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KommentarHerbert Kickls Abrechnung mit seinem einstigen Chef

Der tägliche Morgenpost-Kommentar aus der Chefredaktion: Kickl über Straches Reaktion auf das Ibiza-Video: „Da muss ich einmal sagen, das war ein Fehler.“ Strache sei eben nicht nur Opfer, sondern auch Täter.

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© APA/AFP Alex Halada
 

Wenn Heinz Christian Strache noch irgendwelche Restillusionen gehabt haben sollte, ob es vielleicht noch eine Zukunft innerhalb der FPÖ für ihn geben könnte, Herbert Kickl hat sie beseitigt. Im Gespräch mit Wolfgang Fellner blieb Mittwoch Abend nicht viel übrig vom einstigen Retter der Partei, der die FPÖ in schwindelnde Höhen geführt hatte. Höhepunkt des Abends: Fellner lotet das Verhältnis zwischen den beiden Männern aus. Strache sei ja oft da gesessen – er deutet auf den Platz Kickls – mit gelb angemalten Zetteln, „die ja von Ihnen waren“, sagt Fellner, grinst und wartet auf die Reaktion. Aber da kam kein Dementi, nichts. Kickl bestätigt schweigend, dass die Interviewnotizen und Reden seines langjährigen Parteichefs von ihm gefertigt waren.

Auch sonst ließ er nicht viel übrig vom Ex-Chef. Kickl über Straches Reaktion auf das Ibiza-Video: „Da muss ich einmal sagen, das war ein Fehler.“ Er, Strache sei eben nicht nur Opfer, sondern auch Täter. Und dann die Spesenaffäre: ob man denn, fragt sich Kickl rhetorisch, wenn man die Möglichkeit hat, zuzugreifen, auch zugreifen müsse? Genau das hat Strache offenbar getan, sagt Kickl zwischen den Zeilen und fordert ein besseres innerparteiliches Kontrollsystem. Indirekt bestätigt Kickl auch den Verdacht, der Parteichef habe Belege manipuliert. So gut, dass es nicht zu merken gewesen sei.

Kommentare (21)

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Lodengrün
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Kickl

verkraftet halt auch nicht dass er nun zu einem Niemand verkommen ist.Und so flüchtet er zu Jedermann Fellner und gibt dort seine abstrusen Ideen ab.

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H260345H
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JEDES charakterlose Politikerindividium

findet bei FELLNER Gehör, vor allem aber Platz zum Verbreiten von Verschwörungstheorien und für Selbstbemitleidung!
Was sonst kann dieses Blatt schon bieten, nur Skandalisierung!

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Lodengrün
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Wie wahr, wie wahr

wie sonst kann man Woche für Woche Gerald Grosz vor das Mikrofon holen. Wenn man ihn als Pausenkasperl ankündigen würde wäre das noch verzeihlich.

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Balrog206
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Aso

Was ist mit Fusi, Misik Cap ? Sind auch Dauergäste ! Obwohl ich dir bei Grosz sogar recht gebe !

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H260345H
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Lieber Balrog, bitte

vergleiche nicht kleine Fehltritte mit jenen "Leistungen", die KICKL und Konsorten begehen!
Aber RICHTIG, alle miteinander jeden Coleurs suchen den FELLNER, um ihre Sch…-Stellungnahmen los zu werden!

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Lodengrün
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Fussi

hat schon das Weite gesucht. Cap als auch Bonema agieren nicht unter der Gürtellinie. Und alle Gäste bei Fellner sind auch nicht alle Blindgänger. Es war ja auch Philippa schon mehrmals dort. 😂 Die arbeitete sogar für diesen Sender. 😬

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H260345H
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Philippa

ist, soweit ich das verstehe, KEINE Blindgängerin?
Kann sein, aber eine unverfrorene ABSASHERIN ist sie allemal - TAUSENDE Euro fürs Hunderlstreicheln, nochmals TAUSENDE Euro für einigen Minuten Aufenthalt im Parlament!
Hat nicht ihr "Göttergatte" einst festgestellt, er sein für den "KLEINEN MANN da? Ja klar, zumindest für die KLEINE FRAU, nämlich einzig und alleine für seine EIGENE FRAU!

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RLeopold
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Bezeichnendes Sittenbild

Nicht dass ich Strache auch nur eine Träne nachweine, hoffentlich hört man bald gar nichts mehr von ihm. Aber all jene, die dem HC jetzt Steine nachwerfen, sollten sich einmal fragen, ob sie ihr Mandat oder ihre Funktion nicht gerade diesem verdanken. Hat doch Strache kaum einen Wahlkampf ausgelassen, wo er durch seine Agitation zur Stimmenvermehrung beigetragen und damit Jobs für seine Mitläufer sichergestellt hat. Daher zeichnet diese Nach-Strache Diskussion auch ein bezeichnendes Sittenbild dieser Clique .

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KarlZoech
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@ RLeopold: Sehe ich genau so. - Und wer die, der Kreis um Strache

würde merklich anders ticken, denken, als HC selber, der täuscht sich wohl sehr.

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tintifax
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wie komisch er doch ist,

der herr kickl, wenn er ans innenministerium denkt.
er kann er von mir aus denken, was er will, gedanken sind frei.
aber: der ministerposten selbst bei plan x , y oder z wird ihm künftig sicher verwehrt bleiben.

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Mein Graz
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" Er, Strache sei eben nicht nur Opfer, sondern auch Täter."

Strache war Opfer? Achja, der Arme wurde doch gezwungen diese "Oligarchennichte" zu treffen. Er wurde natürlich auch gezwungen alle seine Aussagen zu tätigen.

Selbstverständlich hat Kickl absolut nichts vom Griff in die Kasse gewußt, sonst hätte er doch reagiert! Allerdings ist Strache m. W. bis heute Parteimitglied...

Und zum Glück haben wir VdB, der hoffentlich Kickl als IM verhindern wird.

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psitner
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Ronnie James Dio - Black Sabbath

Wie sang der gute Ronnie James Dio mit Black Sabbath schon in den 80ern...If you listen to fools...the mob rules...und die Revolution frisst ihre Kinder...

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homerjsimpson
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Kickl ist einer zentralen Personen der FPÖ seit vielen Jahren.

Aber er weiß und wusste eigentlich von nichts. Aha.

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gelberschnee
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bist du dir ganz sicher

.. das du weißt was deine frau/freundin macht? ;)

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Reipsi
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Er ist wie der Haider

woar, der ist a net so dumm gewesen das er sich erwischen hat lassen , das hat mit der “Intelendheit“ zu tun.

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alberewrm
3
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Wie meinen?

"Das Opfer seiner Partei sei ja schon die Bereitschaft gewesen, überhaupt mitzumachen."

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Rick Deckard
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Die wahren Freunde erkennt man,

wenn man in der Scheiße sitzt.

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alberewrm
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H Caesar Strachus

Et tu Kickle?

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heri13
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Kikl war immer nur Handlanger.

Den Fehler den der kurz gemacht hat ,ihm das Innenministerium zur Verfügung zu stellen,hat gezeigt das er für was anderes nicht zu gebrauchen ist.

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voit60
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Wo und wann war der Strache Opfer

ist der gefasste Dieb auch Opfer?

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UHBP
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Das System FPÖ und das System Strache sind doch ein und das selbe.

Wie dumm kann man eigentlich sein, wenn man glaubt, dass HC Strache alles was er getan hat alleine ohne Wissen und Zustimmung der Parteigremien gemacht haben soll?
Video, Film, Spesen, €9500 für die Ehefrau usw. usf. und keiner will jetzt etwas davon gewußt haben.
Man kann Wähler nur für so dumm halten wie sie wirklich sind!

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