Selten war die Bundeshauptstadt mit politischen Plakaten so zugepflastert wie in diesen Wochen. Omnipräsent im Wiener Wahlkampf ist auch Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache, der mit einer eigenen Liste den Einzug in den Landtag schaffen will. Mit fünf Prozent ist die Hürde außerordentlich hoch, laut Umfragen hat der einstige Vizekanzler keine Chancen. Wer den Wahlkampf finanziert, darüber schweigt sich Strache im Detail aus. Angeblich stecken keine Banken (Kredit), sondern eine Privatperson in Form eines Darlehens dahinter. Spenden über 2500 Euro müssen unverzüglich dem Rechnungshof gemeldet und veröffentlicht werden.
Spesenaffäre
Knapp vor Wien-Wahl ist Strache mit neuen Vorwürfen konfrontiert
Der ehemalige FPÖ-Chef soll Urlaube, private Feiern, Strafmandate, aber auch die Kosten für die Observierung seiner ersten Ehefrau der Partei verrechnet haben.
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