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InterviewEppinger: "Rot-Grün hat kein Konzept"

Vom ÖVP-Quereinsteiger zum vorderen Listenplatz: Peter L. Eppinger hat Politik "wahnsinnig gemacht", bald sieht er sich im Wiener Gemeinderat.

© APA/HERBERT PFARRHOFER
 

Vor knapp einem Monat präsentierte die ÖVP ihre Landesliste für die Wien-Wahl am 11. Oktober. Trotz langer Spekulationen rund um Innenminister Karl Nehammer geht Finanzminister Gernot Blümel als Spitzenkandidat ins Rennen. Auf Platz 5 steht der ehemalige Ö3-Moderator und derzeitiger Sprecher der neuen Volkspartei, Peter L. Eppinger. Eine Überraschung, sprach der 45-Jährige noch vor wenigen Jahren von keinerlei politischen Ambitionen. 

Kommentare (13)

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KarlZoech
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Auch mich nervte und nervt noch immer, wie manchmal in der Politik miteinander umgegangen wird.

In diesem Punkt teile ich die Meinung von Peter L. Eppinger (auch wenn ich in der Sozialdemokratie aktiv bin) und lebe dies auch. In meinre Zeit als Gemeinderat in Trieben hatte ich gute Kontakte, auch Freundschaften, welche weiter bestehen, in alle Fraktionen. An meinem Küchentisch habe ich mit allen diskutiert, Gedanken ausgetauscht.
Ja, "man kann anderer Meinung und trotzdem befreundet sein."

Politik sehe ich da wie Sport: Es geht um einen sportlichen, fairen Wettbewerb der hoffentlich guten Ideen. Und sicher will jeder, jede Partei, gewinnen, um die eigenen Ideen durchsezten zu können. Doch der politische Gegner ist nicht mein Feind, nein! Über alle Parteigrenzen kann und soll es Gespräche, Kontakte, Freundschaften geben. (Ein langjähriger Freund von mir ist Bezirksrat der FPÖ in Wien.)

Wie sollte denn auch eine Gesellschaft gut zusammenleben, wenn nicht über alle politischen und religiösen Unterscheidungen hinaus auch vor allem das Gemeinsame gesucht und gesehen würde?
Grundsätzlich sollten wir Menschen vor allem das Gemeinsame suchen und nicht - wie dies leider allzu oft geschah und geschieht - das, wo wir einander unterscheiden!
Wobei: Unterschiede sind ja nichts Schlechtes, im Gegenteil! Vielfalt ist schön, nicht nur draußen in der Natur!

peterhager
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Ja richtig, ABER !

Ich gehöre auch zu jenen, die über Parteigrenzen mit Anderen sprechen können. Ich bin aber in keiner Pateifunktion tätig. Nur, so weit ich es beobachten kann, ist dieses freie Handeln in einem "Klub" meist nicht möglich, weil es "Klubzwang etc." gibt. Und daher schätze ich zwar die Absicht von Herrn Eppinger, glaube aber nicht, dass ER es auch umsetzen wird können. ER wird zwar "Stimmen fangen" dürfen, aber den Ton werden ANDERE vorgeben! P.R.H.

KarlZoech
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@ peterhager: Bei uns in Trieben hatte keine Partei einen Klubzwang.

Und soweit ich die handelnden Personen kenne, waren die alle Frau und Manns genug, dass sie solchen nicht akzeptiert hätten. Und das ist gut so.
Eine Mandatarin, ein Mandatar, soll nicht kritiklos zustimmen, nur weil ein Vorschlag, ein Antrag von der eigenen Partei kommt.
Ebenso wenig muss ein Mandatar, eine Mandatarin der Minderheit um jeden Preis gegen etwas sein, nur weil der Vorschlag, der Antrag von der Mehrheitsfraktion kommt. So einfach ist das! Was es wiegt, das hat es!
Sach- und lösungsorientiert arbeiten, das sollte jede(r) tun!

Hausverstand100
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Diesen Kommentar sollten sie versuchen,

Im Forum einer rosa "Qualitätszeitung" zu posten. Ich fürchte nur, dass er entweder nicht durchgeht oder der versammelten Hassposteria der Intellekt fehlt, um ihn zu verstehen!

KarlZoech
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@ Hausverstand100: Guten Abend, das werde ich gerne bei passender Gelegenheit tun. Und Sie hier darüber informieren!

PS. Auf Standard.at und krone.at (und auch anderen) bin ich als "zetka" aktiv.

heri13
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Durch das Schiefhalten des Kopfes,

hofft der Herr, das seine geringe Hirnmasse zusammen rinnt.
🤯

Hausverstand100
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Bei dir

Hat es offensichtlich nicht geholfen!
Typischer, intelligenzbefreiter Kommentar eines derer, die für sich glauben, die einzige und absolute Wahrheit gepachtet zu haben!

BernddasBrot
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Sprechgeschwindigkeit

und Marketing - Gags.......das einzige was diese türkise Buberlpartie kann . Allerdings mit Inhalten hat das nichts zu tun......

fans61
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Mein Gott der Eppinger...

mehr ist zu diesem Typ nicht zu sagen.

HASENADI
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Infamie ist kein Fremdwort

Der Kandidat aus Überzeugung ist genervt vom ständigen Gegeneinander in der Politik. Auch so einer, der in Sebastian seinen Erlöser gefunden hat. Der kann ihm bezüglich Umgang mit den politischen Mitbewerbern sicher noch einiges beibringen.
Was dieses Überhand nehmen fremder Sprachen in der Schule anlangt, sollte sich der besorgte Papa von seinem Kind beraten lassen, das sieht die Problematik sicher weit gelassener als er.
Zum Glück hat der Gelegenheitsradler Eppinger einen Kritikpunkt, Verkehrsplan ohne Konzept, gefunden. Ich fürchtete schon, er beschwert sich bei der Stadtregierung, weil sein Nachbar unregelmäßigen Stuhlgang hat.

SoundofThunder
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Der war immer schon ein Schwarzer

Und der Eppinger soll mal sein eigenes Konzept vorstellen.😏 Da ist nichts.

berndhoedl
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was so echt zum kotzen ist....

ist die Tatsache dass Politiker sich um Ämter bewerben und gleichzeitig völlig andere Positionen innehaben.
So frei nach den Motto - wenn sich dort ein Fenster auf tut, mach ich das, wenn nicht mach ich halt das weiter was ich gerade tue.
Entweder - oder Herr Blüml, entweder man ist Finanzminister oder man möchte in die Landespolitik bzw. sich um einen Bürgermeister Posten bemühen.
Aber was möchte man schon von der neuen Generation der „Politiker“ erwarten.....

KarlZoech
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@ berndhoedl: Sie sprechen das grundsätzliche Problem an, dass heute zu viele in der Politik sind,

denen es vor allem um deren eigene Karriere geht.
"Wir brauchen mehr Idealisten und weniger Karrieristen" - ich erlaube mir, Max Lercher zu zitieren.
Und merke an, dass dieses Zitat alle Parteien betrifft; am wenigsten vielleicht noch die Grünen und die Neos, weil beide eine junge Bewegung sind.