Albanien als Drogenumschlagsplatz Österreichische Polizei und Drohnen für den Balkan

Im Kampf gegen die illegale Migration werden nun an der montenegrinisch-albanischen Grenze acht österreichische Polizisten und vier Drohnen zum Einsatz kommen. Innenminister Karl Nehammer war am Mittwoch vor Ort.

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Innenminister Karl Nehammer war am Mittwoch vor Ort
Innenminister Karl Nehammer war am Mittwoch vor Ort © Innenministerium
 

Im Kampf gegen die illegale Migration über die Balkan-Route gewinnt Albanien zunehmend an Bedeutung. Bis September wurden dort 8300 Personen aufgegriffen, nur 600 davon stellten einen Asylantrag. Eine Drehscheibe spielt Albanien in Europa aber auch beim Drogenhandel, denn albanische kriminelle Gruppen sind weltweit vernetzt. Aus diesen Gründen war Innenminister Karl Nehammer am Mittwoch in Albanien und besuchte Durrës, das der wichtigste Hafen in Albanien, eine zentrale Verbindung nach Italien und daher für die Organisierte Kriminalität bedeutsam ist. Knapp 600 Kilogramm an Drogen beschlagnahmte die Polizei hier bis September. Albaniens Grenzpolizei und Zoll haben nicht nur mit Drogen und gefälschten Dokumenten zu kämpfen, sondern auch über 100 Kilometer der angrenzenden Küste zu überwachen.

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