Am Anfang ist ein Witz. Danach kommt Thomas Brezina. Und beim dritten Video ist man schon mittendrin im Wiener Bandenkonflikt zwischen Syrern und Tschetschenen, auch wenn der Clip für Außenstehende rätselhaft bleibt. Ein paar Mal weiter gewischt erklärt ein Muslim, wie man seinen Imam stärkt und beim nächsten Clip, es ist der 16. seit Thomas Brezina, landet man bei Abul Baraa, einem deutschen Salafisten. Er soll auch bei der Radikalisierung des verhinderten Attentäters auf das Taylor-Swift-Konzert eine Rolle gespielt haben.
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Die dunkle Seite der bunten Bilder
Warum die chinesische Video-Plattform eine Radikalisierungsmaschine ist – und wie die Politik gegensteuern will.
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