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Drei Beamte im VisierTerror in Wien: Justiz ermittelt nun gegen Verfassungsschützer

Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) ermittelt im Zusammenhang mit dem Terroranschlag in Wien gegen heimische Verfassungsschützer.

 

Untersucht würden mögliche Verfehlungen im Vorfeld des Attentats vom 2. November 2020, berichtet der "Kurier" in seiner Donnerstag-Ausgabe. Zumindest drei Beamte sind demnach aktuell im Visier, darunter der ehemalige Leiter des Wiener Landesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT), Erich Zwettler. Laut der Zeitung geht es bei den Vorerhebungen unter anderem um Amtsmissbrauch, teilweise durch Unterlassung. Dem Vernehmen nach wird Zwettler etwa vorgeworfen, in der Terrornacht mit größerer Verspätung zum Dienst angetreten zu sein.

Unter dem Verdacht des möglichen Amtsmissbrauchs stehe darüber hinaus ein LVT-Sachbearbeiter sowie ein leitender Beamte, der auch schon bei der Briefbomben-Serie in den 1990er-Jahren nicht immer eine glückliche Figur abgegeben haben soll, so der "Kurier" unter Berufung auf Sicherheits- und Justiz-Kreisen. Auch dieser soll versetzt worden sein. Die WKStA wollte sich nach APA-Anfrage nicht zu den Ermittlungen äußern.

Zumindest eine der Anzeigen soll aus dem Innenministerium stammen. Ein entsprechender Bericht über mögliche Verfehlungen sei zu Jahresbeginn an die Staatsanwaltschaft Wien geschickt und von dort offenbar an die WKStA weitergeleitet worden, so die Zeitung unter Berufung auf das Ressort. Außerdem wurde gegen zumindest die drei Beamte ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Dieses ruht aber vorerst, bis die Ermittlungen abgeschlossen sind.

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Danke für Ihr Verständnis.

retepgolf
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Wie schon mehrfach

Von mir gepostet...

Jetzt kommen irgendwelche B- und C-Beamten zum Handkuss.

Der eigentliche Verantwortliche ist der Innenminister wenn er innerhalb eines Jahres sein Resort nicht auf Vordermann bekommt und es dann zu einen solchen SO LEICHT VERMEIDBAREN Terroranschlag kommt.

Da hilft dann ein Rundumschlag auf seine Vorgänger auch nix!

dieRealität2020
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sorry sie haben von der österreichischen Bürokratie generell und im Detail und ihrer politischen obersten Vollzugsorgane

Keine wesentliche Ahnung noch sind sie über tatsächliche Abläufe informiert und daher unwissend. Die Verantwortlichen sind nicht die obersten Vollzugorgane (das die Minister ja sind), sondern ausschließlich die Behördenleiter. Wenn sie aufgepasst hätten Darabosch/Entacher - Pilhacek/Zadic - die Behördenleiter haben genug Minister vor einer Pressekonferenz falsch informiert, noch heute sichtbar in TV Interviews und keine Repressalien fürchten müssen. Behördenleiter sowie alle ministrablen Beamten genaugenommen sind es alle 130t Bundesbeamte. Beamte sind pragmatisiert, unkündbar und unversetzbar haben sie das verstanden?
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Minister kommen und gehen aber die Behördenleiter bleiben auf ihren Plätzen bis zur Pensionierung sitzen. Minister haben keine Vollzugskraft gegenüber Beamten. Haben sie das verklickert? Was wissen sie über Österreichs Bürokratie? Nichts.

Shiba1
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Quatschen Sie keinen Unsinn!

Viele der von Ihnen genannten 130T sogenannten Bundesbeamten sind nicht pragmatisiert sondern sind Vertragsbedienstete. Mit Pragmatisierungen geht man heutzutage eher sparsam um.
Außerdem sind auch Beamte unter genau festgesetzten Bedingungen kündbar und versetzt werden können sie auch.
Wär ja noch schöner, wenn jemand, der vom Steuerzahler entlohnt wird, einfach machen kann, was er will.
Das Problem ist, dass bei Verfehlungen nicht durchgezogen wird, was möglich ist.
Tuns am besten die einschlägigen Verordnungen, Gesetze und Vorschriften durchlesen und machen Sie sich ordentlich kundig, bevor Sie andere auf eine so ungute Art belehren.

HASENADI
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Endlich!

😇

retepgolf
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3 1/2 Monate

Eh schnell für österr. Verhältnisse....