Die Abgabenquote gibt den Anteil der Steuer- und Sozialversicherungseinnahmen des Staates gemessen am Bruttoinlandsprodukt an. Aktuell liegt sie bei 43 Prozent. Der Zielwert „unter 40“ gehört zu den Wahlkampf-Evergreens der ÖVP. Seit 1990 liegt die Quote jedoch darüber. Die Höhe der Abgaben und der Umfang des Sozialstaats sind für Monika Köppl-Turyna, Leiterin des liberalen Instituts EcoAustria, politische Entscheidungen, keine ökonomischen. Doch weil Österreich hier im EU-Vergleich weit oben liegt und großteils den Faktor Arbeit belastet, ergebe sich aus der aktuellen Höhe ein Wettbewerbsnachteil.