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E-Mail-Affäre"Informant" ausgeforscht, ÖVP sieht sich bestätigt

Im Zusammenhang mit der mutmaßlichen Fälschung ÖVP-interner Mails zur Ibiza-Affäre wurde offenbar ein Verdächtiger ausgeforscht. Für ÖVP-Generalsekretär Karl Nehammer "brechen damit die Vorwürfe gegen die Volkspartei wie ein Kartenhaus in sich zusammen".

Kurz, Blümel
Kurz, Blümel © APA/Roland Schlager
 

Die Volkspartei fühlt sich, nachdem ein Verdächtiger im Zusammenhang mit der mutmaßlichen Fälschung ÖVP-interner Mails zur Ibiza-Affäre ausgeforscht worden ist, bestätigt. "Die Vorwürfe gegen die Volkspartei brechen wie ein Kartenhaus zusammen", sagte ÖVP-Generalsekretär Karl Nehammer in einer Aussendung am Donnerstag.

Die ÖVP sei im Wahlkampf mit "massiven Unterstellungen" konfrontiert gewesen, so Nehammer, der in diesem Zusammenhang neben den gefälschten E-Mails auch an die "Schredder-Causa" oder den Hacker-Angriff erinnerte. Dabei sei die Volkspartei immer Vorwürfen ausgesetzt gewesen, dass die Partei etwas zu verstecken habe oder unrechtmäßig agiere. Jetzt zeige sich, dass "absolut nichts dran war", argumentierte Nehammer.

Wie die "Presse" unter Berufung auf den Anwalt des Verdächtigen berichtet, ermittelt die Staatsanwaltschaft Wien gegen einen Mann wegen des widerrechtlichen Zugriffs auf ein Computersystem und wegen Täuschung.

ÖVP-Chef Sebastian Kurz hatte Mitte Juni in einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz beklagt, dass gefälschte E-Mails im Umlauf seien, die sowohl ihn selbst als auch den Wiener VP-Chef Gernot Blümel in einen Zusammenhang mit der Entstehung des Ibiza-Videos rücken. Wenig später wurde bekannt, dass die fraglichen E-Mails der Internetplattform "EU-Infothek" zugespielt worden waren.

Fälschungen

Die Online-Plattform schreibt in einem vorigen Freitag veröffentlichten Beitrag nun auch selbst, dass es sich bei den beiden Mails um Fälschungen handle. Fabriziert wurden die beiden Mails demnach von einem um die 30-jährigen Mann mit beachtlicher IT-Kenntnis. "Das Motiv für diese Fälschungen ist ursächlich NICHT im politischen Bereich zu finden, sondern in einem eher tragischen, persönlichen Schicksal des 'Informanten'", heißt es in dem Beitrag weiter.

Laut dem von der "Presse" zitierten Anwalt des Verdächtigen wird vor allem wegen des widerrechtlichen Zugriffs auf ein Computersystem ermittelt. Der Vorwurf der Täuschung spiele im Akt kaum noch eine Rolle, meint der Verteidiger. Dem Mann wird demnach vorgeworfen, Daten aus den Computern des ÖVP-nahen "Vereins zur Förderung der Wirtschaft in der Ukraine" abgesaugt zu haben. Die Staatsanwaltschaft Wien gibt in der Causa keine Informationen bekannt, weil es sich bei den Ermittlungen rund um die Ibiza-Affäre um einen "Verschlussakt" handelt.

Persönliches Motiv

Wie der Anwalt des Verdächtigen der APA sagte, ergaben die Ermittlungen, dass es zu keinem Zugriff auf das Computersystem des ÖVP-nahen "Vereins zur Förderung der Wirtschaft in der Ukraine" durch seinen Mandaten gekommen sei. Das Motiv des Mannes dürfte zudem nicht politisch, sondern eher im persönlichen Lebensbereich liegen. Der Mann soll Spielschulden haben.

Hackerangriff

Im Zusammenhang mit dem mutmaßlichen Hackerangriff auf die ÖVP wartet die Staatsanwaltschaft Wien indes noch auf die Antwort der französischen Behörden. Diese wurden per Europäischer Ermittlungsanordnung um Hilfe gebeten, weil die mutmaßlich gestohlenen Daten auf einem Server in Frankreich gefunden wurden. Diese sollten ursprünglich per Ende September gelöscht werden. Ob die französischen Behörden die Daten zuvor sicherstellen konnten, sei derzeit nicht derzeit nicht bekannt, hieß es.

Kommentare (44)

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weinsteirer
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wann ist

jetzt die nr wahl?

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Mein Graz
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@weinsteirer

Ich schätz mal in 2 Jahren.

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altbayer
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Beiträge

Wenn ich mir die Beiträge so durchlese, könnten hier viele Poster aus "persönlichen Gründen" der Junge Mann sein, der die E-Mails verfälscht haben soll.
Es sind so viele persönliche Angriffe auf Andersdenkende im Forum, da fehlt nicht viel zum nächsten Schritt.

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Mein Graz
5
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@altbayer

Heftige Verdächtigungen.
Du nimmst dich selbst sicherlich nicht aus, oder?

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mobile49
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wenn man kein ablenkungsmanöver mehr benötigt

löst sich alles in wohlgefallen auf?
unglaublich ! aber wahr ?

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Sportmaster
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Ohh,

eine Verschwörungstheoretikerin! Sonst immer schön auf objektiv machen, aber wenn es gegen die ÖVP geht, kann man schon mal Techniken verwenden, gegen die man sonst auftritt. Freundschaft!

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bmn_kleine
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Re wenn man kein ablenkungsmanöver mehr benötigt

Das selbe wird mit dem angeblichen Hackerangriff passieren

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mobile49
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ja

meine zeilen beziehen beide ein, da im artikel ja auch von beiden die rede ist .
das war doch vorauszusehen .
aber viele sind auf diese plumpen manöver hereingefallen .
wie kurz das kurzzeitgedächtnis sein kann , unglaublich !
und das langzeitgedächtnis ist anscheinend sowieso verschütt gegangen

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schteirischprovessa
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So wie die linken Schmutzkübler sich hier aufführen,

sind ihnen 22% noch viel zu viel. Nur weiter so mit Lügen und völlig an den Haaren herbeigezogenen Vermutungen.

Next stop 15%!

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mapem
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Also ich kenn da so einen …

steirischen Kernölpreeeeesa, der auch immer so leidenschaftlich – man möchte fast sagen: höchst erregt – schreibt.
Hm … ist´s vielleicht sowas, wie eine türkise steirische Wahlverwandtschaft? … Oder ist´s gar der Schilcher? … Man nennt ihn ja nicht grundlos „vino rabiatico“ …

Na ja – vielleicht hat man auch einfach Angst, dass der Basti jetzt nach links kippen … muss?!

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SoundofThunder
14
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Der ÖVProvessa tobt sich aus.

Wer hat das Ablenkungsmanöver mit großem TamTam in die Medien gebracht? Den Angriff hat die ÖVP eh selber inszeniert.

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Mein Graz
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@schteirischprovessa

Du musst deinem Widerwillen (der schon sehr an der Grenze zu Hass liegt) gegen alles, was Links der Mitte steht, nicht immer wieder Ausdruck verleihen. Jetzt wissen schon alle, dass du ein Rechter bist - sei es nun Türkis oder Blau, beides ist Rechts.

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altbayer
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Lenin

Den Lenin würden sie mit ihren Beiträgen manchmal schon noch links überholen.

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schteirischprovessa
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Ich bin eher der Mitte zurechenbar.

Aber auch bei meinerm politischen Standpunkt bleibe ich objektiv. Einer, der bei dem jetzigen Aufklärungsstand sagt, daß ist eine Inszenierung der ÖVP oder jetzt noch behauptet, die Mails sind keine Fälschungen, dem ist die Objektivität nicht zu 99% sondern zu 100% abhanden gekommen.

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Sportmaster
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Da meldet sich genau der Richtige

Jeden Tag zig Postings gegen Mitte-rechts Parteien!

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Sportmaster
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Der Weg stimmt

😂

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homerjsimpson
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Die ÖVP kennt scheinbar die Regeln des Rechtsstaates nicht.

Wenn ein Verdächtiger geführt wird, entlastet das niemand anderen, sondern erst wenn der Verdächtige verurteilt wurde. Verdächtig ist bald wer, schuldig viel weniger als verdächtig.

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schteirischprovessa
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In die Wirrwar-Kiste gefallen?

Oder im Verdrehungskarussell gefangen?

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mapem
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Ja, wir rätseln auch, proveeesa …

du musst uns das Geheimnis lüften, denk ich …

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Katschy
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Was will die ÖVP vertuschen?

Im persönlichen Bereich und Spieler, weshalb sollte er e-mails fälschen?
Welches Motiv?
Wollte er Geld oder einen besseren Posten von der ÖVP?

e-mails die niemand gesehen und die niemand je sehen wird, außer Kurz und Nehammer.

Sehr unglaubwürdige Geschichte! ;-)

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schteirischprovessa
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Für linke Realitätsverweigerer, wie du einer bist,

ist die nachgewiesene Wahrheit nur dann Wahrheit, wenn sie gegen Kurz verwendet werden kann. Zum Kotzen!

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mapem
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Ja eh, proveeeesa …

lass raus, was raus muss – aber bitte in eine biologisch abbaubare Tüte! Weißt eh – die Türkisen sind jetzt auch grün … a bisserl halt …

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Rick Deckard
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Was nicht Silberstein, Silberstein, Silberstein?

vermutlich also ein gekränkter ÖVP`ler?

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schteirischprovessa
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Bitte um Info, wo du es her hast,

dass der ausgeforschte Täter eine ÖVP-Nähe hat! Oder wieder mal nur eine schmutzige Vermutung eines Linken Realitätsverweigerers?

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mapem
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Na ja, proveeeesa …

empirisch ist die Wahrscheinlichkeit am größten, dass es eine ÖVP-Nähe ist – liegt ja bei gut 35%.
Bei den andern sind´s ja nur 22%, 16%, 14% und 9% …

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Himmelschimmel
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mapem

Ich bin zwar nach wie vor uneingeschränkt Ihr Fan, aber empirisch gesehen sind 61 % doch mehr als 35 %. Na ja, wenn die Einzelprozent-Vertreter voneinander nichts wissen, dann schaut's schon besser für Sie aus. Nur: Vielleicht haben sich die Basti-Hasser doch zusammengefunden. Was dann?

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