Seit zehn Jahren lebt Tanja Maljartschuk in Österreich. Aus einem einfachen Grund: "Liebe." Sie fühle sich in Österreich stets geschützt, "aber viele meiner Landsleute in der Ukraine haben diese Sicherheit im Moment nicht", sagte die Autorin und Bachmann-Preisträgerin 2018 bei einer Pressekonferenz in Wien mit Caritas-Präsident Michael Landau, bei der an die humanitäre Krise abseits des russischen Säbelrasselns in der Ukraine erinnert wurde. Maljartschuks Freunde hätten schon die Fluchtkoffer gepackt, mit Pässen, mit Medikamenten. Ihre Freunde würden die Lage im Land zwar beschwichtigen, aber sie selbst habe große "Angst, dass es zu einem offenen Krieg kommt".
Humanitäre Krise in der Ukraine
"Menschen erfrieren in ihren Wohnungen"
Das zweitgrößte Land Europas gehe durch die Folge von Krieg und Pandemie in die Knie, sagte Caritas-Präsident Michael Landau. Die Hilfsorganisation und die aus der Ukraine stammende Literatin und Bachmann-Preisträgerin Tanja Maljartschuk beleuchten die humanitäre Dimension des Konflikts.
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