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Schon wieder Chaos"Digitales Amt"-App leitete hunderte Wahlkarten-Anträge nicht weiter

602 Wahlkartenanträge, die über die neue App der Regierung gestellt worden waren, wurden nicht an die Stadt Wien weitergeleitet.

BP-WAHL: SCHADHAFTE WAHLKARTE
© APA/GEORG HOCHMUTH
 

Die App "Digitales Amt" hat offenbar Wahlkartenanträge nicht an die ausführenden Behörden weitergeleitet. Wie der "Standard" berichtet, waren 602 Wahlkartenanträge betroffen. Die App war von der Bundesregierung im März präsentiert worden und hatte Kritiker auf den Plan gerufen.

Über die App, die Nutzern Amtswege beim Bund erleichtern soll, können auch Wahlkarten beantragt werden. Die Panne sei durch die Nachfrage eines Wieners aufgefallen, der seine beantragte Wahlkarte urgiert habe, berichtete der "Standard". Bei Recherchen der Stadt Wien habe sich dann herausgestellt, dass von 2.668 Wahlkartenanfragen, die über die Behörden-App gestellt wurden, lediglich 2.066 bei den Landesstellen ankamen.

Den Antragstellern sie jedoch bestätigt worden, dass ihnen das Wahldokument zugeschickt werde. Das Digitalisierungsministerium habe eingeräumt, dass es Probleme gegeben habe, diese aber inzwischen behoben seien. Zudem wurde laut dem Bericht im Ressort von Ministerin Margarete Schramböck (ÖVP) beteuert, dass bisher aus keiner anderen Gemeinde Unregelmäßigkeiten gemeldet wurden.

Die App hatte Kritiker auf den Plan gerufen, weil etwa eine Hauptwohnsitzmeldung ohne Einverständnis des Vermieters möglich sei. Dadurch sei Missbrauch Tür und Tor geöffnet, so die Argumentation.

Kommentare (10)

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stprei
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oesterreich.gv.at

Über die Homepage hat es tadellos geklappt. Die Aufregung ist überzogen, bei allen IT-Systemen gibt es Ausfälle (WhatsApp, Facebook, Google, Amazon). Und hier wurde der Fehler entdeckt und anscheinend auch behoben.

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UHBP
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@st..

Es geht aber um die App. Über die homepage hat es vor 5 Jahren auch schon geklappt.
Wenn rund 1/4 der Anträge nicht behandelt werden, ist das durchaus ein Problem. Und selber daraufgekommen ist man auch nicht.

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hermyne
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Wie erwartet

Ein "Böck" nach dem anderen, zum "schramen" :-))

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UHBP
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Hauptwohnsitzmeldung ohne Einverständnis des Vermieters möglich

Das bringt Spielraum für Missbrauch von Förderungen aller Art.
Wäre Missbrauch von Ausländern zu befürchten, wäre es wohl anders umgesetzt worden.

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harri156
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Wie alles was ÖVP/FPÖ machen

PFUSCH! DILEMMA!

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tomtitan
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Diesen Irrsinn sofort stoppen - wieder so eine Husch-Pfusch Aktion der Regierung!

Vielleicht weniger ankündigen aber dafür solide Ergebnisse abliefern!!!

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selbstdenker70
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...

Was kann der Minister dafür wenn die österreichischen Programmierer zu doof sind. Solle man vielleicht in Indien programmieren lassen, dann funktioniert es.

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bmn_kleine
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Wieder mal

ein unter grossem medialen Aufwand beworbenes Leuchtturmprojekt der FPÖVP-Regierung, das in die Hose gegangen ist. Es wäre ja fast ein Wunder gewesen, wenn das funktioniert hätte.

Am Beispiel "digitales Amt" sieht man, wie weit man kommt, wenn zwar die Verpackung stimmt, aber kein oder nur mangelhafter Inhalt vorhanden ist. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die bisherige Regierungszeit dieser Koalition.

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BernddasBrot
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Demnach ist der Digital- Ministeriums - Posten

ein Versorgungsposten.....

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mrbeem02
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UNFÄHIGE MINISTERIN

Die gute Ministerin war schon als Vorstand bei A1 unfähig, die Firma zu leiten, und musste gehen, und das innerhalb kürzester Zeit. Als Ministerin bestätigt sie ja nur die gute Entscheidung, die die Aufsichtsratsmitglieder der A1 gefällt haben.

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