„2026 wird das Jahr des Aufschwungs für Österreich werden“: Es sind große Worte, die Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) am Mittwoch sprach. Nicht nur, weil das neue Jahr noch sehr, sehr jung ist, sondern auch, weil die Zukunft naturgemäß voller Unwägbarkeiten ist, die sich allesamt kaum an die Vorgaben der heimischen Dreierkoalition halten werden. Trotzdem – oder besser: gerade deshalb – ist die Dreierkoalition entschlossen, sich selbst zum lautesten Verkünder eines Aufschwungs emporzuschwingen, der angesichts anhaltender Kündigungsmeldungen noch längst nicht in den Köpfen der meisten Menschen angekommen ist.