Der neue Steinboden kommt aus Niederösterreich, die Fenster aus Tirol, Salzburg spendiert den Tabernakel, die Steiermark das Tor, Kärnten die Kronleuchter, Vorarlberg die Sitzbänke, Oberösterreich eine Glocke, das Burgenland die Kommunionsbank und Wien sorgt, gemeinsam mit vielen Spendern, für ein neues Dach. Der Wiederaufbau des Stephansdoms, der durch ein von Plünderern ausgelöstes Feuer im April 1945 weitgehend zerstört wurde, ist eine gemeinsame Kraftanstrengung aller Bundesländer und ihrer Menschen inmitten größter Not.
Geschichte, Recht und Wahlen
Was Österreich zusammenhält
Alle klagen über die Spaltung – und übersehen die Nebenkosten der Vergangenheit selig. Solange die Fundamente halten, gibt es keinen Grund für Schnappatmung.
© APA/Archiv Hugo Portisch