Frieden ist ein hehres Ziel. Ganz besonders dann, wenn man den Krieg nie wollte. Morgen sind es 1000 Tage, seitdem Russland die Invasion in der Ukraine startete – mit der Absicht, das Nachbarland vollumfänglich ins eigene Staatsgebiet einzuverleiben. Gelungen ist das seither nicht, auch wenn die Bemühungen da waren. Täglich sterben in der Ukraine Soldaten und Zivilisten. In der ersten Novemberwoche setzte Russland laut Daten des „Armed Conflict Location & Event Data Projects“ zu 599 Luft-, Raketen- und Artillerieangriffen an, die Ukraine zu 25. Im selben Zeitraum kam es zu 427 direkten Zusammenstößen beider Armeen – so vielen wie noch nie seit Kriegsbeginn.