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Nach Ampel-EntscheidungÄrger über Anschober aber Einlenken in den Ländern

Die Kritik an der Entscheidung vier Regionen gelb zu markieren, reißt nicht ab. Oberösterreichs Landeshauptmann Stelzer spricht von "unverantwortlicher Verunsicherung", in Wien vermutet man eine "politische Färbung". In Tirol macht Anschober unterdessen Zugeständnisse.

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) bei der Präsentation der Corona-Ampel. © (c) APA/HANS PUNZ (HANS PUNZ)
 

Am zweiten Tag nach der Entscheidung der Kommission, die Corona-Ampel für Graz, Wien, Kufstein und Linz auf gelb zu stellen, bekräftigt Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) seine Kritik daran. Das Vorgehen von Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) sei "etwas sehr Eigenartiges", sagte Stelzer am Samstag auf Ö1. Er orte eine "Verunsicherung, die höchst unverantwortlich ist."

Kommentare (8)

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Civium
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Jetzt weiss ich noch immer nicht bei welcher

Farbe auf der Ampel mit dem Klo Papier Kauf begonnen werden muss!?

berndhoedl
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Beliebtheitswerte...

was mich immer wieder wundert, ist die Tatsache, dass diverse Medien Anschober als besonders beliebt darstellen.
Mit jedem mit dem ich bis dato gesprochen habe, aber auch viele Posts und sowie politische Verantwortliche, zeichnen jedoch ein völlig anderes Bild.
Ich sehe Anschober als äußerst unsicheren und völlig überforderten Menschen, der über kurz oder maximal mittelfristig den Job quittiert.
Ob er als Mensch sympathisch wäre oder nicht, kann ich nicht sagen, aber in seiner Position gäbe es bei einer eventuellen Neubesetzung keine personelle Verschlechterung, es könnte nur professioneller und besser werden.

Lodengrün
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Jeder

den ich gesprochen habe fand ihn sympathisch, unaufgeregt und kompetent. Die Umfragewerte bei denen er dem Kanzler nahe kommt bestätigen das. Alles nur eine Frage des eigenen Standpunktes.

Lodengrün
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Und über allem steht Kurz

der in Anspruch hat das letzte Wort zu haben. Oder war er nicht bei der PK und führte Wort? So bekommt Anschober das Fett ab und mich würde es nicht wundern wenn dies der Kanzler nicht genießen würde wenn der Partner Hiebe einstecken muss.

merri1at
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So ein Blödsinn...

Von wegen: Rote Städte gelb einfärben...
Seit wann ist Graz rot ???
Wien hat die meisten Fälle ... war doch logisch, dass zur Vorsicht aufgerufen werden muss.
Außerdem stellt nicht der Gesundheitsminister die Ampel sondern eine Expertenkommission nach verschiedenen Bewertungskriterien.
Mich nervt das zwanghafte Kritisieren schon gewaltig!

knapp
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Die Ampel stellt das Gremium

Und dieses besteht aus 9 Vertretern der Bundesländer, 5 Experten vom Bund und 5 weitere Personen, die der Bund nominiert. Schnell zusammen gerechnet folgt, dass der Bund immer die Mehrheit hat mit 10:9 und faktisch alles entscheiden kann. Ein Schelm der Böses dabei denkt

dieRealität2020
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in Wien vermutet man eine "politische Färbung" nahmhaft zu machen um von sich abzulenken.

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Auch Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) äußerte Kritik an der Ampelschaltung. Er vermutet eine politische Färbung. Natürlich wie anders sollte es sein.
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Die Taxi und Gastronomiegutscheine mit dem Geld des Coronavirus betrieb man ungeniert Werbung für die Wahl. Jetzt versucht man abzulenken und auf andere Mitbewerber zu zielen. Eine ausgesprochene Frechheit und damit den Menschen ins Gesicht zu spucken.
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Das ist sowas letztklassiges dieser Landeshauptleute, egal welcher Hautfarbe auch immer, zum eigenen Zweck wird seit Jahrzehnten von den LHs der Versuch gemacht, die Menschen aus den Bundesländer im Blick auf Wien und die Bundespolitik auseinander zudividieren und mit ERstaunen muss ich feststellen, dass ihnen das nach Jahrzehnten noch immer gelingt.

UHBP
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Politische Färbung!

Kann man wohl nicht ganz von der Hand weise, wenn in einem kleinen Tiroler Bezirk weiter differenziert werden kann, aber ein ganzes Bundesland (Wien) im Bausch und Bogen auf Gelb gestellt wird.
PS Wenn es der Regierung wichtig gewesen wäre, hätte sie das notwendige "Ampel"-Gesetz schon längst beschließen können. Aber da ist den Parlamentariern von Türkis wohl der Urlaub wichtiger gewesen.