Premier unter Druck Omikron, Partys und Falschaussagen: Das dreifache Dilemma des Boris Johnson

Die britische Regierung weitet Maßnahmen gegen Omikron-Variante nochmals aus. Dem Premier droht damit noch mehr Ungemach.

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Nicht nur die Omikron-Variante bereitet Boris Johnson derzeit Sorgen
Nicht nur die Omikron-Variante bereitet Boris Johnson derzeit Sorgen © AP
 

Während Österreich aus dem Lockdown tritt, gilt in Großbritannien der sogenannte „Plan B“, mit dem die Regierung Boris Johnson den im Sommer groß gefeiten Tag der Freiheit zähneknirschend widerrufen musste. Und damit nicht genug: Die britische Regierung weitet ihre Maßnahmen gegen die Omikron-Variante nochmals aus. So werden ab morgen in England die Regelungen für obligatorische Tests verschärft. Vollständig Geimpfte, die Kontakt zu einem positiv auf das Coronavirus Getesteten hatten, müssen sieben Tage lang täglich einen Schnelltest machen. Sind Kontaktpersonen nicht mindestens einmal geimpft, müssen sie künftig für zehn Tage in Quarantäne. Zudem werden die Auffrischungsimpfungen ab heute auf Bürger ab dem Alter von 30 Jahren ausgeweitet. Die Regierung in London hatte bereits zuvor eine Reihe von Anti-Omikron-Maßnahmen beschlossen. So gilt seit Freitag eine Maskenpflicht für öffentliche Gebäude, zudem ab heute eine weitgehende Homeoffice-Pflicht. Ferner sollen Bürger ab Mittwoch einen Impfnachweis vorzeigen, wenn sie in Fußballstadien oder Nachtklubs wollen.

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