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Migrationsforscher Knaus im Interview"Lager wie Moria darf es in der EU einfach nicht geben"

Der Österreicher Gerald Knaus war im Jahr 2016 der Kopf hinter dem Flüchtlingsdeal der EU mit Ankara. Zum fünften Jahrestag spricht er sich für eine Wiederbelebung des Pakts aus.

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Kinder sitzen im abgebrannten Flüchtlingslager von Moria
Kinder sitzen im abgebrannten Flüchtlingslager von Moria © AFP
 

Das von Ihnen entworfene EU-Türkei-Flüchtlingsabkommen wird fünf Jahre alt. Wie lautet Ihre Bilanz?
GERALD KNAUS: In den zwölf Monaten vor der EU-Türkei-Erklärung am 16. März 2016 erreichte eine Million Flüchtlinge und Migranten auf Booten eine der griechischen Inseln nahe der Türkei. Mehr
als 1100 verloren auf dieser gefährlichen Reise ihr Leben. In den zwölf Monaten danach kamen 26.000 auf den Inseln an und 81 starben. Die Vision, „das Geschäftsmodell der Schmuggler zu brechen“,
ist weitestgehend gelungen. Doch die Erklärung krankte von Beginn an an mangelnder Umsetzung.

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wjs13
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"Lager wie Moria darf es in der EU einfach nicht geben"

Da muß ich ihm einmal recht geben., denn die gehören alle zurück in die Türkei/Heimat.