Einer der frühesten archivarischen Funde zu Regierungsklausuren in der Zweiten Republik stammt aus dem Jahr 1967. Die Austria Presse Agentur vermeldete damals in aller Kürze, dass sich die ÖVP-Alleinregierung zu einer Klausurtagung zurückziehen werde, um die „Strukturprobleme der Wirtschaft eingehend“ zu diskutieren. Man wollte auch die „Förderung des Wirtschaftswachstums“ besprechen, „ohne Gefährdung der Kaufkraft“.