetzt nicht mehr Risikogruppe.
Die können noch 2 Monate durchhalten und zu Hause bleiben bis genügend Impfstoff da ist. Dann sollte mit dieser Gruppe weiter gemacht werden.

Jetzt sollte das arbeitende Volk durchgeimpft werden, Polizisten, Rettungshelfer, Sanitäter, alle im Handel, Personengruppe mit viel Kunden- und Menschenkontakt . diese geben das Virus weiter, tragen es in die Familien und haben auch arbeitsbedingt ständig Kontakt mit anderen!

Warum ist es nicht möglich, die Impfstrategie an die Situation anzupassen, warum funktioniert das in allen anderen Ländern, nur Österreich ist steif wie ein Brett und nicht situationselastisch?

rehlein
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pregwerner
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Empfehle einen Besuch

auf HP: wwwPNKTstatistaPNKTcom

Da sieht man, dass die Kurve zwar ansteigt jedoch zu den Spitzen wie im Nov. 2020 durchaus noch Luft nach oben ist.

rehlein
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@pregwerner

Sie können die Situation absolut nicht mit letzten Herbst vergleichen.

Bei viel höheren Infektionsfällen hatten wir weniger Pat. in den Intensivstationen.

Der Höchststand an Intensivpatienten im Herbst war 162, danach sanken die Zahlen wieder.

Heute hatten wir in Wien schon 168 Int.Pat. und ein Ende ist nicht in Sicht.

Die britische Mutation schafft ganz andere Voraussetzungen.

lucie24
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Super

Info!

griesbocha
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"Doch so viele wie jetzt, waren es noch nie."

Wie können es nun mehr Intensivpatienten sein, wenn viele aus der Risikogruppe schon geimpft sind und die Zahl der Gesamtinfizierten schon einmal wesentlich höher war?
Gründe?

Felippe
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Felippe

das ist ganz einfach erklärt: weil es mit dem Mutanten die Jüngeren trifft, selbst 17jährige haben wir bereits in Intensivbetreuung...

GanzObjektivGesehen
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Fünf, setzen !

wollanig
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Weil die Mutationen

auch Jüngere massiv angreifen! War schon 100 mal zu lesen.

MichaelaAW
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Das Durchschnittsalter

...liegt bei 40-45 Jahren. Das entspricht nicht der Risikogruppe

griesbocha
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Mit Ende November wurden knapp über 700 medizinisch betreut, zur Zeit 436. sind es

Die Höchstzahl bezieht sich dann wohl auf diese Station. Die Gründe bleiben im Dunklen.

lucie24
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Wenn das wirklich so wäre, dann

hätte die Politik anders entschieden. Es kann sich hier höchstens um einzelne Abteilungen handeln. Vorschlag: Leute nach Kärnten oder Vorarlberg verlegen. Dort ist Platz genug.

rehlein
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.."Wenn das wirklich so wäre...."

@lucie: zweifeln Sie es an?

Einzelne Abteilungen? Bei uns in Wien betrifft es alle!

Auf Ihren Vorschlag gehe ich gar nicht weiter ein - Verlegungen muß man im Notfall eh machen, aber Verlegungen von hochinfektiösen Intensivpatienten sind kein Kindergeburtstag.

Aber für Sie, liebe lucie, scheint alles ganz easy und locker zu sein.
Das freut mich für Sie! Es gibt eben solche Gemüter wie Sie.

Der Begriff Empathie scheint für Sie ein Fremdwort zu sein.

Und hätte die Politik anders entschieden, wären Sie eine der ersten gewesen, die laut dagegen protestiert hätten.

lucie24
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Dann

verlegt man die Leute halt bevor sie auf die Intensivstationen kommen. Prävention nennt sich das.

rehlein
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@lucie24

Leider verschlechtern sich die meisten Patienten innerhalb weniger Stunden - wie wollen Sie wissen welche Pat. sich so verschlechtern werden, dass sie intensivpflichtig werden?

Ist das der Fall hat man keine Zeit mehr die Patienten schnell einmal zu verlegen.
Bei Verlegungen von Normal- auf Intensivstation ist Feuer am Dach - fast alle müssen analgosediert werden und intubiert.
Diese Erstversorgungen auf Intensiv dauern Stunden, da beginnt eine Maschinerie zu laufen - glauben Sie, dass da auch nur an eine Verlegung gedacht werden kann?
Verlegungen könnte man mit Pat. machen, die relativ stabil schon länger auf Intensiv liegen, und einfach noch Zeit zum Heilen brauchen.
Aber Verlegungen haben auch immer die Gefahr, dass der Transport selbst zu belastend ist.

Das ist nicht so wie mit dem Zug von Wien nach Klagenfurt.

Oder soll man alle Pat. von der Normalstation gleich mal sicherheitshalber in andere Bundesländer verlegen?

Sie haben eine Vorstellung von klnischen Vorgängen, es ist wirklich unglaublich wie kaltschneuzig Sie sind.
Sorry, Sie meinen es vielleicht nicht so, aber es kommt höchst pietätlos rüber.

HPHP
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natürlich

einen Intensivpatienten transportiert man eh so leicht

lucie24
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Es wurden sogar schon

welche aus dem Ausland eingeflogen...

DannyHanny
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Lucie

Vorigen Sommer...drei Personen aus Frankreich! Nehme an das die kein Bett mehr benötigen!
Sie gehen echt mit Scheuklappen durch die Welt, bis Sie auf einen treffen, der nicht aus Höflichkeit ausweicht!

rehlein
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Liebe DannnyHanny!

Danke für die Schützenhilfe!

Aber es ist sinnlos!

In einer anderen Tageszeitung gibt es schon einen Artikel, dass heute im Klinikum Hitzing bereits triagiert werden mußte, weil kein Bett mehr frei war.
Rettungswagen mit Pat. wurde von mehreren Abteilungen schon abgewimmelt, weil sie voll waren.
Niemand konnte einen schwerst kranken Covid-Pat. mit nur mehr 50% Sauerstoffsättigung mehr aufnehmen.

Der Arzt, der triagieren mußte, hat das auch getwittert, weil er nicht mehr schweigen will, und genausowenig versteht, dass die Regierung nicht sieht wie dramatisch die Lage bei uns ist.
Einem älteren Mann mußte er das letzte freie Int. Bett verweigern, weil ein junger ohne Vorerkrankungen mehr Chancen hat.
So schaut unser Alltag aus.

Kann jeder nachlesen.

Und so wird es in den restlichen Bundesländern in 2 Wochen auch ausschauen.

Aber ist ja alles nur Panikmache.

esoterl
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DannyHanny

Auch heuer schon, aus Portugal!!!!

DannyHanny
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Esoterl

Wurde angeboten...Aber von Portugal nicht genutzt!

ratschi146
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In Intensivstationen...

werden immer "kranke Patienten" sein....

Würde ein "gesunder Patient" auch eine Intensivbehandlung im Krankenhaus benötigen?

sugarless
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Kickl

Und dann gibt es noch solche Leute, die nach wie vor so abstruse Behauptungen abgeben. Warum kann man solchen Politikern nicht das Gehalt streichen, schließlich ist es Steuergeld.

rehlein
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... es glaubt einem ja sowieso niemand....

wie es auf unseren Stationen wirklich ausschaut, Leider.

Bitte alle weitermachen mit privaten Treffen, Abstand nicht einhalten, Maske nicht tragen, die derzeitige Situation lächerlich machen.

Drängt auf weitere Lockerungen und Öffnungen, und hofft dass ihr in den nächsten Wochen kein Intensivbett braucht - egal aus welchem Grund.

Warum will man nicht wahrhaben, dass es nicht 5 vor 12 ist, sondern schon drüber?

Ich poste hier seit Wochen, dass sich die Lage drastisch verschlechtern wird, dass wir schlechter dran sind als im Herbst - und noch immer antwortet man, dass noch genug Betten frei wären und noch viel Luft nach oben wäre.

Wenn ich den Kopf in den Sand stecke, dann sehe ich auch nichts.

Werte KLZ-Redaktion: Danke für diesen Artikel, der die Realität zeigt!

 
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