Chef der neuen Asyl-AgenturAsylsuchende nicht "reihenweise heimschicken"

Andreas Achrainer, der Geschäftsführer der Asyl-Bundesagentur BBU, im Interview.

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Andreas Achrainer, Geschäftsführer der Asyl-Bundesagentur BBU
Andreas Achrainer, Geschäftsführer der Asyl-Bundesagentur BBU © KLZ/Kleinsasser
 

NGOs trauen Ihrer Behörde nicht, man zweifelt an der Unabhängigkeit der Rechtsberatung. Verstehen Sie das?
Andreas Achrainer: Wenn etwas neu ist, gibt es meistens Wirbel. Jetzt werden wir zeigen, was die Arbeit unabhängig macht. Qualitätsbeirat und Besetzung von mir und Beratungschef Stephan Klammer sehe ich hier als Beweis.

Sie beide kommen aus NGOs, gelten als Experten. Eine Besetzung für bessere Optik?
Wenn ich nicht zur BBU stehen könnte, hätte ich das nicht gemacht. Lasst uns jetzt einmal arbeiten.

Woran wird man erkennen, ob die Agentur funktioniert?
Durch eine Versorgung aus einer Hand sollen die Kosten geringer und die Qualität gesteigert werden.

Was man sich anschauen wird, ist die Zahl jener, die nach BBU-Beratung freiwillig in ihre Heimat zurückkehren.
Für uns stehen Qualität und Unabhängigkeit der Beratung im Vordergrund. Wir zeigen nur Optionen auf. Es geht nicht darum, Menschen einfach reihenweise heimzuschicken.

Kommentare (1)
47er
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Europa würde es leicht verkraften, zumindest die am schlimmsten Betroffenen aufzunehmen.

Aber, wenn mal die Tür aufgemacht wird, kommen x-mal soviele nach. Siehe Grenzöffnung 2015, wieviel Unerwünschtes ist da mitgeschlichen.