FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl fand am Mittwoch für seinen Nachfolger im Innenministerium, Karl Nehammer (ÖVP), nach dem vergangenen Wochenende noch deutlichere Worte als sonst. Dass der „Minister der Desinformation, Eskalation und Bürgerunterdrückung“ die angekündigten Corona-Demonstrationen untersagt habe und gegen „friedliche Spaziergänger“ vorgegangen sei, mache ihn zum „Leugner unserer Grundfreiheitsrechte“, erklärte Kickl vor Journalisten. In der heutigen von der FPÖ einberufenen Sondersitzung im Nationalrat werde man deshalb einen Misstrauensantrag gegen Nehammer einbringen.
Sondersitzung
FPÖ und SPÖ wollen mit Nehammer abrechnen
Blau und Rot haben je einen Misstrauensantrag gegen ÖVP-Innenminister Karl Nehammer eingebracht. Die Freiheitlichen entdecken indes Corona-Demo-Teilnehmer als neue Zielgruppe.
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