Nach 40 Minuten Beratung verkündete der Senat des Oberlandesgerichts Wien, dass der ehemalige Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) vom Vorwurf der Falschaussage im Ibiza-Untersuchungsausschuss freigesprochen wird. Der Schuldspruch gegen seinen ehemaligen Kabinettschef Bernhard Bonelli bleibt jedoch bestehen, er fasst sechs Monate bedingt aus. Die Entscheidung ist rechtskräftig. Nach der Verhandlung sagte der Ex-Kanzler zu den Medienvertretern: „Ich bin jahrelang mit Vorwürfen konfrontiert worden. Das wurde zelebriert und alles ist in sich zusammengebrochen“, so Kurz. Er bedauere die Verurteilung von seinem Freund Bonelli zutiefst.
Nach Freispruch
Kurz zu Vorwürfen: „Alles ist in sich zusammengebrochen“
Knalleffekt in der Berufungsverhandlung am Oberlandesgericht in Wien nach dem Schuldspruch für den Ex-Kanzler wegen Falschaussage im Ibiza-U-Ausschuss: Kurz wurde freigesprochen.
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