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"HC Strache" offlineFPÖ löscht Straches Facebook-Seite samt 786.000 Fans

Heinz-Christian Strache will die Facebook-Seite „HC Strache“ vor Gericht von der FPÖ zurückholen. Die Partei reagiert, indem sie sie samt 786.000 Fans stillegt.

© Screenshot/Facebook
 

Die FPÖ hat am Freitag die Facebook-Seite ihres früheren Parteichefs Heinz-Christian Strache stillgelegt. Die von Strache geforderte Übertragung der Administratorenrechte lehnt die Partei ab. "Die Seiten selbst sind nämlich Eigentum der FPÖ", heißt es in einer Aussendung, die die Partei kurz vor Ablauf der von Strache gesetzten Frist am Freitagabend verschickte.

Strache hatte die FPÖ aufgefordert, ihm die Zugangsdaten für seine Facebook-Seite zu übergeben, was die FPÖ ablehnt. Stattdessen sollen sowohl die "HC Strache"-Facebook-Seite als auch anderen Social-Media-Seiten, die Straches Persönlichkeitsrechte verletzten könnten, stillgelegt werden, teilte die FPÖ mit. Die Abschaltung soll demnach um Mitternacht in Kraft treten, bereits kurz davor war sie nicht mehr auffindbar.

Foto ©

"Nachdem sich auf den Seiten auch persönlich erstellte Fotos und Texte von Heinz-Christian Strache befinden, ist die Stilllegung die einzige Möglichkeit, dessen Rechte zu wahren und damit zugleich die Interessen der FPÖ als Medieninhaber (Impressum) zu sichern", heißt es in der Aussendung der FPÖ. Und weiter: "Der Aufforderung von Ex-Parteichef Strache, ihm die alleinigen Administratorenrechte zu übertragen, kann die FPÖ aus rechtlichen Gründen nicht nachkommen, denn die Seiten wurden unter Einsatz von Mitteln - sowohl finanziell als auch personell - durch die FPÖ aufgebaut und betrieben."

"Strache hat ein Recht am eigenen Bild"

Straches Berliner Anwalt Ben Irle hatte angekündigt, als nächsten Schritt eine Klage vorzubereiten: „Herr Strache hat ein Recht am eigenen Namen und an seinem eigenen Bild“, sagt Irle zur Kleinen Zeitung – außerdem habe der (selbst erklärte) Ex-Politiker „gut 90 Prozent der Beiträge auf der Seite selbst verfasst“. Damit sei Strache selbst für den Erfolg der Seite verantwortlich: „Die Leute kommen ja, weil sie mit einem Menschen interagieren – warum wohl hat die Seite so viele Fans, die der FPÖ-Bundespartei nur 130.000?“, fragt Irle.

Unmöglich ist das auch weiterhin wohl nicht –“Stillgelegte“ Facebook-Seiten können grundsätzlich wieder reaktiviert werden. Die Chancen dafür schätzt Medienrechtsexperte Axel Anderl von der Kanzlei Dorda gegenüber der Kleinen Zeitung aber als geringer ein als jene der FPÖ: Wenn sie auf die Nutzung von Straches Namen verzichte, habe sie die besseren Karten in einer möglichen juristischen Auseinandersetzung.

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Danke für Ihr Verständnis.

47er
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Ist dieses Stilllegen der Faceboolseite vielleicht ein erster Schachzug,

wenn die Verhandlungen mit den Grünen oder gar Roten nicht nach Wunsch verlaufen. Vielleicht doch ein Willkommensgruss, es mit der runderneuerten FPÖ doch noch mal zu probieren. Mit genug parteitreuen Beratern würde es bestimmt diesmal besser funktionieren, vorallen weil Kickl wieder dort weitermachen möchte, wo er ungerechterweise gestoppt wurde. Aber warten wir mal die Steiermarkwahl ab, zum Schluss ergibt sich doch wieder ein kleines Plus, dann wird es ernst. Nebenbei, Philippa hat dieses Salär als dessen Privatsekretärin bestimmt für diese vielen Beiträge und den grossen Aufwand verdient, und jetzt "Ironie off".

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schteirischprovessa
0
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Wenn der HC 90% der Beiträge selbst verfasst hat,

wofür hat dann Philippa ein Gehalt von 9.500 Euro bezogen?

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gerbur
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War das ein Bilderbuch?

Text dürfte für diese Klientel nur mühsam zu erfassen sein!

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tomtitan
0
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Glücklich ist, wer kein Facebook braucht oder hat.

Umkehrschluß: 786.000 Fans sind jetzt auf einem Schlag unglücklich ;-)))))

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alberewrm
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Das wär' eine Schlagzeile:

FPÖ löscht ihren Eintrag aus dem Partei- und Vereinsregister. Oder so ...

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MoritzderKater
0
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Wer bitte, will denn seinen Namen?

Er hat Angst, dass ihm jemand seinen Namen entzieht?
Man wäre doch mit Dummheit geschlagen, würde man das wollen.
Ich finde, dass endlich eine klitzekleine Strafe wirksam wird, für all diese Schande, die er dem Volk und der Partei angetan hat.
Gut so!

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alberewrm
2
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.

Ich dachte immer, es gibt kein rechtes Kabarett. Schön, dass das Leben immer noch Überraschungen birgt.

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hewinkle10
6
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Es ist schon lustig...

...wie die blaue Gemeinschaft noch vor wenigen Monaten ihren Ex-Mesias verteidigt hat, obwohl man ja auch schon damals alles über sein Spesenkonto wusste...wie verlogen diese Partei doch ist...und wie dumm die Menschen die diese wählen!

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alberewrm
4
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Aber ...

... wenn sie doch gegen Ausländer sind ...

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GordonKelz
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WIE VIELE VON DEN 786 000.......

....sind noch interessiert....???!
Gordon Kelz

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Peterbolika
1
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D A N K E

...hoffentlich ist wieder ein Kapitel dieses "Politprofi" erledigt!

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Lodengrün
2
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Meinten Sie

nicht Politproli? Mit seinem Beißen und Keifen war er doch über Jahrzehnte nichts anderes. Er war da der Saubermann schlechthin.

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alberewrm
3
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„gut 90 Prozent der Beiträge auf der Seite selbst verfasst“.

Das neben der ebenso wichtigen wie erfolgreichen Regierungsarbeit. Der Mann hat sich wirklich für uns aufgeopfert! Wie ein Löwe hat er auch für eine kleine Entlohnung seiner ebenso unermüdlichen Frau gekämpft. Alles zu unserem Wohl. Undank ist der Welt Lohn. Schande über uns!

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Geerdeter Steirer
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Dein Kommentar @alberewrm

ist aber hoffentlich schon voller Ironie gemeint ........... ;-)

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heku49
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Meinst?

Bist ganz sicher?

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alberewrm
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.

Durchaus!

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SoundofThunder
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🤔

Tja,HC! Während Sie immer mehr versumpfen steigt Ihr Lieblings-Koalitionspartner in Lichte Höhen! Wer hat da gewonnen??

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Charly911
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Wer

Nimmt an, dass dieser Mensch noch irgend wer interessiert? Damit sollten auch Berichte über diese Familie eingestellt werden. Danke!

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X22
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Wer kennt den Marktwert dieser Seite

Strache wird zu ein paar Millionen sicher nicht nein sagen

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karher63
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Die ehrlichen Politiker😂😂😂😂😂

Wer diese Leute wählt oder gewählt hat ,der soll dem Nehmer (Steuergeld)ruhig folgen,falls er oder sie die nötige Intelligenz aufbringt und Facebook am Handy hat.

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schteirischprovessa
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Grundsätzlich ist es für die Steuerzahler egal,

ob die Partei die Parteiförderungen für noch mehr unnötige Plakatwerbung ausgibt oder den Straches in den Allerwertesten schiebt. Aber ein so "großzügiger" Umgang mit den Fördermitteln ist eindeutig ein Indiz, dass die Parteienförderungen viel zu hoch sind. Das bestätigen auch internationale Vergleiche.

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Lodengrün
3
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Arm

wenn das Wohl und Wehe einer Partei von Facebook abhängig zu sein scheint. Offensichtlich ist deren Seite nicht der Heuler.

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cockpit
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Und täglich grüßt das Murmeltier

.

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fortus01
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Ich verstehe es

nicht ganz, bin auch kein Facebook User, es reichen schon alle anderen Methoden, um uns auszuspionieren, aber warum wechseln die "Fans" vom HC nicht einfach geschlossen von "seiner" Seite der sozialen Ibiza Partei zu seiner persönlichen Seite?
Oder hat das etwas mit "gekauften "Fans" oder so zu tun, man hat ja schon gehört, dass es sowas geben soll.

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Kicklgruber
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Richtig.

Die FPÖ hat in den vergangenen Jahren hunderttausende Euro investiert, um Fans für die Seite "HC Strache" zu kaufen. Die "soziale Heimatpartei" hat also hohe Summen Parteigeld = Steuergeld an ein ausländisches Medium wie Facebook bezahlt, das so gut wie keine Steuern in Österreich entrichtet.

Das erinnert an die Wahlkampf-Plakate, die die FPÖ vor der letzten Landtagswahl im Burgenland ankleistern ließ - von einer Billigfirma aus Ungarn.

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lieschenmueller
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@fortus01

Bin ein absoluter Laie - aber bei Facebook kommen bei den Usern auch die Werbung von der FPÖ rein. Also zwangsbeglückend. Nämlich genau die, von denen Zugangsdaten vorhanden sind. Wenn Strache 50.000 hat und die FPÖ 800.000 ist das halt schon ein Unterschied

Norbert will eben genau dieser großen Anzahl mitteilen, wieviel Kreide er jeden Tag verspeist. Ob man die abspeichern kann solange man die Seite noch hat?

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