Einer der frühesten archivarischen Funde zu Regierungsklausuren in der Zweiten Republik stammt aus dem Jahr 1967. Die Austria Presse Agentur vermeldete damals in aller Kürze, dass sich die ÖVP-Alleinregierung zu einer Klausurtagung zurückziehen werde, um die „Strukturprobleme der Wirtschaft eingehend“ zu diskutieren. Man wollte auch die „Förderung des Wirtschaftswachstums“ besprechen, „ohne Gefährdung der Kaufkraft“.
Regierungsklausur
Leere Taschen und wenig Spielraum
Die Regierung zieht sich am Dienstag und Mittwoch zu einer Klausurtagung zurück. Angesichts anhaltend hoher Inflation und schwacher Konjunktur ist sie unter Druck. Doch was kann sie ausrichten?
© APA / Helmut Fohringer