"Österreich Trend"Umfrage: Wenig Impfbereitschaft, aber gute Werte für die Regierung

Nur 17 Prozent der Österreicher wollen sich "ganz sicher" impfen lassen, 29 Prozent "sicher nicht". 55 Prozent sind laut Umfrage mit der Regierungsarbeit zufrieden.

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Kanzler Kurz, Vizekanzler Kurz: Mehrheit der Österreicher ist mit Regierung zufrieden
Kanzler Kurz, Vizekanzler Kurz: Mehrheit der Österreicher ist mit Regierung zufrieden © (c) APA/ROLAND SCHLAGER (ROLAND SCHLAGER)
 

Nur knapp jeder fünfte Österreicher will sich jedenfalls gegen Covid-19 impfen lassen. Das zeigt der aktuelle "Österreich Trend" von Meinungsforscher Peter Hajek für APA und ATV. Demnach würden 17 Prozent "ganz sicher" zur Impfung gehen, 29 Prozent "sicher nicht". Die Arbeit der Regierung wird weiterhin äußerst positiv bewertet. In der Sonntagsfrage liegt die ÖVP weiter klar vorne, mit hervorragenden Werten für Kanzler Sebastian Kurz.

Der "Österreich Trend" erhebt alle zwei Monate die politische Stimmungslage der Bevölkerung. Mit rund 800 Befragten liegt die maximale Schwankungsbreite bei plus/minus 3,4 Prozent. Vorgestellt werden die Ergebnisse am Sonntagabend auch in "ATV Aktuell".

30 Prozent könnten zur Impfung gehen

Bei der Frage nach der Impfbereitschaft war eine Abstufung zwischen 0 ("sicher nicht") und 10 ("ganz sicher") möglich. Hier haben gleich 29 Prozent angegeben, sich sicher nicht gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Nur 17 Prozent wollen "ganz sicher" zur Impfung gehen - vor allem ÖVP-Wähler (24 Prozent und über 60-Jährige (29 Prozent). Weitere 13 Prozent haben ihre Impfbereitschaft mit 8 oder 9 beziffert. Eine ähnliche Skala wird auch verwendet, um die Bereitschaft zur Teilnahme an Wahlen abzufragen. Hajek geht daher davon aus, dass "aus heutiger Sicht" etwa 30 Prozent der Bevölkerung für die Corona-Impfung mobilisiert werden können.

Mehrheit gegen Impfpflicht

Nötig wäre allerdings eine Durchimpfungsrate von mindestens 50 Prozent, wie Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) schon Ende November gemeint hatte. Eine Impfpflicht lehnen der Umfrage zufolge aber 83 Prozent ab. Nur 14 Prozent wären dafür. Der Rest machte keine Angabe.

Österreicher bei Corona-Maßnahmen gespalten

Gespalten ist die Bevölkerung bei der Beurteilung der seit 7. Dezember geltenden Anti-Corona-Maßnahmen: Etwas mehr als ein Drittel (37 Prozent) hält sie für gerade richtig, ein weiteres Drittel (33 Prozent) für zu locker und ein gutes Fünftel (22 Prozent) für zu scharf. Auffällig: Anhänger von SPÖ und NEOS könnten sich eher für schärfere Maßnahmen erwärmen als Wähler der Regierungsparteien. Den FPÖ-Wählern gehen die Maßnahmen mehrheitlich schon jetzt zu weit.

Regierung bekommt gute Werte

Die Bewertung der Regierungsarbeit fällt zwar nicht mehr so überschwänglich aus wie im ersten Halbjahr, als 76 Prozent mit Regierung zufrieden waren. Mit 55 Prozent Zustimmung steht die türkis-grüne Koalition aber immer noch besser da als alle ihrer Vorgängerinnen seit Beginn der Umfrage 2009. 42 Prozent sind weniger oder gar nicht zufrieden.

In der Sonntagsfrage liegt die ÖVP mit 39 Prozent weiterhin klar voran. Die SPÖ kommt derzeit auf 22 Prozent, die FPÖ auf 16, die Grünen auf 13 und die NEOS auf neun Prozent. Damit haben sich die Werte der Parteien - nach einem Höhenflug für ÖVP und Grüne im April - wieder auf dem Vorkrisenniveau eingependelt. Verbessert hat sich nur die SPÖ, die jetzt stabil über 20 Prozent liegt.

Kurz schneidet hervorragend ab

Getragen wird die ÖVP auch von den hervorragenden Persönlichkeitswerten von Parteichef Sebastian Kurz. In der fiktiven "Kanzlerfrage" liegt der Amtsinhaber mit 53 Prozent weit vor den anderen Parteichefs: SP-Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner kommt auf 18 Prozent, FP-Obmann Norbert Hofer auf 14, Grünen-Chef Werner Kogler auf neun und NEOS-Vorsitzende Beate Meinl-Reisinger auf sechs Prozent. "Sebastian Kurz ist die Lebensversicherung für die Partei", betont Meinungsforscher Peter Hajek.

Auffällig ist allerdings, dass auch die Wählerinnen und Wähler der Regierungsparteien "ihre" Parteien deutlich kritischer sehen als noch im April. Damals bewerteten 32 Prozent der ÖVP-Anhänger die Arbeit der Partei als "sehr gut", aktuell sind es 16 Prozent. Und bei den Grünen sank der Anteil von 17 auf sieben Prozent. Die Zufriedenheit mit dem Funktionieren der österreichischen Demokratie ist allerdings trotz Corona-Krise hoch: 63 Prozent sind "sehr" oder "eher zufrieden".

Kommentare (99+)
Michi9020
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Freiwilligkeit reicht nicht mehr

Die Umfrageergebnisse verwundern bei den Zickzackkursen der Regierung allgemein nicht. Zu verorten ist derzeit aber allgemein eine Angst in den Umfragen auch wieder durch Maßnahmen (weiter) abzurutschen. Es wäre jetzt gerade wichtig auch eine Impfpflicht offen zu diskutieren, denn sachlich spricht alles dafür, wenn so viele skeptisch sind. Sollte jemand versucht sein zu argumentieren, diese greife in die Grundrechte (Freiheit, Integrität etc) ein, dann ist der Eingriff in Abwägung mit dem Schutz der Gesundheit anderer alle mal rechtfertigbar und ist vom VfGH bei ansteckenden Krankheiten auch so schon ausdiskutiert worden. Unverständlich ist die Scheue noch mehr, weil die Regierung bis dato mit unverhältnismäßigen Grundrechtseingriffen auch nicht gerade zimperlich umgegangen ist. Nur weil eine Impflicht in der Bevölkerung gerade (oder eh schon immer) unpopulär ist, ist sie deshalb nicht weniger richtig. Übrigens kann ich mich nicht erinnern, wann ein Impfstoff, sofern er auch zugelassen und geprüfte wurde, einen Schaden angerichtet hat (nat abgesehen von kurzen leichten Fieber, muskelschmerzen).

Irgendeiner
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Impfpflicht,weil einer mit Pflichtschulabschluß und kaufmännischer Lehre aus dem Basti-Ryu das will,der nächste dort der sich maßlos überschätzt,werma nicht spielen.Erstens ist es sozialpsychologisch extradumm denn damit treibst nicht nur die Impfgegner auf die Barrikaden sondern auch jene die eine ganz gesunde Skepsis gegen ein neues Pharmaprodukt haben,wenn ich Aufstand will mach ich das, sonst

nicht,wenn Leute sehen daß andere geimpft werden und nix passiert kommens still rüber.Außerdem hama hier tatsächlich unangenehme Extras,erstens und trivial, die Impfung ist neu,zweitens, die Methode und das ist schon wichtiger, es ist ein RNA,ist auch recht neu,drittens ist es unter Zeitdruck und Abkürzungen passiert,sowas braucht im Normalfall weitaus länger,und viertens hama den Firmen auch noch die Haftung größtenteils abgenommen und Betriebswirte sind in der Regel Naturidioten die rechnen können und ein Kopfweh das du ihnen abnimmst kratzt sie dann nicht mehr und weil es hier nicht um Grundrechte geht sondern um Nebenwirkungen ist all das ein Malus.Und daß du dich an keine Impfschäden erinnern kannst heißt nur,daß du die Frage nie verfolgt hast.Und damit kein Mißverständnis aufkommt, wenn da nicht noch irgendein dicker Hund nachkommt der mich spezifisch betrifft,werd ich michnach Vidierung der Sache impfen lassen,weil das Restrisiko dann geringer ist als das,daß das Virus für mich spezifiisch darstellt,nur ist das meine Risikoabwägung und Entscheidung,und irgendwelche Kasperln mit nil Tau werdens mir nicht aufs Auge drücken,hier wird zu viel gequasselt und zuwenig gewußt, aber dagegen gibts keine Impfung. und es geht auch aufs Immunsystem.

Michi9020
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@irgendeiner

Also bin absolut kein bastianhänger und auch kein Kaufmann, sofern sie mich damit in Verbindung bringen wollen. Über Sozialpsychologische Dimensionen von einer Impfpflicht kann man gerne streiten. Über die Signalwirkung von Normen aber ebenfalls. Ich bin mir sicher, dass viele Leute keine Maske tragen würden, wenn diese nicht verpflichtend wäre. Das gilt übrigens für so alle Normen, die es gibt. Manche Skeptiker wird man nicht überzeugen können, so wird nach wie vor gestohlen, obwohl es verboten ist, aber einen sozialen Aufstand zu befürchten halte ich bei entsprechender Aufklärung einer Impfpflicht für übertrieben. Fakt ist, dass die Impfbereitschaft nach jetzigen Zahlen bei weitem nicht ausreicht. Ich gebe Ihnen Recht, sie wird still und heimlich vielleicht ansteigen, vielleicht aber auch nicht.
Eine Abwägung von Grundrechten kalkuliert regelmäßig die von ihnen strapazierten Nebenwirkungen mit ein. Dass das Thema kritisch zu hinterfragen ist, gebe ich Ihnen auch Recht. Nur sollen sich weniger sie und ich als Laien damit beschäftigen, sondern die entsprechenden Zulassungsstellen. Natürlich kann man an den Institutionen Zweifel hegen, ich tue es halt nicht. Frag mich warum bei Impfstoffen eine größere Skepsis besteht als überall sonst. Am Markt landen Produkte, die bei Weitem nicht so gut überprüft werden. Mir ist der sensible Vergleich wohl bewusst, aber derzeit gibt es eben keine Evidenz für eine Gefährlichkeit. Es gibt nur einen Haufen Querulanten und Covid

Irgendeiner
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Nein,der Weg deines Einkommens war nicht Thema,ginge mich nichts an

und wär mir auch wurst,das hatte mehrmit der Vorherrschaft in Betrieben durch die one-trick-Ponies der BWL zu tun.wenn du heute die Regelungen für Kinderspielzeug wieder ändern würdest hättest weils billiger zu produzieren ist blitzschnel das "Giftlutscherzeug "von früher und die sitzen auch zentral im Pharmabereich,ich kenn Forscher dort die einen unendlichen Zorn auf die Erbsenzähler haben.Aber zur Sache, du kannst Nebenwirkungen die du nicht kennst nicht einkalkulieren und wenn du etwa die Contergangeschichte mal genauer vidierst weißt, was so möglich ist im Pharmabereich und warum manche eine Grundskepsis haben.Und die Evidenz,ja weißt, die Absence of Evidence ist nie die Evidence of Absence,schlicht, aus "wissma nicht" folgt kein "ist nicht".Und der Punkt hier ist,mir entscheidet kein Dritter ob ich eine OP machen lasse oder nicht,das ist freche Anmaßung und das gilt auch für Impfungen mit nicht genau kalkulierbarem Risiko eben weil das Risiko meines ist und nicht das des Quasslers.Die sind alle ein bißchen weit weg von daheim.

Michi9020
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@irgendeiner

An diesen Skandal aus den 60ern hatte ich natürlich auch gedacht., wobei es dabei nicht um einen Impfstoff ging und hoffe auch das man daraus gelernt hat. Ich gebe dir ja im Grunde auch Recht, niemand will Folgeschäden erleiden. Ich nehme an, das zählt für denjenigen der die Impflicht ablehnt, gleich, wie für den der sich freiwillig impfen lässt. Ich kenne mich persönlich mit Azneien auch inhaltlich nicht wirklich aus, wobei ein Medikament regelmäßig so getestet wird, dass man sehr wohl Risiken einkalkuliert. (siehe Beipackzettel) Je größer die Studie ist, desto mehr Einblick habe ich. Wo ich ihnen Recht gebe ist, dass das alles sehr schnell ging und daher sich die Skepsis auch nachvollziehbar ist. Insofern ist das eine generelle Vertrauensfrage i in die Behörden und ob die Zahlen ausreichen, dass dieses Risiko für keinen Menschen besteht. Ich maße mir dbzgl kein Urteil an,. Nur wenn sich die Impfbereitschaft in den nächsten Monaten nicht stark erhöht, hat man halt ein Problem. Und als so freche Anmaßung sehe ich das gar nicht. Lässt sich die Mehrheit eben nicht impfen, sind weitere Lockdowns und vielleicht weitere Wellen mit tausenden Toten vorprogrammiert.
Ich bin mir natürlich auch bewusst, dass meine Meinung nicht mehrheitsfähig ist, aber mein Wunsch bei einem sicheren Impfstoff, ist es sehr wohl. Alternativ kann man immer anstelle von Verboten über Belohnungen reden, aber irgendwas braucht es eben , um die Leute von der Couch zum impfen zu bringen.

unterhundert
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Impfpflicht, was dann?

Viele Leute haben Allergien auf Medikamente, oder werden wegen Blut, oder Krebskrankheiten mit Medikamenten vollgepumpt. Solange nicht bekannt ist, welche Wirkstoffe in den Impfdosen enthalten ist, wäre dies eine Verordnung mit unabsehbaren folgen.
Man braucht kein Impfgegner zu sein, um sich nicht Impfen zu lassen, oder gleich bei den ersten dabei zu sein.

Michi9020
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@unterhundert

Richtig, daher gibt es auch entsprechende Studien (sic!). Was dann? Ich denke, dass man jede Regel so ausgestalten kann, dass jede Gruppe, die für den Impfstoff nicht geeignet ist auch nicht impfen muss. Alles andere wäre ja wohl auch nicht gscheid oder? Mir ist halt abgesehen von vielen hier klar, dass es eine Impfbeteiligung von weit über 50% demnächst braucht. Erreicht man die nicht, dann gute Nacht. Meine Befürchtung ist, dass nicht mehr Leute hingehen, als vielleicht 20 oder 30%. Vielleicht, das sind natürlich Mutmaßungen. gehen vom Rest aber 40% nicht hin, weil die auch sonst nicht wohin gehen, wo es Sinn macht, weniger weil sie skeptisch sind, sondern einfach weil es ihnen egal ist. Dann hat man ein Problem. Die restlichen 30%, die es ohnehin ablehnen bekommen halt eine 200€ verwaltungsstrafe oder sehen ausnahmsweise von ihrer Haltung ab und kriegen ihren verhassten Piks :) Dass Skepsis besteht, verstehe ich, aber man wird sehen, ob Freiwilligkeit ausreicht. Ich bezweifle es.

Irgendeiner
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Ach noch was,ich halte nochmal fest daß so Massentests

ohne Tracing eine Augenauswischerei und ein Aktionismus sind um kontrafaktisch und sachwidrig aufzusperren,aber mehr erwarte ich von einem auch nicht der glaubt, er bewegt die Welt wenn er mit den Händen in der Luft rumfuchtelt,ich erwarte nur daß man sich erinnert wer es war wenn wir aufschlagen.Das zweite was mir einfällt ist, daß mir die Wählerstromanalysen sagen daß die alten Wähler, also meine Alterskohorte, überproportional im Bastilager vertreten sind womit er die 53 %
Narren die diese irre Performance in einer Pandemie gut finden,quasi selbst reduzieren wird.Und während ich wie gesagt von dem Aktionismus der zu nichts führt solange kein Tracing dranhängt,nichts halte,will ich trotzdem Massentests,allerdings andere,Stanford-Binet,da tut sich sichtbar schreckliches und wir stürzen ab.

Irgendeiner
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Ach Strichi,man könnte natürlich

auch weiteres abtesten,etwa Obsessionen,obwohl das nicht viel bringt wenn sie nur urlustig sind und niemandem was tun,Taxi wär da,man lacht.

Irgendeiner
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Ah,noch ein rotes Strichi,da ist was gschamig,

naja bei den Obsessionen versteh ichs,man lacht Tränen.

schteirischprovessa
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So sehen es wohl die Impfmuffel:

In Großbritannien haben zwei schwere Allergiker beträchtliche Nebenwirkungen nach der Impfung gezeigt. Daher ist davon auszugehen, dass der Impfstoff lebensgefährlich ist.
Im Gegensatz dazu ist Corona völlig harmlos, im selben Großbritannien sind bis jetzt nur etwas mehr als 64.000 Menschen daran gestorben.

Kirby
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Gegen jede Impfung gibt es wenige, die

entweder immun sind, oder den Impfstoff nicht vertragen. Wie bei jedem Medikament und jedem ärztlichen Eingriff. Wollen wir jetzt die Gesundheitsvorsorge gänzlich abschaffen? Wenn zig Tausende bereits an Corona gestorben sind und du das als "völlig ungefährlich" bezeichnest, dann bitte ich dich, bei diesem Thema einfach zukünftig ruhig zu sein.

schteirischprovessa
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Kirby, du hast mich nicht verstanden.

Das ist die wirre Logik, nach der viele entscheiden, sich keinesfalls impfen zu lassen.
Meine ist eine andere und ich werde mich sicher, sobald es für die Gruppe, der ich angehöre, einen Impfstoff gibt, impfen lassen.

tomtitan
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Unser Herr Professor

hat das ironisch gemeint.

Apulio
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Die sehr niedrige

Teilnahme an den Testungen und mangelnde Impfbereitschaft sagt mehr aus über das Vertrauen in die Regierung als Meinungsumfragen.

Kirby
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Das hat nichts mit Regierung zu tun,

sondern alleine damit, dass bei einem neuen Impfstoff noch nichts über Folgeschäden etc gesagt werden kann und ich z. B. mit so etwas eher vorsichtig bin und abwarte.

schteirischprovessa
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Dann wünsche ich dir, daß dich der Virus und ein schwerer

Krankheitsverlauf nicht erwischen, bevor du mit dem Abwarten fertig bist.

tomtitan
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Vielleicht sagt es aber auch etwas über das Vertrauen

in den Impfstoff aus....

bam313
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Na wusch ...

Hä?

Zitat:
"Österreich" zitierte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) mit der Aussage, bei den nächsten Massentests ab 8. Jänner könnten sich Bewohner von Gebieten mit einer besonders hohen Sieben-Tages-Inzidenz von einer Quarantäne "freitesten".

Muss man das verstehen?
Also ich steige dabei aus.
Was will uns der Bundeskanzler damit sagen?
Was ist ein Gebiet mit einer hohen 7-Tages-Inzidenz?
Welche Anzahl an Infizierten gilt dafür als Bezug?

Jetzt wird es kryptisch.
Ich versuche einmal zu interpretieren:
In Gebieten, in welchen die meisten Infizierten herumlaufen, kann man sich aufgrund des eigenen Massentestergebnisses freikaufen.
Muss man dafür positiv oder negativ getestet worden sein?
Das erinnert mich an ein ehemaliges Lepralager auf meiner Lieblingsinsel.

Oder heißt das, dass man mit einem negativen Testergebnis frei herumlaufen kann und nicht zu Hause bleiben muss?
Na wie dem auch immer sein mag.
Bitte klärt mich auf, jedoch kann ich euch jetzt schon sagen, dass mit dieser Aussage der Kurze sein endgültiges Aus selbst unterschrieben hat.
Das ist doch nicht mehr zu fassen!

bam313
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Zieht euch das einmal rein!

Bitte lest folgenden Artikel.
Mich hat es gerade aus den Socken geworfen ...

https://www.kleinezeitung.at/service/newsticker/5911053/Massentests_Gesundheitsministerium-prueft-Anreizsysteme?parentid=0&act=2&isanonym=null#kommentar0

Und was heißt das?

Visionen2021
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Alles in bester Ordnung

spannende Umfrage - hm - die aktuelle Phase ist schwierig und ich finde es wichtig, wenn eine Regierung das Vertrauen der Bevölkerung hat, ob dies bei dieser geringen Anzahl an Befragten aussagekräftig ist, nun da möge sich jeder selbst ein Bild machen.

Die Situation ist herausfordernd, es fehlt die Erfahrung im Umgang mit Herausforderungen dieser Art.

Persönlich vermisse ich eine Strategie, einen Plan - damit meine ich nicht den Impfplan .

Wir werden lernen müssen mit Covid zu leben, gleich wie mit Influenza, gleich mit Hepatitis und ähnlichen Viruserkrankungen - und da sehe ich keine mittel- und langfristigen Pläne.

Mathematiker, Statistiker mögen in vielen Bereichen wichtige Berater sein, in dieser Situation wären für mich Virologen die ersten Ansprechpartner und in der Vergangenheit gab es immer wieder mal Viren wie Vogelgrippe, Sars 1, etc... -

Und ich vermisse, eine Regierung die Zuversicht, Vertrauen, Optimismus - wir schaffen das ausstrahlen, das sind Skills die Führungspersönlichkeiten auszeichnen ...

Kirby
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In diesem Fall

Würden diese Skills aber dazu führen, dass noch mehr Menschen die Sache nicht ernst nehmen und wir Corona noch länger an der Backe haben. Manchmal muss man den Leuten eben das ganze Ausmaß vor Augen führen, damit sie den Ernst der Lage kapieren

HASENADI
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Ich trau keiner Statistik mehr,

die ich nicht selber gefälscht habe. 🤔

Lodengrün
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Man wirft

sich halt selbst die Umfragen zu den hier als auch in meinem Bekanntenkreis würde heute keiner mehr Kurz, Bluemel, Nehammer, Koestinger,....... wählen.

Irgendeiner
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Ja,bei mir auch nicht,aber die haben auch schon vorher gesehen was da kommt,

und was die jetzt zu ihm sagen, alles gebildete Menschen mit fachlicher Kompetenz,kann ich hier nicht wiederholen sonst hab ich Anständ,man lacht,Ich kann ja nicht jeder Obsession nachgeben,auch wenn ich gerne würde.

Guccighost
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Dein BekanntenKreis

Hat sowieso nie Kurz gewählt

 
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