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Übung in NickelsdorfWie Nehammer die Grenzen mit Drohnen sichern will

Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) betonte bei einer Grenzübung in Nickelsdorf die Vorteile eines Einsatzes.

CORONAVIRUS: PK 'AKTUELLE CORONA-SITUATION': NEHAMMER
Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Anlässlich des bevorstehenden Starts des Drohnen-Testbetriebs an den Grenzen zu Ungarn und Slowenien hat Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) Mittwochmittag den Grenzübergang im burgenländischen Nickelsdorf besucht. Die Polizei führte ihm und den Medien dabei vier Drohneneinsätze vor. Das Pilotprojekt mit mehr als 40 Drohnen und 90 Operatoren beginnt Ende August und dauert bis Ende des Jahres.

"Die Drohnen werden in Zukunft eine wesentliche Verstärkung für die Polizei sein. Derzeit befinden sich rund 120.000 Migranten an der EU-Außengrenze und entlang der Westbalkanroute. Wir haben daher ein dreistufiges Sicherheitsnetz - die EU-Außengrenze, die Staaten des Westbalkans und die österreichische Grenze - initiiert, um bestmöglich auf eine erneute Flüchtlingswelle vorbereitet zu sein", sagte Nehammer in Nickelsdorf.

"Bekämpfung der Schlepperkriminalität"

"Drohnen sind Teil einer modernen Polizei im 21. Jahrhundert. Wir haben auch schon Erfahrungen mit Drohnen beim Griechenland-Einsatz des Cobra-Kontingents gemacht. Mit Drohnen kann der Personaleinsatz im unmittelbaren Grenzbereich effizienter gestaltet werden. Sie sind ein entscheidender Erfolgsfaktor zur Bekämpfung der Schlepperkriminalität", so der Minister. Derzeit seien mehr als 40 Drohnen und 90 Operatoren im Einsatz und werden ausgebildet. Die Drohnen soll die 1.300 Polizisten und Soldaten, die zur Grenzsicherung und Grenzüberwachung eingesetzt werden, unterstützen.

Für die heutige Übung hat die Landespolizeidirektion Burgenland vier Szenarien ausgearbeitet, die in Zusammenarbeit mit dem Einsatzkommando Cobra geübt wurden. Beim ersten Szenario wurden mit einer Polizei-Drohne im Nahbereich der Grenzkontrollstelle Nickelsdorf die Staatsgrenze überwacht und dabei eine Gruppe von Migranten ausfindig gemacht und angehalten.

Wärmebildkamera

Beim zweiten Szenario passierte ein Lkw die Grenzübergangsstelle. Dabei kontrollierte eine Drohne die Oberseite des Lkw. Mit einer Wärmebildkamera konnten Konturen von Menschen ausgemacht werden, die sich unter einer Plane versteckten. Der Drohnen-Operator verständigte die Landesverkehrsabteilung, die den Lkw von der Autobahn ableitete. Am Anhalteort wurde der Lkw von Puma-Kräften durchsucht. Die auf der Ladefläche befindlichen Migranten wurden festgenommen.

Beim dritten Szenario kam die Drohne bei einem Zug der "rollenden Landstraße" zum Einsatz. Dabei wurden ebenfalls Menschen auf Waggons mit aufgeschlitzten Planen und auf offenen Waggons entdeckt und festgenommen.

Erfahrungen für Einsatz

Beim vierten Szenario kam es zur Action direkt vor dem Minister. Dabei wurden mit zwei Drohnen ein Schlepperfahrzeug sowie ein Vorausfahrzeug, die nach Österreich einreisten, lokalisiert und verfolgt. Alarmierte Puma-Einsatzkräfte hielten die beiden Fahrzeuge an und nahmen die Schlepper und die Migranten fest.

Die Drohnen lieferten trotz starken Windes auf einer Entfernung von über 1.000 Metern relativ stabile Bilder. Bei der Übung kamen verschiedene Drohnenmodelle zum Einsatz. Im Schnitt kann nach Angaben der Einsatzkräfte eine Drohen 45 bis 50 Minuten in der Luft bleiben. Der Akku-Wechsel dauert weniger als eine Minute.

"Die aus dem Testbetrieb gewonnenen Erfahrungen sollen die Grundlagen für weitere organisatorische, personelle sowie technische Vorkehrungen für den Einsatz von Drohnen im Grenzraum zur Bekämpfung von Schlepperei und illegaler Migration schaffen", resümierte Nehammer.

Kommentare (4)

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Irgendeiner
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Ach ja, der ist auch ein kausaler Faktor

bei meiner altersbedingten Arterienverkalkung,wenn mich was nervt rauch ich zu viel.Und der hatte schon rechtswidrig von Flüchtlingen gefordert,einen Coronapersilschein beizubringen, können auch die Lokalen nicht,mußte dann zugeben, daß 2, in Worten zwei in der Woche kommen und die kann man ja nicht vor Ort testen wo Basti so viel Tests versprochen hatte und jetzt will er Spielzeug.Aber vielleicht fürchtet er sich nur, daß uns verhungernde Muslime mit Pflichtessen überlaufen die er hier sichtbar nicht zu finden weiß, so wie Basti die aktenausgebenden Staatsanwälte.Ich mein,Komödien schau ich mir gerne im Theater an, in der Realität werdens immer zu Tragödien, weiterschwafeln.

georgXV
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???

dann brauchen wir doch bald KEINE Eurofighter mehr ...

fans61
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Mit den Nehammer haben wir einen Kapazunder als Innenminister....

einfach nur noch bedauernswert was da zusammengewählt wurde.
Selten eine so inkompetente Regierung in Österreich erlebt.

Irgendeiner
3
1
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Ja,es gibt Dinge

wo man mit Hans Rosenthal rufen kann "Das ist Spitze",nur Lob ist es keins.