Premier in NotIst "Partygate" der Anfang vom Ende für Boris Johnson?

Skandal rund um angebliche, wegen Corona illegale Feier in Regierungszentrale stürzt Premier Johnson in seine tiefste Krise.

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© (c) AP (Adrian Dennis)
 

In die schwerste Bedrängnis seiner zweijährigen Amtszeit ist diese Woche der britische Premierminister Boris Johnson geraten. Auch bei Abgeordneten der eigenen Partei steht Johnson im Verdacht, mit Lügen an die Grenzen seiner Glaubwürdigkeit gestoßen zu sein.

Auslöser für die Empörung waren Berichte über eine Weihnachtsparty in der Regierungszentrale am 18. Dezember vorigen Jahres: Angeblich sollen bis zu 50 Personen teilgenommen haben. Getränke und Häppchen seien gereicht, Gesellschaftsspiele gespielt worden, so Medien. Bis nach Mitternacht habe man gefeiert. Den Vorschriften zufolge war es damals niemandem erlaubt, sich mit haushaltsfremden Personen zu treffen, Das hätte auch eine Downing-Street-Party illegal gemacht.

Kommentare (3)
Heike N.
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Heute kann eh schon ein jeder machen was er will

Mir kommt vor, je bescheuerter man ist, desto mehr JüngerInnen folgen dir.

Siehe Trump, Johnson, Erdogan, Orban, Kickl

migelum
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Meine Wahrnehmung betr. diesen Herrn ist die,

dass er seit seinem Erscheinen am politischen Parkett bzw. in den Medien kurioseste Entscheidungen getroffen hat, manche davon mit letalem Effekt - alles garniert mit clowneskem Verhalten. Dass eine Figur dieses Zuschnitts so lange Regierungschef einer (demokratischen) Weltmacht sein kann, ist eine der Abstrusitäten einer abstrusen Zeit und kein Ruhmesblatt für die, die ihn wählten bzw. nicht abwählen.

SoundofThunder
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😏

Ob nicht eher derjenige in den Bau geht der die heimlich gefilmt hat? Bei uns ist das so.