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Nach Terror-AnschlagMoschee erhebt Einspruch gegen Zwangsschließung

Laut "Standard" ging am Mittwoch eine Beschwerde der Betreiber der Tewhid-Moschee gegen die Entscheidung des Obersten Rats der IGGÖ ein.

Tewhid-Moschee
Tewhid-Moschee © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Die Tewhid-Moschee in Wien-Meidling, in der der Attentäter von Wien gebetet und sich radikalisiert haben soll, hat Einspruch gegen ihre Zwangsschließung erhoben. Die Moschee ist seit 2016 als Folge des Islamgesetzes bei der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGÖ) registriert. Auf Drängen der Regierung entzog der Oberste Rat der IGGÖ der Moschee die Rechtspersönlichkeit als Konsequenz aus dem islamistischen Anschlag.

Laut "Standard" ging am Mittwoch eine Beschwerde der Betreiber der Tewhid-Moschee gegen die Entscheidung des Obersten Rats der IGGÖ ein. Begründet wird die Beschwerde damit, dass die Schließung der Moschee nicht ausreichend begründet sei. Das IGGÖ-Schiedsgericht muss sich nun innerhalb von zwei Wochen zusammenfinden - binnen acht Wochen muss es eine Entscheidung fällen.

Nicht alle Betroffene bekommen staatliche Hilfe

Unmittelbar nach dem Terror-Anschlag in der Wiener Innenstadt hat Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) den Opfern bzw. Hinterbliebenen der vier Getöteten medizinische und psychosoziale Unterstützung sowie Entschädigungen nach dem Verbrechensopfergesetz versprochen. Offenbar greift die derzeitige Rechtslage aber zu kurz, um allen Betroffenen auf diesem Weg die benötigte Hilfe zukommen zu lassen, wie das Beispiel eines Wiener Ehepaars belegt.

Das Ehepaar war am Abend des 2. November in der Innenstadt unterwegs, als sie in einer Gasse plötzlich in unmittelbarer Nähe Schüsse wahrnahmen. Die beiden flüchteten in dieselbe Richtung, wurden vom Attentäter bemerkt und ins Visier genommen. Ein Projektil traf den Ehemann, der einen Streifschuss erlitt, aber glücklicherweise mit dem Leben davonkam. Seine Frau blieb unverletzt - wenn auch nur physisch. Das Erlebte hat ebenso wie bei ihrem Mann tiefe Kerben hinterlassen, so dass beide psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen wollen, um das erlittene Trauma bewältigen zu können.

Kommentare (4)
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Kirby
0
7
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Es gibt so viele Moschern in Wien, wenn einige

Anständige aus eben dieser unbedingt bezen wollen, haben sie genug Auswahlmöglichkeiten. Wer unbedingt weiter das hetzerische Geschwätz dort hören will - Pech gehabt.

georgXV
0
16
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Islam

und die Islamisierung unserer westlichen Wertegemeinschaft schreitet weiter voran.
Bereits in der 2. Hälfte dieses Jahrhunderts werden die Menschen muslimischen Glaubens in Europa in der Mehrzahl sein.

wjs13
1
52
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Alle Moscheen schließen

und erst wieder öffnen, wenn die Imame mit der Hand auf dem Koran einen Eid auf die Verfassung abgelegt haben und nachgewiesen wurde dass beim Moscheebau kein ausländisches Geld floss.

walterkaernten
2
54
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MOSCHEEN ISLAM etc

Entweder wird der ISLAM EUROPÄISIERT oder sonst ALLE die den ISLAM wollen ZURÜCK in die ISLAMISCHEN länder.

WIR CHRISTEN waren die selben verirrten... KREUZZÜGE,MISSIONEN , KEINE FRAUEN in der RÖM KATH KIRCHE etc etc etc.

DIE MENSCHENRECHTE der UNO sind genug.
Alles andere ist PRIVATSACHE.

Habe heute einen röm kath. priester beim wandern getroffen.
Kein bekleidungshinweis auf seinen priesterberuf.
Perfekt.

DESHALB: Keinen schleier, keine sonstige religionsbezogene bekleidung bei den ISLAMEN in EUROPA.

In ARABIEN passt das aus kulturellen gründen.