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Kärntner KircheNach der Ära Schwarz gingen die Wogen hoch

Prüfberichte, neue Transparenz, Widerstand gegen Rom, eine Apostolische Visitation, eine Absetzung und das Aufbegehren des Kirchenvolkes prägten seit Sommer 2018 die Interimsphase in der Kärntner Kirche.

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Vorgänger und Nachfolger: Bischof Alois Schwarz, Josef Marketz
Vorgänger und Nachfolger: Bischof Alois Schwarz, Josef Marketz © KK
 

Mit der Bischofsweihe von Josef Marketz am 2. Feber 2020 soll in Kärnten eine turbulente Ära zu Ende geführt und ein neues Kapitel aufgeschlagen werden. Als Bischof Alois Schwarz im Juli 2018 nach 17 Jahren in Kärnten nach St. Pölten wechselte, schlugen die Wellen hoch. Es ballten sich schwere Vorwürfe zu Führungs- und Lebensstil wie wirtschaftlichen Entscheidungen im Bistum in seiner Ära zusammen. Der bisherige Generalvikar Engelbert Guggenberger wurde als Diözesanadministrator Interimschef. Er setzte eine Untersuchungskommission ein, sorgte für Transparenz und Aufarbeitung. Als Rom im Dezember des Vorjahres die Veröffentlichung des Prüfberichtes untersagte, widersetzten sich Guggenberger und das Domkapitel, sprachen vor der Presse von „Misswirtschaft“, „dem System Schwarz“ und dessen Abhängigkeit von einer Frau.

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