Nach den verhinderten mutmaßlichen Anschlagsplänen auf ein Taylor-Swift-Konzert haben sich die Grünen zuletzt offener dafür gezeigt, die Befugnisse der Direktion für Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) zur Messenger-Überwachung zu erweitern. Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) hat daraufhin einen Gesetzesentwurf in Begutachtung geschickt. Ein Beschluss vor der Wahl ist aber höchst unwahrscheinlich: Die Frist für Stellungnahmen endet erst am 25. September.
Messenger-Überwachung
Wohl kein Gesetz mehr vor der Wahl
Begutachtung endet erst am 25. September, Entwurf sieht genaue
Einschränkung der überwachten Kommunikation vor. Rechtsschutzbeauftragter soll schon vor Antrag beim Bundesverwaltungsgericht eingebunden werden
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