Während die Regierung bei Sozialversicherungsträgern und Krankenkassen den Rotstift ansetzt, bekommen die Privatspitäler im Zuge der geplanten Strukturreform der Sozialversicherungen mehr Geld. Bemerkenswert: Per Gesetz soll künftig die Privatklinik Währing, für die sich in der Vergangenheit vor allem die FPÖ stark gemacht hatte, öffentliche Mittel erhalten.
Kassenreform
SPÖ kritisiert Plus für Privatspitäler: "Gesundheitspolitik für Reiche"
Die Mittel für private Krankenanstalten werden auf 146 Millionen Euro aufgestockt. Eine von der FPÖ unterstützte Privatklinik soll künftig ebenfalls öffentliche Mittel erhalten. Die SPÖ ortet eine "schleichende Privatisierung" der Gesundheitsversorgung. Und erhielt Auskunft über die wahren Kosten der SV-Funktionäre.
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