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Liederbuch-AffäreSchützenhöfer: Kunasek "muss handeln"

Landes-FPÖ: Man lehne "jede Form des Rassismus, Nationalsozialismus und Antisemitismus entschieden ab". ++ Zanger: "Werde mich deswegen niemals schämen und auch nicht rechtfertigen". ++ SPÖ-Schickhofer verlangt Rücktritt Zangers, ÖVP-Schützenhöfer schreibt Kunasek nicht ab.

Der FPÖ-Nationalratsabgeordnete Wolfang Zanger kämpft mit Liederbuch-Affäre
Der FPÖ-Nationalratsabgeordnete Wolfgang Zanger kämpft mit Liederbuch-Affäre © APA/ROLAND SCHLAGER
 

Der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP) hat am Donnerstag am Rande einer Pressekonferenz betont, dass in Sachen steirischer Liederbuch-Affäre nun FPÖ-Chef Mario Kunasek "handeln muss". Als möglichen Koalitionspartner schloss er die Blauen allerdings nicht dezidiert aus: "Es wäre hochmütig zu sagen, der oder der kommt nicht infrage. Wir werden sehen."

Er wisse nicht, welche Konsequenzen nun bei den steirischen Freiheitlichen kommen, aber "es besteht Handlungsbedarf", so Schützenhöfer.

Wolfgang Zanger und die steirische FPÖ ringen in der Liederbuch-Affäre um Distanzierung. Während der Abgeordnete zunächst via Facebook mitteilte, sich deswegen "niemals" zu schämen, schickte die FPÖ Donnerstagfrüh eine Aussendung: Zanger lehne "jede Form des Rassismus, Nationalsozialismus und Antisemitismus entschieden ab", hieß es darin.

Man könne die FPÖ nicht dafür verantwortlich machen, "was ihre Funktionäre irgendwann in ihrem Leben geschenkt bekommen haben". Fazit der Kunasek-Fraktion: "Damit ist in dieser Angelegenheit für die FPÖ alles gesagt".

Für die steirische SPÖ und ÖVP ist freilich nicht alles gesagt. LH Hermann Schützenhöfer (VP) betonte am Donnerstag, er sei "fassungslos" gewesen, als er davon (die Lieder. Anm.) gehört habe. Auch Vize-LH Michael Schickhofer (SP) sprach am Donnerstag erneut von "Skandal". Die FP hätte sich nicht einmal richtig distanziert.
Beide erwarten den Rücktritt bzw. Parteiausschluss Zangers. 

Folgen für Landtagswahl

Die Konsequenzen für den Landtag bewerten beide aber unterschiedlich: Schickhofer schließt seinerseits eine Koalition mit der FPÖ aus ("Ich unterstelle Kunasek damit aber keinesfalls eine Nähe zu Nazis") und verlangt dies auch von der ÖVP.

Schützenhöfer hingegen bleibt bei seiner Einstellung. Niemand habe die Absolute, er könne keine Partei ausschließen. Zitat: "Wir müssen und werden uns nach der Wahl in die Augen schauen können müssen."

Offen um blaue Wähler buhlte am Donnerstag Schickhofer: Er mache ihnen ein Angebot, stehe ja selbst für Sicherheit, mehr Polizei und Justiz. Auch lehne er den politischen Islam ab. Und wer sich (gemeint Asylwerber, Anm.) nicht an Spielregeln halte, der müsse mit Konsequenzen rechnen. 

"Abendlektüre"

Zanger selbst hatte sich noch Mittwochabend auf Facebook kämpferisch gezeigt: "Zur Abwechslung darf ich mal wieder herhalten als Feind Nummer 1. Aber entgegen aller Erwartungen stehe ich dazu: 'Ja, ich habe dieses Buch vor Jahren als Geschenk erhalten.' Und 'Nein, ich habe dieses 444 Seiten NICHT in einer Abendlektüre genossen.' ... Aber das sind Lieder, die meine Eltern gesungen haben. Dafür werde ich mich NIEMALS schämen und auch nicht rechtfertigen!!!"

Zanger sagte, er habe das Liederbuch 2005 von einem älteren Mitglied seiner Verbindung geschenkt bekommen. "Seither liegt es bei mir daheim, verstaubt, ungelesen und nicht gebraucht", so Zanger. Er werde sich davon nicht distanzieren, weil er es nicht geschrieben habe. Weggeben wolle er das Buch aber auch nicht, "weil mir die Person, die es mir damals gegeben hat, etwas wert ist".

Wolfgang Zangers Erklärung

Der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Wolfgang Zanger erklärt zum umstrittenen Liederbuch am Donnerstag in einer zweiten Reaktion: „Ich lehne jede Form von Rassismus, Nationalsozialismus und Antisemitismus entschieden ab.“ Beim gegenständlichen mehrere hundert Seiten umfassenden Buch handle es sich um ein Geschenk, das Zanger vor vielen Jahren erhalten habe. Er sei weder Urheber, noch habe er sonst zu den darin abgedruckten Texten eine inhaltliche Nähe. „Die ganze Angelegenheit hat mit der FPÖ nichts zu tun. Ein Geschenk, das ich vor vielen Jahren erhalten habe, macht weder mich noch die FPÖ inhaltlich dafür verantwortlich“, so Zanger.

In seiner Erstreaktion am Mittwoch hatte Zanger erklärt, er wolle sich nicht distanzieren: "Distanzieren kann ich mich nur von etwas, das ich selbst geschrieben, gesagt oder getan habe."

Die FPÖ Steiermark dagegen - die in knapp drei Wochen bei der Landtagswahl um eine Regierungsbeteiligung kämpft - distanzierte sich deutlich von dem Buch: "Die in den Medien publizierten Passagen sind widerlich und werden von den Freiheitlichen kategorisch abgelehnt. Dass ein solches Schriftstück drei Wochen vor der Wahl auftaucht, hat System und dient nur einem Zweck: Der FPÖ zu schaden und sie in ein schiefes Licht zu rücken."

FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky sprach am Donnerstag in einer OTS-Reaktion von einer "Schmutzkübel-Kampagne gegen die FPÖ". Die FPÖ Steiermark könne weder für Liederbücher, mit deren Verfassung sie überhaupt nichts zu tun hat, "noch für das Wirken von eigenständigen Vereinen zur Rechenschaft gezogen werden". Man wolle im Übrigen gegen Verleumdungen jeglicher Art rechtlich vorgehen.

Donnerstagvormittag folgte dann eine weitere Aussendung der FPÖ, in der auch Zanger betonte, "jede Form von Rassismus, Nationalsozialismus und Antisemitismus" abzulehnen. Er sei weder Urheber, noch habe er sonst zu den darin abgedruckten Texten eine inhaltliche Nähe. "Die ganze Angelegenheit hat mit der FPÖ nichts zu tun. Ein Geschenk, das ich vor vielen Jahren erhalten habe, macht weder mich noch die FPÖ inhaltlich dafür verantwortlich", so Zanger.

SPÖ, Grüne und NEOS haben sich am Donnerstag für Konsequenzen aus der steirischen Liederbuch-Affäre ausgesprochen. Alle drei Parteien forderten den Rücktritt des freiheitlichen Nationalratsabgeordneten Wolfgang Zanger, der Mitglied in der Verbindung "Pennales Corps Austria zu Knittelfeld" ist und das Liederbuch mit "Heil Hitler"-Passagen bei sich zu Hause hatte.

Kurz findet Texte "extrem widerlich"

In der Causa steirisches Liederbuch hat sich am Donnerstag auch VP-Obmann Sebastian Kurz kritisch zu Wort gemeldet. Vor Beginn der heutigen Sondierungen mit den Grünen bezeichnete er die Liedtexte als "extrem widerlich". Sie seien "zutiefst antisemitisch" und enthielten zudem eine Verächtlichmachung der Bundeshymne und damit Österreichs. Als Mensch und Patriot lehne er das ab.

ÖVP-Generalsekretär Karl Nehammer forderte FPÖ-Obmann Norbert Hofer am Donnerstag auf, von seinem Durchgriffsrecht Gebrauch zu machen und in seiner Partei "endlich aufzuräumen". "Antisemitismus, egal in welcher Form, hat in Österreich absolut keinen Platz. Im FPÖ-Umfeld sind bereits zum wiederholten Mal antisemitische Liedtexte aufgetaucht, hier kann der Parteichef nicht mehr tatenlos zusehen", teilte Nehammer per Aussendung mit. "Norbert Hofer ist jetzt gefordert. Er muss für volle Aufklärung und auch für Konsequenzen sorgen. Der FPÖ-Chef sollte sofort von seinem Durchgriffsrecht Gebrauch machen und in seiner Partei aufräumen", forderte Nehammer. Parteichef Hofer hat sich bisher nicht zu der Affäre geäußert.

Burschenschaften betonen historischen Kontext

Der Sprecher der steirischen Korporationen hat am Donnerstagabend in einem Statement zur steirischen Liederbuch-Affäre betont, die Lieder seien "in einem historischen Zusammenhang zu sehen". "Sie wurde als Persiflage auf die Deutschtümelei geschrieben und sind längst abgelegter Teil der studentischen Geschichte", betonte Korporations-Sprecher Wolfgang Auf in einer Stellungnahme gegenüber der APA.

"Jedenfalls werden diese Lieder bei den steirischen Burschenschaften und Corps nicht gesungen. Und ich hoffe, beim MKV ist es ebenso", verwies Wolfgang Auf darauf, dass eines der Lieder auch in alten Liederbüchern des Österreichischen Cartellverbands gefunden wurde, in dem auch der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer Mitglied ist.

Auf betonte in seinem schriftlichen Statement gegenüber der APA, die deutschnationalen Verbindungen hätten, "nachdem ähnliche Texte im Liederbuch einer niederösterreichischen Burschenschaft - auch kurz vor Landtagswahlen - aufgetaucht sind, alle Archive durchforstet". Es sei "nicht auszuschließen, dass wir auch in Zukunft mit diesem Teil unserer Vergangenheit konfrontiert werden. Dem muss man sich schlicht stellen - und das betrifft nicht nur Burschenschaften".

Es sei jedenfalls "durchsichtig", daraus einen Skandal machen zu wollen. "Diese Lieder sind historisch zu sehen und daher auch historisch aus der Entstehungszeit zu beurteilen". Dies gelte sowohl für die deutschnationalen Verbindungen "wie auch beim ÖVP-dominierten Mittelschul-Kartellverband", so Auf.

Kommentare (52)

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Lodengrün
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Kunasek

wird nur laut wenn er jemanden anderen an den Pranger, siehe Altbürgermeister Stingl, stellen will. Neben PR in eigener Angelegenheit übertüncht er damit auch eigene Fehler wie Wahlbeisitz oder Generalbestellung. Was die eigene Partei betrifft ist er handzahm. Zanger greift er in 1000 Jahren nicht an denn der Mann hat seine Lobby in der Partei und wird unser Ex-Verteidigungsminister griffig erlebt er parteiintern seine blauen Wunder.

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mapem
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Ja hui! ...

Bei all den Einzelfällen haben's die siebte Million bald voll ...

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mapem
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Und der ...

I-love-Donald-Vili ortet wieder eine weitere “Schmutzkübelkampagne“.

Na ja, stehn ja haufenweise welche rum, am Ponyhof ...

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seinerro
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Herrlich

Es zeigt sich wieder einmal, wie gut es uns geht. Wie es scheint haben wir keine wirklichen Probleme. Der Text und die ganze Angelegenheit ist widerlich aber heutzutage unbedeutend - bis auf einige Idioten.
Sollte in der Staatsbibliothek auch ein Buch mit solchen Passagen stehen, tritt dann der Bundespräsident zurück?

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Mein Graz
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@seinerro

"Der Text und die ganze Angelegenheit ist widerlich aber heutzutage unbedeutend".
Entschuldige mal?!?!
Solche Texte können NIEMALS unbedeutend sein, sie sind antisemitisch, Österreich-feindlich und rassistisch, und gerad heutzutage, wo Extreme wieder stark im Zunehmen sind darf das nicht verniedlicht werden!

Der Vergleich mit der Nationalbibliothek ist - wenn du dir die Mühe machen würdest die rechtlichen Grundlagen zu lesen würdest sogar du das erkennen - einfach nur als lächerlich zu bezeichnen.
Nachlesen kannst du das unter onb(dot)ac(dot)at. Dieser Hinweis ist gratis - und wahrscheinlich auch umsonst.

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seinerro
18
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Herrlich

Es zeigt sich wieder einmal, wie gut es uns geht. Wie es scheint haben wir keine wirklichen Probleme. Der Text und die ganze Angelegenheit ist widerlich aber heutzutage unbedeutend - bis auf einige Idioten.
Sollte in der Staatsbibliothek auch ein Buch mit solchen Passagen stehen, tritt dann der Bundespräsident zurück?

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seinerro
18
9
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Herrlich

Es zeigt sich wieder einmal, wie gut es uns geht. Wie es scheint haben wir keine wirklichen Probleme. Der Text und die ganze Angelegenheit ist widerlich aber heutzutage unbedeutend - bis auf einige Idioten.
Sollte in der Staatsbibliothek auch ein Buch mit solchen Passagen stehen, tritt dann der Bundespräsident zurück?

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schandopr
7
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braunes Wunschdenken

Was tut man nicht alles, um immer (!) im Gespräch zu sein, und die "Gegner" helfen auch ordentlich mit. Es ist doch eine "schlagende " Tatsache, dass viel unterschwelliges Denken in Ö vorhanden ist. Viele wollen "weitermachen", etlichen ist es wurst, die meisten können nicht anders, schon aus Gewohnheit und anscheinend vermehrt aus Trotz, weil es stört, Wind macht, usw. Das ist auch eine Form des "niemals vergessen!", was ja auch positiv ist. Das entsprechende Handeln ist das Wesentliche, und da gibt es auch Negatives, das aktiv weiter gepflogen wird, als Provokation, aber auch aus unüberlegter Dummheit oder Naivität; wobei das Geschichtsbewusstsein suspekt aber auch nicht vorhanden ist.

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X22
14
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Da immer wieder die Frage aufkommt, warum es immer gerade vor der Wahl kommt?

E.m.M. nach dem es nicht mehr so leicht ist in die Rolle "immer sind wir die Armen" zu schlüpfen um Stimmen zu erhaschen und es dem großen Teil eh schon wurscht ist, was diese W Truppe anstellt, bringt man's selbst in Umlauf, hat zwei Effekte, man ist wiedewr in der Rolle um die letzten übrig gebliebenen Hascherln wieder zu betören und man kriegt viel Publicity, das noch dazu Gratis

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rastimom
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haha

Schützenhöfer verlangt? guter Witz! In seiner eigenen Verbindung gibt es das Lied! Tritt er jetzt selber zurück oder wie?

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Aflenzer
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Gerecht

Hoffentlich fährt Schützenhöfer eine feste Klatsche ein! Soviel Überheblichkeit gehört bestraft!

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PiJo
2
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Schützenhöfer verlangt? Kein Einzelfall

Wer im Glashaus sitzt soll nicht mit Steinen werfen.
Dieser Text so auch nachzulesen im " österreichische Kommersbuch" ,"Gaudeamus - Österreichisches Studenten-Liederbuch" usw
bleibt ohne Konsequenzen.

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Miraculix11
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Schützenhöfer in einer Verbindung

Als Kaufmannslehrling???

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wintis_kleine
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Die Vorgehensweise der FPÖ erinnert sehr stark an einen

Song vom Arik Brauer aus dem Jahr 1971.

Do sogt da:
Hinter meiner, vorder meiner, links, rechts güts nix
Ober meiner, unter meiner siach i nix
Spür nix, hear nix und i riach nix.
Denk i nix und red i nix und tu i nix
Waun da Wind wahd in de Gossn
Waun da Wind wahd am Land
Waun da wind wahd, do steckt da
Sein Köpferl in Sand

Leider erinnern die Inhalte auch sehr stark an unsere Zeit und man hat das Gefühl die Zeit ist stehen geblieben und nicht gerade in einer der besten Zeiten!

Es wäre höchst an der Zeit, in dieser Partei mit dem Aufräumen und Beseitigen der gefühlten 1000 Einzelfälle zu beginnen. Aber die Vogelstraußpolitik wird nach wie vor gepflegt, bis man vor lauter Atemnot nicht mehr kann.
Nur aufpassen, dass der Kopf nicht einmal zu spät aus dem Sand gezogen wird.

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Geerdeter Steirer
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Der Hauptteil der Wähler hält das Zünglein an der Waage

und sollten (müssen) daraus lernen und wissen was zu tun ist !
Einige fanatische Aufhetzende wie unbelehrbare Propagandisten und Populisten welche solche Tugenden befürworten wird es immer geben, denen gehört bei Wahlen ein saftiger Denkzettel verpasst das sie sich im "Nimmerseinsland" wiederfinden !

Es gibt in den Reihen dieser Partei noch unzählige solcher Personen das ist schlichtweg ein realer Fakt (da brauch ich nur an die Ansage vom Komplexhäuflein Kickl über den Bundespräsidenten denken), solchen Personen gehört eine strikte Absage wie Verweigerung erteilt und wenn es möglich ist sie rigoros auszumustern, solche Praktiken haben in einer Demokratie absolut nichts zu suchen.

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untrpos
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wow die fpö zerstört sich selber

Ich wette mein letztes Hemd, dass waren seine eigenen Leute, die ihn weg haben wollen. Oder Strache will sich rächen.

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schadstoffarm
4
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warum muss Kunasek handeln

wenn dieser Vorfall eh wurscht ist und die FPÖ koalitionsfähig ist ?
Ein politische Nullaussage.

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UHBP
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Schützenhöfer: "Es wäre hochmütig zu sagen, der oder der kommt nicht infrage. Wir werden sehen."

Ja, dazu bräuchte man Rückgrat und das ist halt bei den Türkisen nur in Ansätzen vorhanden.
"Grade klare Menschen wär'n ein schönes Ziel. Leute ohne Rückgrat hab'n wir schon zuviel." Liedtext aus "Sind so kleine Hände" von Bettina Wegner

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Mr.T
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Ich bin dafür...


... das die ÖVP mit der FPÖ sowohl in der Steiermark als auch auf Bundesebene eine Koalition eingeht...

... und weiters sollte die ÖVP endlich zugeben, dass ihr diese Einzelfälle, die wöchentlich in den verschiedensten Teilen der FPÖ auftreten, komplett egal sind!

Was macht schon ein bisschen rechts, wenn man im Gegenzug alle Gesetze beschließen kann die man will!

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cleverstmk
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Distanz???

Braun bleibt Braun bei diesen wiederlichen Burschis.

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FerdinandBerger
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mimimi, die f als opfer. herzig.

in wahrheit kommt das aus den eigenen reihen. wer sonst weiss über die hausbibliothek dieses knittelfelder bankangestellten besser bescheid als sein näherstes umfeld. da gibts kämpfe um listenplätze, da hat einer den kürzeren gezogen und der krone was gesteckt. ganz einfach. Ihr Opfer!

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UHBP
6
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@Ferdinand

Vielleicht wurden sie aber auch gehackt und Daten/Liederbücher manipuliert.

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alberewrm
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HCÖ

Wenn's so weiter geht, dann gibt es bald eine eigene Riege der ausgeschlossenen FPÖ-NR-Abg. mit Klubstatus.

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schadstoffarm
1
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wo gesungen wird da lass dich nieder

Bösewichter haben keine Lieder :)

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alberewrm
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"Rothschild hat das meiste Geld ... und ist das größte Schwein"

Ich bitt' euch!

Das wird man ja wohl noch sagen dürfen.

Auch im Jahr 2005 noch.

Wir haben ja Meinungsfreiheit, oder?

Und außerdem ist das ja gar nicht erst gemeint.

Das ist halt irgendwie so eine Art Folklore bei uns.

Genauso, wie wir immer noch N*ger sagen wollen.

Weil schließlich sind die ja schwarz.

Und immerhin kommt das Wort aus dem Latein.

Viele meiner besten Freunde sind übrigens N*eger.

Und Juden.

Also ...

[/irony]

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Lodengrün
13
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Was meine Eltern gesungen

finde ich heute abstoßend. Ich verurteile sie nicht denn die wurden ebenso manipuliert wie uns heute ein Herr dieser Partei die Brutpflege als „die Sache“ verkaufen will. Die Eltern wussten es nicht besser. Für mich kein Grund ebenso diese Lieder anzustimmen, - ich bin weiter. Der FPÖ NR Zanger offensichtlich nicht. Er lebt in der alten, gestrigen Zeit.

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