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ImpfungMehr als 20 Bürgermeister haben sich "vorgedrängt"

Um die Corona-Impfung gibt es ein Gedränge. Die Zahl der Bürgermeister, die als "Vordrängler" für Schlagzeilen sorgen, steigt stündlich.

Fast 20 Bürgermeister haben sich bereits impfen lassen
Fast 20 Bürgermeister haben sich bereits impfen lassen © APA/LAND OÖ/ERNST GRILNBERGER
 

Um die Corona-Impfung gibt es weiterhin ein Gedränge. Täglich gibt es neue Meldungen hauptsächlich über Politiker, die sich vorzeitig eine Dosis sichern. Meistens handelt es sich um Bürgermeister, die sich in ihrer Funktion als Eigentümervertreter von Seniorenheimen, wo als erstes geimpft wird, die Vakzine vor Ort holen. Das steht aber im Widerspruch zur Impfstrategie. Diese sieht vor, dass Bewohner, Mitarbeiter wie auch Personen, die sich regelmäßig in Alten-, Pflege- und Seniorenheime aufhalten, um die Bewohner zu betreuen, geimpft werden sollen. Betreiber von Heimen sind nicht vorgesehen. 

Vorarlberg: Vier Ortschefs

In  Vorarlberg  haben sich bereits vier Bürgermeister in Altenheimen vorzeitig impfen lassen. Neben Wolfgang Matt (Feldkirch) und Katharina Wöß-Krall (Rankweil) haben auch Nobert Greussing und Martin Vallaster, die Gemeindeoberhäupter von Bizau (Bregenzerwald) und Bartholomäberg (Montafon), eine Impfung erhalten. Die Bürgermeister argumentieren alle sehr ähnlich: Sie hätten viel in den Altersheimen zu tun und sie hätten übrig gebliebene Impfungen bekommen, für die sich keine anderen Impfwilligen gefunden hätten. Der Vorarlberger Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) erklärte in  "VN", um solche Vorkommnisse in Zukunft ausschließen zu können, werde das Land künftige Impfaktionen in Heimen von Mitarbeitern dokumentieren lassen.  

Kärnten

Vorarlberg ist freilich nicht das einzige Bundesland, aus dem von Vordrängeln berichtet wird. Auch in Tirol, Kärnten, Oberösterreich, Niederösterreich und Wien sind in letzter Zeit Fälle aufgetreten, wonach übrig gebliebene Impfstoffe nicht an Heimbewohner, Gesundheitspersonal oder über 80-Jährige verabreicht wurden, sondern an Politiker, Gemeindebedienstete, Angehörige und andere. Der Kärntner SPÖ-Politiker Jakob Strauß, Zweiter Präsident des Landtags und Bürgermeister von Sittersdorf, entschuldigte sich zuletzt für seine vorzeitige Corona-Impfung in einem Völkermarkter Pflegeheim. Das Thema betrifft aber nicht nur Bürgermeister. 

Steiermark: Fünf Bürgermeister

In der Steiermark werden mit jedem Tag weitere Bürgermeister bekannt, die sich bereits gegen Corona impfen haben lassen: Stephan Oswald, ÖVP-Bürgermeister von St. Stefan ob Stainz bestätige einen Bericht: "Ich bin Obmann des Pflegeheims Perisutti in Eibiswald und wurde von der Heimleitung angerufen und gefragt, ob ich mich impfen lassen will." Freitag vergangener Woche habe er dann die Dosis erhalten. Medien berichteten auch, dass sich offenbar auch schon Matthias Pokorn (ÖVP), Vizebürgermeister von Premstätten, sowie Andreas Staude (SPÖ), Bürgermeister in St. Oswald/Plankenwarth, haben impfen lassen. Beide waren Freitagmittag für eine Bestätigung vorerst nicht erreichbar. Pokorn ist allerdings Arzt in einem Krankenhaus und hatte daher auch schon gemäß Impfstrategie die Möglichkeit sich immunisieren zu lassen. Schon im Laufe der Woche war von anderen steirischen Bürgermeister bekannt geworden, dass sie sich schon eine Impfung verabreichen haben lassen: Die ÖVP-Bürgermeister von Stubenberg am See und Gamlitz, Alexander Allmer und Karl Wratschko, sowie der SPÖ-Bürgermeister von Bruck an der Mur, Peter Koch.

Niederösterreich: Zwei Bürgermeister

In Niederösterreich sind bis Freitagvormittag in Bezug auf die Impfung gegen das Coronavirus keine weiteren "Vordrängler" aufgetaucht. Bereits Anfang der Woche war der Fall des Bürgermeisters von Pottendorf (Bezirk Baden), Thomas Sabbata-Valteiner (SPÖ), bekannt geworden. Er hatte sich im örtlichen Pflege- und Betreuungszentrum immunisieren lassen. Bereits geimpft ist auch Karin Baier (SPÖ), Bürgermeisterin von Schwechat. Sie erhielt ebenfalls in einem Seniorenheim die Injektion. Dort seien zahlreiche Dosen übrig geblieben, weshalb Angehörige und Risikopatienten kontaktiert worden wären. Zur zweiten Kategorie zählt Baier - aufgrund einer seit vielen Jahren vorliegenden chronischen Erkrankung.

Oberösterreich: Sieben Ortschefs

Sechs oberösterreichische SPÖ-Kommunalpolitiker, die sich bereits gegen Corona impfen haben lassen, haben sich schriftlich bereits  entschuldigt. Der Bürgermeister von Eberschwang, Josef Bleckenwegner, sowie sein Vize Martin Bögl, der Ennser Stadtchef Stefan Karlinger, der Bürgermeister von Bad Goisern, Leopold Schilcher, jener von St. Georgen an der Gusen, Erich Wahl, sowie   das Gemeindeoberhaupt von Lenzing, Rudolf Vogtenhuber, betonten, dass es ihnen "aufrichtig leid" tue. Innerhalb der ÖVP- und FPÖ-Kommunalpolitiker-Riege war bis Freitagmittag jeweils eine Impfung bekannt. Der schwarze Ortschef von St. Georgen im Attergau, Ferdinand Aigner, sowie der blaue Vize-Bürgermeister von Eberschwang, Heinrich Penetsdorfer, erhielten eine Restdosis gespritzt, wofür auch sie sich entschuldigt haben. Allerdings versicherten auch beide, dass ihnen dies seitens der Heime ausdrücklich angeboten worden sei.

Tirol

Bekannt wurde auch die Impfung der Lienzer Bürgermeisterin und ehemaligen Tiroler SPÖ-Landesparteivorsitzenden Elisabeth Blanik. Auch sie wies ein Fehlverhalten zurück, zumal sie als Obfrau im Gemeindeverband Bezirksaltenheime Lienz in Osttirol vier Heime führe und als Verantwortliche "ganz klar im Impfplan des Bundes integriert" sei. "Ich habe das nicht als Politikerin gemacht, sondern als Leiterin der Wohn- und Pflegeheime", sagte sie. Auch der Bürgermeister von Kematen hat sich bereits impfen lassen

Wien

Das Thema betrifft aber nicht nur Bürgermeister. Auch Caritas-Direktor Michael Landau (60) und Oskar Deutsch (57), Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde, sind schon geimpft. Deutsch hatte sich ebenfalls nachträglich entschuldigt. Landau dagegen argumentiert, dass die Impfung im Rahmen seiner Tätigkeit als Seelsorger, die er seit 25 Jahren in Pflegeheimen ausübe passiert sei.Andere Promis sind in Wien vorerst nicht auffällig geworden.

Allerdings gibt es auch in der Bundeshauptstadt bereits Fälle, die zumindest diskutiert werden. Am Freitag wurde etwa bekannt, dass ein Direktor eines Pflegeheims die erste Dosis erhalten hat - noch bevor überhaupt jemand von den Bewohnern geimpft wurde. In einer weiteren Pflegeeinrichtung sollen nicht nur Bewohner und Mitarbeiter, sondern auch der 20-jährige Sohn der Pflegedirektorin bedacht worden sein. Dieser, so hieß es später, habe an einer Krebserkrankung gelitten.

In einem Seniorenheim in Floridsdorf sollen Anstaltsfremde, darunter ältere Nonnen und ein Pater aus einer benachbarten Kirche, aber auch der Ehemann der Pflegeleiterin und eine junge Praktikantin übrig gebliebene Dosen injiziert bekommen haben. In diesem Fall war laut Krisenstab die Vorgangsweise legal gewesen sei, da es wichtig sei, keinen Impfstoff zu vergeuden, wie es hieß. In Zukunft soll die Verabreichung von bei Coronavirus-Impfaktionen übrig geblieben Dosen aber genau geregelt werden. Dazu wird eine eigene Warteliste erstellt.

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Danke für Ihr Verständnis.

Robinhood
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Schade

Herr Landau sie haben mit ihrem vordrängeln viel an Sympathie und Glaubwürdigkeit verloren.

wolframp2004
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Viel heißer Dampf

Interessant mit was man tagelang Zeitungen und andere Medien füllen kann, als ob die wenigen Impfdosen abgehen würden. Bei den Tempo der Impfungen und fehlenden Impfdosen werden wir uns wahrscheinlich noch 2022 unterhalten wann alle die sich impfen lassen wollen, die Impfung auch erhalten

tim29tim
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Daß die Mehrheit der Lokalpolitiker

.die älteren Menschen Impfungen wegschnappen, aus der SPÖ kommen, stört den Gerechtigkeitssinn von Joy Pamela Rendi Wagner nicht.

Lupoo
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Was extem stört,

ist der hinkende Impfplan der Bundesländern - jedes hat einen Anderen.
Und alles nur, weil die Bundesregierung keinen Impfplan erstellt hat ( in Dänemark habens das über die Sommermonate erledigt ).

Irgendeiner
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Komm, das müßte man mit der Verteilung

der Bürgermeister nach Parteizugehörigkeit abgleichen und in Salzburg etwa stellt sich der schwarze Landeshauptmann vor schwarze Bürgermeister,jeder Fall ist einzeln zu betrachten und du laß die selektive Wahrnehmung,das ist nicht parteipolitisch,das ist österreichisch, das Bild ist schrecklich,aber die Verfehlungen sind trotzdem nicht gleich.

Lepus52
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Abyssus abyssum invocat

Versagt hat das Ministerium, das zwar für die Beschaffungslogistik und Verteilung an die Bundesländer verantwortlich ist aber dann den Ländern die Suppe auslöffeln lässt. Warum gibt es kein österreichweites, transparentes, von der Krankenkasse überwachtes, verbindliches Anmeldesystem. Die Länder sollen mit 9 Systemen, die dann immer kritisierbar sind, die Endverteilung vornehmen. Ein bundesweites Dashboard hätte diese Probleme im Keim erstickt und Heime, Ärzte und Bürgermeister nicht in Versuchung geführt.

Irgendeiner
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Ach weißt Du, das Problem ist viel breiter,wenn ich eine ganze Pandemie hindurch

ihr baldiges Ende verkünde und auf zukünftige Impfungen referiere dann hab ich auch schon einen stringenten Plan zur geregelten Vergabe.Und wenn ich schon so dumm bin mich auf etwas zu verlassen was noch nicht da ist,statt R konsequent zu drücken,dann sagt mir der Hausverstand immer noch, daß etwas was in weniger als einem Fünftel der üblichen Entwicklungszeit entsteht notwendig Probleme haben wird,es gibt halt Gründe warum es sonst länger braucht,auch produktionstechnische.Und wenn dann zu meinem Glück das Spiel mit dem Prinzip Hoffnung aufgeht und tatsächlich Impfungen kommen,dann veranstalte ich kein Showimpfen um mich ins Bild zu rücken und wenn mich einer nach dem Impfplan frägt,kann ich das im Stakato bis ins Detail wie aus der Pistole geschossen beantworten und sag nicht wie ein Basti,man soll den schönen Tag nicht mit solchen Fragen stören.Und dann, weil ich mir das ja lange überlegt haben muß,schieb ichs nicht erst wenn die Impferei losgeht den Bundesländern hin,in deren Kompetenz das nicht fällt und die sich da nicht vorbereitet haben können weil sie auf meinen Plan warten mußten.Wenn ich es lokalisiere,muß ich das lange vorher tun, nicht ad hoc,weil ich keinen Tau habe,solange die nicht wissen was kommt können sie sich nicht vorbereiten.Aber manche sind halt Eigenwerblinge und sonst nichts.

frogschi
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Freue mich schon darauf,

wenn jedem von denen 2 zusätzliche K-Ohrwaschel wachsen.

Irgendeiner
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Ich hab immer gedacht die Regel lautet, der Kapitän verläßt

als letzter Brücke und Schiff,ich muß jahrelang einem Irrtum aufgesessen sein,das scheint umgekehrt gemeint gewesen zu sein.

tapsy
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ich

hoffe das die menschen bei den nächsten wahlen nicht vergessen, wer die vordrängler waren!!!!ich werde das sicher nicht vergessen!!!!

zuagraster
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Es gibt ein Bundesland in Österreich,

in dem sich kein einziger Bürgermeister vorgedrängt/vorbei geschummelt hat.

maexchen85
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Es ist schon sehr bezeichnend...

für diesen "Berufsstand". Glauben alle sie sind die Dorfprinzen...

dieRealität2019
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Ein Lachkrampf, diese Ausreden und Verhaltensweisen,

u.a. von Caritas-Direktor Michael Landau (60) und Oskar Deutsch (57), Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde. Es sind halt die typischen Österreicher, egal ob Jude oder Katholik. Wir sehen unabhängig der Religion, unabhängig der Parteizugehörigkeit, die Schlitzohren gibts vom Burgenland bis nach Vorarlberg.
.
Es stellt sich doch die Frage, wie blöd hält Landau tatsächlich seine Mitbürger; "Österreich: er sagt, dass die Impfung im Rahmen seiner Tätigkeit als Seelsorger, die er seit 25 Jahren in Pflegeheimen ausübe passiert sei." Aha. Er hat anscheinend vergessen, dass keine Mitarbeiter, die gleichwertigen Arbeiten verrichten.
.
Diese Person sollte in Zukunft nicht mehr das Maul so weit über die sozialen Dinge aufreißen und schön demütig sein.
.
Was sagt die Dreck- und Schandmaul schreiende Dame aus der FPÖ sich nicht impfen zu lassen, zu ihren Parteikollegen? Ist das nicht eine Erschleichung von Leistungen zum Nachteil anderer gesundheitsgefährdender Menschen?

Irgendeiner
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Naja, wenn er wirklich so lange zu Kranken in Heimen

geht,das ist sein primärer Job,der ist Priester,würd ich das tatsächlich beruflich betrachten,abgesehen davon,daß ihr wenn er es anderen umhängt von der Abgehobenheit von Funktionsträgern reden würdet,bei Herrn Deutsch kann ich es schlecht beurteilen, seine Agenden kenn ich nicht.Und auch Mediziner und Krankenpfleger impfst und sagst nicht das soll wer anderer machen,dann verlierst nämlich die Alten und routinierten.Außerdem bin ich der Meinung, das hier jeder Einzelfall solo zu betrachten ist,das Gesamtbild ist halt nicht schön,aber sind ja schon junge ÖVP-Funktionäre geimpft worden, was auch kein besonderer Aufreger ist wenns geschah weils Mediziner sind.Manche haben regelmäßigen Kontakt, das qualifiziert für eine Impfung wenns mit Kranken zu tun haben,auch jüngere,und Herr Landau ist überdies kein heuriger Hase mehr.

romagnolo
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Können Sie eigentlich irgendwann Ihre Stellungnahmen

in verständlichem Deutsch posten. Dann könnte man wirklich darauf eingehen, bitte!

Irgendeiner
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Weißt Du, das kanitverstan zur Ablenkung vom Inhalt wird fad,

die deutsche Sprache generiert im Gegensatz zur englischen etwa,die weit mehr Worte hat,Nuancen und Bedeutungen nicht so sehr über Lexeme sondern über syntaktische Konstruktion,Du hast entweder viele Worte um die Nuancen eines Abendrots darzustellen oder Du brauchst eine komplexere Syntax um dasselbe zu erreichen,beides geht, aber die Hauptsatzstruktur der Krone etwa ist nicht Deutsch und hier stell ichs englisch nicht rein weil ihr dort den Wortschatz nicht hättet und Euch beschweren würdet,somit muß es so bleiben, sorry.

romagnolo
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Im Gegensatz zum Englischen verwenden wir im Deutschen

die Anrede Sie in der Kommunikation mit Unbekannten.

Irgendeiner
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Hier nicht,wurde abgelehnt,

ich bin lernfähig,was liegt das pickt,das "Sie" muß man sich bei mir jetzt verdienen,invertierte Vorgangsweise, wie gewünscht,nächstes Ablenken vom selbst gewählten Thema hilft nicht,Striche ebensowenig,Entscheidungen bleiben immer bei mir.Hoffe so für Dich besser lesbar.

dieRealität2019
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Was soll diese Aufregung? das ist seit Kreigsende mein Österreich.

Ich freue mich das die österreichische Mentalität und Charaktereigenschaften wie Verhaltens- und Handlungsweisen seit Kriegsende von der Nachkriegszeit bis dato sichtbar durch alle Bevölkerungsschichten relativ stabil geblieben sind. Die Pandemiezeit hat es nahezu unverrückbar gezeigt. Wir Österreicher "dokumentieren" uns selbst. Mehr ist dazu nicht zu sagen.
.
Wie @Hapi67 schreibt: "wer von den heftig kritisierenden und schreibenden Usern sich bei Gelegenheit nicht vorgedrängt hätte oder schon einmal einen Vorteil ohne Anspruch für sich in Anspruch genommen hat."
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Einer kennt Einen und dieser Eine kennt wieder Einen und so gibt es weiter, so hilft sich Mensch, in allen wirtschaftlichen und politischen Bereichen. Nicht zu vergessen auch in den religiösen Bereichen.

herbie29
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Einseitige Berichterstattung

Es hat natürlich einen Grund warum für alle Bundesländer Namen genannt werden und es für Kärnten nur eine allgemeine Bemerkung gibt.

gehtso
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das hätte man sich alles

sparen können.
EINE Anmeldeplattform, Erfassung der relevanten Daten und damit automatische Zuordnung der Priorität, autmatische Vergabe eines Strichcodes, der zugleich die Eintragung im Impfpass ist, sei es elektronisch oder, für noch vorhandene aus Papier, mit einem Aufkleber.
Die Impfung erfolgt nur nur mit Vorlage des Barcodes, die Termine können je nach Lieferstatus vergeben werden, die Impfkandidaten können rechtzeitig verständigt werden.
Kein "Schummeln" möglich!
So zB. umgesetzt in Dänemark
Wir hätten dafür gute 8 Monate Zeit gehabt!!!!!!
Aber das werden wir mit unserer Struktur NIE auf die Reihe kriegen!

wjs13
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Es gäbe sicher mehrere organisatorische wasserdichte Möglichkeiten,

dazu bräuchte es jedoch einen Gesundheitsmanager im Ministerium und keinen Rudi Ratlos.
Nicht einmal die ÖGK hat er vom Impfen informiert und mit einbezogen.
Wenn das Chaos so weiter läuft haben wir Dauerlockdown bis 2023.

Und die Vordrängler sollen wenigsten € 1000,- für die Impfung bezahlen müssen.

Hapi67
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Und ich möchte nicht wissen,

wer von den heftig kritisierenden und schreibenden Usern sich bei Gelegenheit nicht vorgedrängt hätte oder schon einmal einen Vorteil ohne Anspruch für sich in Anspruch genommen hat.

Die Haltung, dass jemand nur Kraft seines Amtes
etc. einen höheren moralischen Anspruch an den Tag legen muss, kann man vielleicht moralisch begründen und einfordern ist mir aber zu billig und einfach.

d456263da085a2ad3d26fff390b91198
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etwas differenzierter bitte, Hapi67

Was meinst Du mit "einen Vorteil für sich in Anspruch nehmen", zumindest von der Qualität dieser Handlung her?
Für mich macht es nämlich schon einen Unterschied, ob ich mich bei der Kassa vorschwindle, weil zwei Kunden gerade miteinander aufgeregt tratschen, oder ob ich jemandem, der ihn für sein körperliches Wohlbefinden benötigen würde, den Impfstoff stehle, um damit für meine eigene Gesundheit zu sorgen, obwohl mir dies noch lange nicht zustünde.
Zweiteres, das gebe ich Dir hiermit schriftlich, würde ich nie tun, doch das würde hier zu weit führen und keinen Sinn ergeben, da wir uns persönlich ohnehin nicht kennen....

PiJo
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Hapi67@ dass jemand nur Kraft seines Amtes

Der "Otto Normalverbraucher" hat eben Kraft seines Nichtamtes die Möglichkeit nicht egal wie er sich verhalten würde.
Als Amtsperson sind Höhere Maßstäbe anzusetzen.
Ein Kapitän springt auch nicht als erster von Bord nur weil er Systemrelevant ist

Lodengrün
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Und alle

waren im weiteren Sinne medizinische Hilfskräfte oder haben ständig in den Heimen zu tun. Denn, und nur dann sind sie berechtigt und nicht kraft ihres Amtes. Aber auch die Parteispitzen sollen sich enthalten und kein Showimpfen veranstalten denn Vorbilder sind alle mitsamt keine mehr. Aber was tun die? Sie echauffieren, pudeln sich über die Bürgermeister auf.

 
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