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Gastbeitrag von Veit DenglerDas Mammut erlegen, oder: Wie man richtig impft

Was wir von den Mammutjagden unserer urzeitlichen Vorfahren für die Entwicklung einer Covid-19-Strategie für das Jahr 2021 lernen sollten. Ein Gastbeitrag von Veit Dengler.

 

Haben Sie schon einmal einen Elefanten galoppieren gesehen? Wenn unsere Vorfahren dessen Vorfahren, ein Mammut, erlegen wollten, um zu überleben, benötigten sie eine Strategie, die die Übermacht der Beute kompensierte. Und einen Plan zur Umsetzung der Strategie sowie eine Gruppe Menschen mit Kraft, Ausdauer und Intelligenz, die sich gut abspricht, wer was wann und wie macht. Dann musste das Besprochene umgesetzt werden.

Kommentare (10)
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wedef1
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An Herrn Dengler

Sie schreiben, dass ein Teil des tiefgekühlt gelieferten Impfstoffes beim „Impfen bei den Leuten“ entsorgt wird.. Der Impfstoff von Moderna kann nach Entnahme aus der Tiefkühlung für 30 Tage im Kühlschrank (+2-+8 Grad) gelagert werden. Einen Kühlschrank sollte wohl jede Impfstelle und jeder niedergelassene Arzt in Österreich besitzen und dann innerhalb eines Monats den Impfstoff zu verwenden kann auch nicht die große Hürde sein. Also das Konzept sollte lauten: Comirnaty in den Pflegeheimen und Krankenhäusern, den Moderna Impfstoff exramural. Sie gehören offenbar auch nicht zu den Mammutjägern.

ReinholdSchurz
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Zitter Aal😏

Wenn man den Gastartikel genau liest steht da, Verstand und Zuversicht, dann werden wir gewinnen. So war es früher und ist es auch jetzt einer mit Verstand muss führen, so, und wo ist diese Person?
Es ist da niemand nicht einmal ein klitzes kleines Licht am endlos langen Tunnel, wie soll das gelingen wir sind ja keine Steinzeit Menschen mehr, wir müssen alles ausdiskutieren und vergessen auf das wesentliche .
Die Aufgabe🤦🏻‍♂️

leander74
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Im Lehnstuhl..

Da sitzen sie alle die Herren Professoren, Chefkommentierer, in ihren Ohrensessel ,die Beine überschlagen, und kommentieren, beratschlagen, geben wunderbare Anleitungen....
Allein, vom Reden ist noch keiner gesund und geimpft worden..
Theoretisch samma imma supa...
Aber konkret tun, mit den Widrigkeiten der Gegebenheiten des realen Alltags...das möchte ich sehen, wie diese Herren alles organisieren und auf die Reihe kriegen.Wahrscheinlich wären sie schon mit dem Management einer Würstelbude überfordert..

kog1
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Ich glaube, dass auch

dass unsere Gesundheitsbehörden einschließlich der Landesrätin keine Würstelbude managen könnten - nicht einmal die Organisation der Sempfverteilung.

wjs13
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Was soll das jetzt?

Ein Verteidungsposting für den größten Gesundheitsminister aller Zeiten?
Nur mit gelebter Untertanenmentalität läßt sich das nicht enden wollende Coronachaos als praktisch gottgegeben hinnehmen. Mit ruhiger, sanfter Stimme jeden Tag etwas anderes zu erzählen, wird auch weiter nicht reichen.
Alleine der Totalstillstand vom April bis weit in den September ohne jegliche Vorbereitung auf die 2. Welle hat schon genügend Menschen das Leben gekostet und wird noch weitere kosten.
Und das können Sie gutheißen?

Sege
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Danke

Für die klaren Worte und den interessanten Vergleich

wieringer
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Simpel

Es wäre so einfach, wenn die Bürokratie nicht wäre

lesehexe
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Vorausschauend denken und planen

Es war seit Monaten bekannt und wurde medienwirksam verbreitet dass es 2021 eine Impfung geben wird. Sich über Logistik vorab Gedanken zu machen wurde anscheinend verabsäumt. So nach dem Motto: "jetzt warten wir einmal und dann werden wir schon sehen".
Mit den Hinweisen wieviel Millionen Dosen für Österreich vorgesehen seien, wurde versucht Beruhigung und positive Stimmung zu erreichen. Dass bis April auch alle über 70jährigen geimpft sein werden bleibt eine Illusion wenn weiterhin so "gewurschtelt" wird. So wie auch die FFP2 Masken für die ältere Generation, deren Versand ebenfalls nicht funktioniert. Ein Nachbar hat seine schon erhalten, seine Frau nicht., ebenso nicht Nachbarn im unmittelbaren Wohnbereich, also gleiche Straße, gleiche PLZ.

mobile49
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es kann doch nicht so schwer sein

in den pflegeheimen alle ( zu impfende) über 80 jährige zu impfen - egal ob pflegeheimbewohner oder "nur" gemeindebewohner an vereinbarten terminen zu impfen . die gemeinden haben doch die daten und wissen wer dieses alter hat . dann ist der impfstoff auch sicher nicht über dem haltbarkeitsdatum .
man sollte sich nur darauf einigen , dass eben nicht landesübergreifend in jeder gemeine bzw in jedem bezirk gleichzeitig geimpft werden kann , da die impfstoffdosen das nicht hergeben
punkt

mobile49
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ob diese zeilen

auch an der richtigen stelle ankommen ?
da sind zweifel angebracht -
ein gewisser herr BK macht keinen fehler - ironie off