Illegales WeihnachtsquizJohnson bleibt dabei: "Habe keine Regeln gebrochen"

Nach neuen Vorwürfen wegen möglicherweise illegaler Weihnachtstreffen im Lockdown versichtert der britische Premier Boris Johnson, dass eine Untersuchung Klarheit bringen werde.

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© (c) AFP (ADRIAN DENNIS)
 

Nach neuen Vorwürfen wegen möglicherweise illegaler Weihnachtstreffen im Lockdown hat sich der britische Premier Boris Johnson erstmals persönlich zu den Anschuldigungen geäußert.

"Ich habe definitiv keine Regeln gebrochen", sagte Johnson am Montag in London auf Reporterfragen. Die Veranstaltung werde aber, wie mehrere andere, Teil einer Untersuchung sein. Downing Street hatte bereits zuvor darauf hingewiesen, dass das Quiz digital stattgefunden habe. Dem "Sunday Mirror" zufolge sollen sich jedoch viele Mitarbeiter in Büros vor Computern versammelt und Alkohol getrunken haben.

Die Zeitung veröffentlichte am Sonntag eine Bildschirm-Aufnahme, die zeigt, wie der Regierungschef flankiert von kostümierten Kollegen in seinem Londoner Regierungssitz an dem Quiz teilnimmt. Das Quiz hat demnach am 15. Dezember 2020 stattgefunden. Das Problem: In London galten damals strikte Corona-Beschränkungen, Zusammenkünfte unterschiedlicher Haushalte waren verboten.

Johnson muss sich seit Tagen mit Vorwürfen um Lockdown-Partys in der Downing Street herumschlagen. Gleichzeitig hat er Hinterbänkler im Rücken, die es für übertrieben halten, dass er nach langem Zögern wegen der Omikron-Variante die Corona-Maßnahmen wieder verschärft.

Kommentare (2)
Lodengrün
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All diese Politiker

Anhaben, versteht sich, nie ein Gesetz gebrochen. Das ist immer die Opposition die da politisch motiviert agiert und anpatzt. Zumeist auf Geheiß und Plan des Herrn Silberstein. Der ist Nobelpreis verdächtig. Da fällt mir auch Fellner Senior ein. Der musste sein Band hören um sich zu erinnern.

OE39
0
4
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War eh

eine Spendengala in der Downing Street!